Aktuelle Informationen:

Heute war der letzte Tag des Shell Eco-marathons. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging es ein letztes Mal Richtung Rennstrecke. Gestern wurde aufgrund der Hitze kurzfristig das Paddock für alle Teams geschlossen. Wir als Team waren vor Bekanntgabe der Schließung nicht auf dem Gelände und wurden sehr mit dieser Nachricht überrumpelt. 

Das Team wurde gestern von Frau Schmidt und Herrn Sykora kurzfristig mit einer Exkursion überrascht. Für alle gab es Eis in einer Eisdiele. Nach der kurzen Abkühlung wollten einige Studierende noch Optimierungen am Fahrzeug tätigen. Dies konnte jedoch nicht verfolgt werden, da das Paddock unplanmäßig frühzeitig geschlossen wurde.

Heute Morgen wurden dann noch Kleinigkeiten am Fahrzeug erledigt bevor es dann auf die Strecke ging. Der erste Wertungslauf war unglücklicherweise ungültig, aufgrund von Problemen bei der Wasserstoffversorgung. Danach zählte Schnelligkeit. Der Track war heute nur noch begrenzt offen, somit hieß es schnell wieder anstellen und noch einen guten Wertungslauf reinholen. Wieder mal müssen wir unsere Fahrerin besonders loben. Heute war mit Abstand der wärmste Tag der gesamten Woche und trotzdem ließ sie sich nicht aufhalten. Mit Erfolg, denn der sechste Wertungslauf war gültig und stärkte unsere Position im Wettbewerb. Nach nun erfolgreichen fünf Tagen ist das Team immer weiter zusammengewachsen und kann sich nun als Sieger des diesjährigen Shell Eco-Marathons in der Kategorie Prototype Fuel Cell bezeichnen. Mit einem Wert von 1.151 km/m³ ist Lausitz Dynamics diesjähriger Sieger.

(Angelina Franke / Team Lausitz Dynamics)

Die Strategie des frühen Vogels macht sich bezahlt. Heute waren wir die ersten in der Warteschlange und konnten somit als erstes Fahrzeug auf die Strecke. Resultierend daraus, konnten wir den ersten Wertungslauf für heute als erste starten und ohne viel Verkehr fahren.

Dabei hat unsere Fahrerin Lena erneut bewiesen, dass Ehrgeiz und Willensstärke sich auszahlen. Trotz ausgefallenem Bordcomputer und fehlender Funkverbindung lief alles sehr gut. Nach dieser ersten Fahrt ging es mit einem Ergebnis von 1.150,6 km/m³ direkt auf den ersten Platz. 

Der zweite Wertungslauf für heute erfolgte unter deutlich anspruchsvolleren Rennbedingungen – beim Start um 9 Uhr waren bereits 38 °C Lufttemperatur (Asphalt ca. 50°C) und bis zu 15 Fahrzeuge auf der Strecke. Bei Überholmanövern war unsere Fahrerin zeitweise mit zwei anderen Fahrzeugen nebeneinander auf der Strecke. Trotz der erschwerten Bedingungen war auch dieser Wertungslauf gültig und festigt unsere Platzierung.

Besondere Aufregung herrschte noch einmal, als Team Manager und Driver zur Race Control zitiert wurden - es bestand die Gefahr der Verhängung einer Strafe wegen Fehlverhaltens auf der Strecke, obwohl sich das Team keines Fehlers bewusst war. Die Angelegenheit stellte sich glücklicherweise als Verwechslung heraus. 

Wir sind sehr stolz auf Lena, dass sie trotz der vorherrschenden Hitze ein solch ein gutes Ergebnis erzielt hat.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Optimierung für den letzten Wertungslauf am Sonntag.

(Team Lausitz Dynamics / Angelina Franke)

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, dass dachten wir uns heute auch und haben uns so früh wie möglich in die Schlange für die Strecke angestellt. Umso eher ein Team in der Schlange steht, umso eher darf der Fahrer auf die Strecke. Durch die bestehende Hitze wollen so viele Teams wie möglich ihre Fahrer früh auf die Strecke schicken. Das liegt daran, dass es in den Morgenstunden bis zu 10°C kälter auf der Strecke ist, als in den Mittags- oder Nachmittagsstunden.

Unsere Fahrerin hat heute zwei Wertungsläufe hinter sich gebracht. Diese sind aufgrund von Reifendruck und Vorkommnissen auf der Strecke ungültig. Im ersten Wertungslauf führte ein zu geringer Reifendruck zu einem verspäteten Ankommen im Ziel. Rund 8 Sekunden ist unsere Fahrerin zu spät ins Ziel eingefahren. 

Im zweiten Wertungslauf führten Vorkommnisse auf der Strecke dazu, dass unser Fahrzeug erneut zu spät ins Ziel eingefahren ist. Während der Fahrt war eine gelbe Flagge Ursache dafür, dass unsere Fahrerin zwingend langsamer fahren musste. Zusätzlich verursachte ein langsameres Fahrzeug, welches uns in den letzten beiden Kurven kreuzte, dass wir auch dort Zeit verloren haben und somit zu spät ins Ziel kamen - wenn auch nur 5 Sekunden.

Wir sind dennoch sehr stolz auf unsere Fahrerin. Sie hat es super gemeistert zwischen Belastung auf der Strecke und der immer ansteigenden Hitze ein gutes Ergebnis zu erzielen. 

