Erster Forschungstag am Institut für Stadtplanung
Das Institut für Stadtplanung der BTU hat am 27. Mai 2026 seinen ersten Forschungstag durchgeführt. Dabei gaben sich die neun Fachgebiete des Instituts zunächst gegenseitig einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten im Bereich der Drittmittelforschung, die von DFG-Forschung über EU-Horizon-Projekte bis hin zu Projekten reicht, die von Bundesministerien gefördert werden. Anschließend wurden vier aktuelle Vorhaben vorgestellt. Prof. Dr. Nina Gribat vom Fachgebiet Stadtplanung stellte ein neues DFG-gefördertes Vorhaben vor, das in der zweiten Jahreshälfte beginnen soll: „Ambivalent Spaces of Hope. New Mining for Sustainable Futures in Left Behind Places“. Das Projekt wird gemeinsam mit Kolleginnen in Frankreich durchgeführt, um zu verstehen, wie sich neue Bergbauprojekte und die entsprechenden planerisch-politischen Maßnahmen auf benachteiligte Städte und Regionen auswirken.
Im Anschluss daran stellten Dr. Julia Binder und Prof. Dr. Silke Weidner das Cluster 4 des neuen Zentrums für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR) vor, das auf planungs- und raumwissenschaftliche Themen im Strukturwandel der Lausitz und vergleichbarer Transformationsregionen fokussiert. Prof. Dr. Ludger Gailing und Richard Pantzier (beide Fachgebiet Regionalplanung) präsentierten das transdisziplinäre Vorhaben der „Praxisforschungsstelle Cottbus“, das im Rahmen des T-Raum-Bündnisses der AlterPerimentale (Alter – Periphierie – Experiment) entwickelt wird und die sozial- und planungswissenschaftlichen Transferaktivitäten der BTU im Landkreis Spree-Neiße und in der kreisfreien Stadt Cottbus gemeinsam mit dem Institut für Soziale Arbeit der BTU voranbringen soll. Sowohl ZeStuR als auch die AlterPerimentale werden vom BMFTR gefördert. Und schließlich erörterte Lucas Gerke am Beispiel des Projekts „Sprints für die Erfassung der Alltagsmobilität (SAM) 2025, 2026 und 2027“, wie das von Prof. Dr. Christine Eisenmann geleitete Fachgebiet Infrastruktur- und Mobilitätsplanung im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen das Alltagsmobilitätsverhalten in Deutschland systematisch erfasst.

