Die Mikroelektronik hat in der kurzen Zeit seit der Erfindung des Transistors im Jahre 1948 eine beispielslose Entwicklungsgeschichte erlebt. Mit der Verfügbarkeit der Mikroelektronik wurden Geräte und Systeme, wie z.B. die moderne Kommunikationstechnik oder satellitengestützte Navigationssysteme möglich, die noch vor wenigen Jahrzehnten als nicht denkbar erschienen. Die stürmische Entwicklung der Mikroelekronik hält bis heute an und wird auch zukünftig für weitere technologische Revolutionen sorgen. Neben dem seit den 1960er Jahren bis heute geltenden "More Moore" Prinzip, das eine Verdopplung der Bauelemente auf einem Chip ca. alle zwei Jahre voraussagt, nimmt der dazu orthogonale "More Than More" Ansatz, die Leistungsfähigkeit und Funktionalität durch Kombination verschiedener Technologien und Funktionsprinzipien zu steigern, zunehmend an Bedeutung zu.

Grundlage für die Leistungsfähigkeit moderner Mikroelektronik ist die Beherrschung der Halbleitertechnologie und ein tiefes Verständnis der Festkörperphysik in Halbleitern. Die Beherrschung der Halbleitertechnologie ist eine strategische Voraussetzung für den Erfolg moderner Volkswirtschaften.

In gemeinsamer Berufung mit dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik erforscht das Fachgebiet "Halbleitertechnologie" modernste siliziumbasierte BiCMOS Technologien als Grundlage für zukünftige Systeme beispielsweise der drahtlosen Kommunikation, Sensorik, Raumfahrt und Signalgeneration & Analyse. Verfolgt wird dabei ein zur CMOS-Skalierung (More Moore) orhtogonaler "More Than Moore Ansatz", d.h. die Steigerung der Leistungsfähigkeit und Funktionalität durch Hinzufügen von Technologiemodulen und Funktionen zur SiGe BiCMOS Basistechnologie.

Neben der Halbleitertechnologie stellen ultraschnelle Mixed-Signal Schaltungen wie HF-Datenwandler und Slewrate begrenzte Schaltungen wie Frequenzteiler und Modulatoren einen weiteren Forschungsschwerpunkt des Fachgebiets dar.

In enger Kooperation mit dem IHP bietet das Fachgebiet "Halbleitertechnologie" kontinuierlich Praktika, Abschlussarbeiten und Dissertationen an.

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