Für Lehrende der BTU Cottbus-Senftenberg

Gern möchten wir Sie unterstützen und zeigen mit hochschuldidaktischen Themen den Weg zu innovativen und flexiblen Lehrformen auf.

Angebote aus der BTU

START ME UP - Das Neuberufenen-Programm / Auftakt-Workshop

Dozenten
Dr. Sabine Brendel und Dr. Kristine Baldauf-Bergmann, Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb)
Begrüßung: Prof. Dr. Peer Schmidt, Vizepräsident für Studium und Lehre

Sie sind neu an die BTU berufen worden? Dann bietet Ihnen das START ME UP - Programm einen guten Start für die Lehre und zur Vernetzung mit Kolleg*innen an der BTU. Ziel ist das Kennenlernen und der kollegiale Austausch mit Ihren neuberufenen Kolleg*innen. Dabei steht das eigene Lehrhandeln im Kontext der Hochschulstruktur und der professoralen Aufgaben im Vordergrund.
Im Auftakt-Workshop wird das eigene berufsbiografisch gewachsene Rollen- und Lehrverständnis als professorale Hochschullehrende als Ausgangspunkt genommen. Leitfragen sind:

  • Wie kann ich meine Lehre zwischen fachwissenschaftlichen Ansprüchen, Studierendenorientierung und der eigenen disziplinären Verortung gut gestalten?
  • Welche Erfahrungen bringe ich für meine neuen Lehraufgaben mit?
  • Welche Ideen habe ich für die Entwicklung meiner Lehre?

Weiterer Verlauf nach Vereinbarung
Während des Semesters sammeln Sie weitere Lehrerfahrungen mit neuen Studierenden, Themen und Vermittlungsmethoden und können diese in einem kollegialen Praxisteam reflektieren. Es ist auch möglich, sich gegenseitig in der Lehre zu besuchen und sich zu hospitieren. Zum Ende der Praxisphase organisieren wir Ihnen gern einen Themen-Workshop, in dem die Themen der Praxisphase aufgegriffen werden. Entlang konkreter Themen und Fragen wird die Kollegiale Fallberatung als professionelle, kollegiale Unterstützungsmethode miteinander erprobt.

Die Koordinatorin des Netzwerkes Studienqualität Brandenburg (sqb) an der BTU Heike Bartholomäus begleitet das START ME UP - Programm für Neuberufene und ist Ansprechpartnerin für Ihre Fragen und Belange rund um die Lehre und hochschuldidaktische Unterstützungsangebote.

Weitere Informationen zum START ME UP finden Sie unter https://www.faszination-lehre.de/info/angebote/professor-innen-neuberufene/start-me-up/

Zielgruppe
Neuberufene der BTU Cottbus-Senftenberg

Termin
20. Januar 2023

Zeit
9:30 – 13 Uhr

Ort/Format
Startblock B2, Siemens-Halske-Ring 2, 03046 Cottbus

Heterogen-ial Prüfen

Die zertifizierte Schulungsmaßnahme „heterogen-ial Prüfen“ zielt auf die Qualifizierung von Lehrenden für einen kompetenten Einsatz von eAssessments in Zeiten einer immer diverser zusammengesetzten Studierendenschaft.

Termine: die nächsten Termin werden noch bekannt gegeben

Details / Anmeldung
Alle Informationen zum Schulungsangebot und zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.b-tu.de/elearning/ueber-uns/projekte/heterogenial-pruefen

eLearning-Portal des MMZ - Kompetenz und Service für Digitalisierung in der Lehre

Das eLearning-Team des IKMZ/Multimediazentrums (MMZ) unterstützt Sie gerne bei allen mediendidaktischen und technologischen Fragen zur Umstellung Ihrer Lehre auf digitale Lehr- und Lernformate, um einen Online-Lehrbetrieb zu ermöglichen.

Informieren Sie sich hier.

Moodle Grundlagen - Online-Selbstlernkurs für Dozent*innen (Stand 2020)

Die BTU bietet allen Lehrenden die Nutzung des Lern-Management-Portals Moodle (auch "Lernportal Moodle") an. Das Lernportal bietet zahlreiche Möglichkeiten zur digitalen Anreicherung Ihrer Hochschullehre, von der Distribution von Unterrichtsmaterialien, über elektronische Tests, bis zur Aktivierung Studierender mittels Videos oder interaktiver Lernmaterialien. Mit diesem Kurs können Sie den ersten Schritt machen und grundlegende Funktionen der Lernplattform kennenlernen und ausprobieren:

  • Benutzeroberfläche
  • Kurserstellung (Wie komme ich zu einem neuen Kurs?)
  • Teilnehmerverwaltung
  • Einschreibemethoden, Kurszugang regeln
  • Inhalte (Kursgestaltung)
  • Material bereit stellen,Textinformationen
  • Kommunikation (Forum, Quickmail)

Hier geht’s zum Kurs.