Das Team verbrachte den Rest des Tages damit, die morgigen Wertungsläufe perfekt vorzubereiten, so dass wir uns wieder möglichst früh „ready to start“ anstellen können.

 

Die aktuellen Ergebnisse können live verfolgt werden:

Live on track: https://vola-publish.com/datawaretiming/race/silesia-ring---kamien-slaski---poland-shell-eco-marathon-poland-2026_48698.html

Results: https://results.sem-app.com/app/sem_2026_pl/team/DE0001002

(Angelina Franke / Team Lausitz Dynamics)

Ein erfolgreicher, aber auch anstrengender Tag für das Team Lausitz Dynamics. Heute war der erste Tag an dem die neu aufgestellten Regeln gelten. Das hieß für uns um 6:30 Uhr macht das Paddock auf und schließt um 18:30 Uhr. 

Von 6:30 Uhr beginnend bis 16:30 Uhr ging für uns die Technische Inspektion, da immer wieder kleine Mängel aufgetreten sind und wir sie dementsprechend wieder beheben mussten. Jeder Mangel brachte neue Wartezeit mit sich. Somit hieß es für uns nach jedem Mal wieder zurück ins Paddock, Mängel beheben, zur TI und warten bis wir erneut aufgerufen wurden.  Die bestehende Hitze machte es uns allen nicht leichter.

Nach nun mehreren Anläufen haben wir endlich die Technische Inspektion hinter uns gebracht. Allerdings war die Freude bei uns allen nicht sehr groß. Die Inspekteure bemängelten die Sicherheit für einen unserer Fahrenden. Dementsprechend bleibt uns für den eigentlichen Wettbewerb nur noch eine Fahrerin. Zu dem Zeitpunkt bedeutete dies: Wir sind endlich durch mit der Technischen Inspektion, aber es resultieren auch härtere Bedingungen für unsere einzige Fahrerin.

Um unsere Bewerbung für den Off-Track-Award zu stützen, wurde heute der eigene Simulator aufgebaut. In den folgenden Tagen wird dann eine Jury den Simulator anhand des eingereichten Beitrages dazu sowie einem Interview bewerten. 

(Angelina Franke)

Für das Team Lausitz Dynamics starte der Tag mit musikalischer Unterstützung. Anstelle des üblichen Weckers, wurde das Team mit einem Dudelsack geweckt. Neben erstaunten Gesichtern, gab es allerdings auch weniger begeisterte Gesichter.

Nachdem gemeinsamen Frühstück ging es nun weiter zur eigentlichen Anmeldung des Marathons. Dem Team wurden Ausweise und Bändchen ausgehändigt, damit sie sich frei auf dem Gelände bewegen können. 

Im Folge dessen ging es nun zu einer weiteren wichtigen Aufgabe, das Paddock einrichten. Nach ein paar Handgriffen war auch diese Aufgabe gemeistert. Der nun wichtigste Punkt lag heute bei der technischen Inspektion. Leider konnte das Team heute nicht alle Punkte der technischen Inspektion abarbeiten, da die Zeit eine der wichtigsten Faktoren heute war.

Wenn ein Team schnell genug zur Inspektion kam, konnte einer langen Wartezeit aus dem Weg gehen. Umso mehr Teams in die technische Inspektion wollte, umso länger wurde die Wartezeit. Nach etwa einer Stunde bereits laufender Technischer Inspektion, wurde den zu dieser Zeit bereits in der heißen Sonne wartenden Teams ein Pager ausgehändigt, so dass das Team im Paddock warten konnten. LaDy erhielt #4 und das Team war sicher, innerhalb der nächsten Stunden aufgerufen zu werden. Zuletzt verzögerte sich der Start der technischen Inspektion bis fast 17 Uhr – unter anderem durch den obligatorischen Probealarm. Bis 18 Uhr konnten leider nur zwei Teilinspektionen erfolgreich abgeschlossen werden.

Die anhaltende und in den kommenden Tagen erwartete steigende Hitze hat bereits dazu geführt, dass es Änderungen in der Zeitplanung geben wird – alles beginnt eine Stunde früher und wird stark eingekürzt. Statt 11 Runden in 35 min wird ein Wertungslauf nur noch aus 7 Runden in 22 Minuten bestehen – dies schont insbesondere die Fahrer innen.

Am Donnerstag wird an der Stelle gestartet, an der heute aufgehört wurde und das Team ist guter Dinge die technische Inspektion an diesem Tag erfolgreich abzuschließen.

Angelina Franke / Sindy Schmidt

Am Dienstag begann für das Team Lausitz Dynamics die Reise zum Shell-Eco-Marathon.

Zum Großteil sammelt sich das Team am Campus Senftenberg der BTU. Dann hieß es alles in die Autos packen, damit um 12:00 Uhr Abfahrt ist. Wenige Studierende wurden wenig später noch eingesammelt, sodass die gemeinsame Fahrt in Richtung Kamień Śląski (Silesia Ring) reibungslos starten konnte. 

Die Anreise verlief ohne große Zwischenfälle, sodass das Team gegen 19:00 Uhr die Anmeldung zum Zeltplatz erreichte. Nach der erfolgreichen Anmeldung, erfolgte der Aufbau des Lagers. Bis etwa 23:00 Uhr waren die Zelte aufgebaut und das Lager vollständig eingerichtet.

Nachdem das Lager stand, folgte ein gemeinsames Abendessen und zum Umbruch des Tages hieß es dann endlich „ab in die Zelte“.