Kulturenergiebunker Architekturen und Netzwerke des Gemeinwohls
Mit Masterstudierenden aus der Architektur und KLIBB entwickelten wir im SoSe 2025 gemeinwohlorientierte Umbaukonzepte, die auf vielen Ebenen mit dem Quartier und der Umgebung vernetzt sind. Ausgangspunkt des Projekts war der Kulturenergiebunker Altona in Hamburg, ein ehemaliger Weltkriegs- und Atomschutzbunker – jetzt bespielt durch den KEBAP e.V.. Aufgabe war den Bunker umzuplanen und weiterzuentwickeln, um das Quartier mit genossenschaftlicher Energie zu versorgen und gleichzeitig einen Ort für Kultur und Zusammenkunft zu schaffen. Diese ungewöhnliche Mischnutzung aus Kulturstätte, Infrastrukturgebäude und Treffpunkt im Quartier zu entwerfen, um architektonisch, wirtschaftlich und sozialräumlich Synergien zu schaffen, war ein sehr interessanter Aspekt des Projekts. Die Architektur-Studierenden wurden während des Entwurfs durch die KLIBB-Studierenden in den Fragen des regenerativen Bauens beraten. In einem Planspiel übten die Studierenden den Austausch in Planungsrunden, wie sie auch im beruflichen Alltag in interdisziplinären Teams mit Fachplanern üblich sind. Die den Entwurf begleitende Ringvorlesung des Hochschulnetzwerks für die Bauwende „Perspektiven auf Bestehendes“, sowie das Integrationsmodul „Bunker“ von Dr.-Ing. Peter Schneider des Fachgebiets Baugeschichte, boten Raum für die tiefere gedankliche Auseinandersetzung mit den gesetzten Schwerpunkten.
Text: Muriel Merkel
Ausgewählte Arbeiten von: Manuel Maul, Leander Stöckl, Comfort Nimo, Kimberly Baah, Semanur As, Leon Weiße, Wiebke Schultz
Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Susan Draeger, Muriel Merkel, Philip Stalbohm