Trauma-Awareness: Traumata erkennen und Hilfsangebote vermitteln

Anmelde-Nr.: 1.4026

Dozentin
Dr. Marion Koll-Krüsmann
Mit Unterstützung der iDA (Internationale DAAD-Akademie)

Die Folgen von traumatischen Erfahrungen begegnen uns nicht nur im Kontext von Krieg und Flucht. Jede existentielle Veränderung, Gewalterfahrungen in der Vergangenheit, die Trennung von Familie und Freunden, oft einhergehend mit großer Sorge um die Menschen in der Heimat, können tiefe Wirkungen hinterlassen.
Oft zeigen sich die Folgen von traumatischen Erfahrungen erst dann, wenn Menschen das Gefühl entwickeln, angekommen zu sein und ihr neues Leben in Angriff zu nehmen. So können Symptome zum Beispiel bei Teilnahme an einem Sprachkurs oder Aufnahme eines Studiums auftreten.
Für die Betroffenen ist es hilfreich, wenn das Umfeld versteht, warum sie ungewöhnlich oder stark belastet reagieren. Gleichzeitig stärkt das Wissen diejenigen, die mit Traumatisierten umgehen, diese beraten, betreuen oder als Lehrende begleiten.

In dem Online-Workshop werden die Grundlagen von posttraumatischen Belastungsstörungen erläutert. Die Teilnehmenden lernen anhand von Fallbeispielen, wie sich traumatische Erfahrungen auswirken und mit welchen Methoden sich die Symptome reduzieren lassen. Darüber hinaus erfahren sie, welche Maßnahmen der Psychoedukation sie selbst anwenden können und wie sie ihren eigenen Belastungen reduzieren können.

Zielgruppe
vorrangig Lehrende, Führungskräfte, Berater*innen für Geflüchtete

Termin
25. November 2022

Zeit
9 – 15:30 Uhr

Ort/Format
online

Anmeldung
Online-Buchung oder per E-Mail

Handlungsmöglichkeiten gegen (extrem) rechte Einflussnahme

Dozentin
Prof. Dr. Heike Radvan; Institut für soziale Arbeit

Auch an der BTU sind rechte und diskriminierende Positionen erkennbar. Zudem sind (extrem) rechte Mobilisierungsversuche in der Stadtgesellschaft zu beobachten, die Auswirkungen auch auf den Alltag an der Universität nehmen. Das dreiteilige Angebot des kollegialen, kollaborativen Austausches setzt sich mit der gemeinschaftlichen Haltung und einem verantwortungsbewussten Umgang auseinander und erarbeitet Handlungsmöglichkeiten und konkrete Maßnahmen.

Workshop

In dem Workshop soll gemeinsam ein Überblick über Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit (extrem) rechten Vorfällen diskutiert werden und Raum für einen kollegialen Austausch geöffnet werden. Der Workshop richtet sich an Hochschulbeschäftigte mit Fokus auf Lehre, Forschung und Zusammenarbeit.

Lernziele                          

Die Teilnehmenden..

  • setzen sich mit aktuellen Erscheinungsformen, Inhalten und Funktionen der verschiedenen Ideologeme auseinander
  • diskutieren den didaktischen Umgang mit (extrem) rechten Erscheinungsformen in der Lehre und
  • den Umgang mit (extrem) rechten Angriffen auf Wissenschaft und Forschung
  • können unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten und diskriminierenden Positionen bewerten und anwenden

Termin
auf Einladung

Ort/Format
online

Kommunikation und Vernetzung

Auf der Lernplattform Moodle werden Materialen zur Thematik zur Verfügung gestellt.
Sie dient der Vernetzung und soll den Austausch anregen. Dieser virtuelle Raum lässt ein Stück näher zusammen rücken und gibt die Möglichkeit, Erfahrungen, offene Fragen und Handlungsoptionen zu teilen.

Kollegiale und fachliche Beratung

Neben einer kollegialen Beratung zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen anhand von Praxisbeispielen fördern fachliche Beratungsgespräche das Problemlösungs-, Kommunikationsverhalten aller Beteiligten und unterstützen die Reflexion der eigenen Rolle.

Zielgruppe

Lehrende, Forschende und Führungskräfte

Anmeldung
Sollten Sie Interesse haben, bitte melden Sie sich bei uns per E-Mail

Angebote vom sqb

sqb - Netzwerk Studienqualität Brandenburg: Workshops

sqb – Faszination Lehre - Portal für Lehrende der Hochschulen Brandenburgs:

Die Angebotspalette erstreckt sich von Workshops über Beratungen hin zu Programmen für spezielle Zielgruppen. Neben aktuellen Workshops können auf Anfrage weitere Angebote auch als Inhouse-Veranstaltungen durchgeführt werden.

