Laufende Forschungsprojekte

MULTIPARAMETRISCHER BIOREAKTOR als Pilotanlage zur Simulation der großtechnischen Produktion der Mikroalge SPIRULINA PLATENSIS

Eine der größten globalen Herausforderungen, besteht zukünftig darin, in Zeiten des Klimawandels eine wachsende Weltbevölkerung nachhaltig mit Nahrungsmitteln und speziell mit Eiweißstoffen (Proteinen) zu versorgen.

Eine bisher weitgehend vernachlässigte Option zur Produktion von nahrungsspezifischen Eiweißstoffen ist die Kultivierung von Mikroalgen, die, ohne Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Flächen, in Gewässern oder Bioreaktoren erfolgen kann. Mikroalgen, wie Spirulina, haben im Vergleich zu Landpflanzen eine bis zu dreißigfach höhere Biomasseproduktivität und gelten als „Nahrungsmittel der Zukunft“ , da sie reich an Proteinen, B-Vitaminen sowie Antioxidantien sind. Der Proteingehalt von Spirulina-Biomasse liegt bei 55-70 Prozent des Trockengewichts und ist damit deutlich höher als in konventionellen Produkten des agrartechnischen Pflanzenanbaus (z.B. Trockensojabohnen mit 35%, Erdnüssen mit 25% oder Getreide mit 8-10%).

SPIRULINA-Biomasse ist laut WHO das wichtigste Nahrungsmittel der Zukunft und soll zukünftig in der Lausitz großtechnisch als Nahrungsergänzungsmittel, als Grundlage für veganes Protein und für die Entwicklung von Phytopharmaka im Herz- und Kreislauf-bereich produziert werden.

Das wesentliche Ziel des Verbundforschungsvorhabens, welches durch die Projektpartner der BTU Cottbus-Senftenberg und Carbon Biotech AG realisiert wird, besteht in der Konstruktion, Betrieb und Erprobung einer Pilotanlage (multiparametrischer Photobioreaktor) für die Simulation der Prozesse, welche für die Etablierung einer kosteneffizienten Produktion der Mikroalge SPIRULINA (Arthrospira) relevant sind.

Mit der zu entwickelden Pilotanlage sollen alle wesentlichen Parameter (Temperatur, Licht, Nährstoffe, Durchmischung, etc.), die den Ertrag der SPIRULINA-Biomasse bzw. den Proteingehalt beeinflussen, untersucht und die Abhängigkeiten des Ertrages von den einzelnen Faktoren analysiert werden. Mit der Kenntnis aller Abhängigkeiten wird dann in einer umfangreichen Analyse der Produktionsprozess im Hinblick auf Ressourceneinsatz und Ertrag evaluiert bzw. optimiert. Damit wird ein wesentlicher Beitrag für eine nachhaltige und wirtschaftliche Produktion von Mikroalgen geleistet sowie die Basis einer umweltschonenden Erzeugung nachwachsender biogener Rohstoffe geschaffen.

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ :

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