Die sqb-Koordination an den Hochschulen setzt das hochschuldidaktische Angebot des Netzwerkes Studienqualität Brandenburg (sqb) an den brandenburgischen Hochschulen um. Ansprechpartnerin der BTU für Fragen und Anregungen ist Heike Bartholomäus.

Selbstlernkurse zur Online-Lehre

Dieses Selbstlernangebot steht allen Lehrenden aus den Hochschulen des Landes Brandenburg im Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb) zeitlich unbegrenzt zur Verfügung.
Alle Informationen zu den Online-Selbstlernkursen sind in der folgenden Übersicht zu finden.

Einige Beispiele:
- Online-Lehre - Wie geht das?
- Prüfungen und Nachweise in der reinen Online-Lehre
- Mündliche Prüfungen - kompetenzorientiert und fair
- ....

Für die Kursanmeldung ist ein persönlicher sqb-Nutzerzugang erforderlich.

Toolbox Lehrpraxis

Sie sind Lehrende*r an einer Hochschule und wollen in jeweils verschiedenen Lehrsituationen Heterogenitätsaspekte bewusst berücksichtigen?

Die Toolbox Lehrpraxis eröffnet Ihnen didaktisch-methodische Entwicklungsansätze zum Umgang mit Heterogenität in der Lehre sowie einen fachübergreifenden Austausch mit den Autor*innen der Toolbox Lehrpraxis über fachspezifische Lehr-Lern-Erfahrungen.

Die Toolbox beinhaltet zum Beispiel
* Konzeptbausteine
* Videoclips
* Blog
* Arbeitshilfen

Angebote von anderen Institutionen / Hochschulen

Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, hochschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bewusstsein aller Hochschulmitglieder langfristig zu verankern. Hierzu organisieren wir hochschulübergreifende Aktivitäten wie die Verankerung von Nachhaltigkeit in Leitbildern und Curricula sowie die Entwicklung von Fortbildungsangeboten.

Die Arbeitsgemeinschaft hat die Vision, Brandenburg als Standort für ein vielfältiges Nachhaltigkeitsstudium zu entwickeln. Durch die landesweite Umsetzung der Brandenburger Hochschulverträge 2019-23 leisten wir auch einen Beitrag zur Umsetzung von Ziel 4.1 der Brandenburger Nachhaltigkeitsstrategie.

Die AG setzt sich zusammen aus Vertretern der acht staatlichen Hochschulen des Landes Brandenburg und wird von der Koordinationsstelle durch Begleitforschung und Organisationsarbeit unterstützt.

Es wurde ein Weiterbildungsangebot für alle Lehrenden der beteiligten Hochschulen im Land Brandenburg für nachhaltigkeitsorientierte Lehre in Kooperation mit dem Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb) entwickelt. 

E-Learning Netzwerk Brandenburg

Im Netzwerk "E-Learning Brandenburg - eBB" arbeiten die Mediendidaktik- und E-Learning-Ansprechpartner*innen der Hochschulen zusammen, um sich über aktuelle Themen und Herausforderungen in den Arbeitsbereichen und im Land Brandenburg gegenseitig zu informieren. Auch gemeinsame Herausforderungen werden gemeinschaftlich gelöst, wie beispielsweise die kooperative Qualifizierung studentischer E-Learning-Berater*innen (QELB).

Ziel des Netzwerks ist der Austausch von Erfahrungen, das Ausarbeiten von Lösungen und die Identifizierung bevorstehender Herausforderungen. eBB ist ein informeller und selbstorganisierter Zusammenhang, der aus dem Bedarf nach Vernetzung und Austausch entstanden ist.

PDF Download: eBB-Poster zum Hochschulforum Digitalisierung 2017 (1.2 MB)

Hochschul-Didaktik in HD

Dies ist ein offenes Netzwerk mit zurzeit noch drei unverbindlichen Treffen pro Woche (Montag, Mittwoch und Freitag je 13h-14h), einem Slack-Workspace für den direkten Austausch und einem losen Newsletter.

Ansprechpartner: Dr. oec. Sebastian Walzik, didaktik & kommunikation

Hier geht’s zu den Brownbag-Meetings für Hochschuldidaktische Vernetzung.

Entscheidungshilfe-Urheberrecht

Aus der Universität Bremen:

Lehrende, die digitale Formate in ihrer Lehre einsetzen möchten, sind mit zahlreichen urheberrechtlichen Fragen konfrontiert. Urheberrecht ist aber eine komplexe Materie und Daumenregeln helfen nicht immer weiter. Um Lehrende bei der rechtssicheren Verwendung von urheberrechtlich geschützten Materialien zu unterstützen, wurde im Rahmen des Projekts konstruktiv die Entscheidungshilfe Urheberrecht an der Universität Bremen entwickelt.

Hier finden Sie weitere Informationen dazu.