Preisgekrönte Leichtgewichte beim Lausitzer Brückenbauwettbewerb
Abwechselnd und unter jeweils gleichen Bedingungen wurden die Brückenmodelle im Konrad-Zuse-Medienzentrum am Senftenberger Campus auf einem eigens dafür entwickelten Prüfstand getestet und bis zum Bruch belastet. Studierende, Schüler*innen, Eltern und weitere interessierte Gäste des traditionellen Lausitzer Brückenbauwettbewerbs feuerten die zwölf mit ihren Bauwerken teilnehmenden Teams oder Einzelstarter an.
Den Sieg und damit den Wanderpokal errang das Team „AMON´s“, bestehend aus den Studierenden Mohamad Sheikh aus dem fünften Semester des Bachelorstudiengangs Medizintechnik und Ali Hassan, der an seiner Bachelorarbeit im Studiengang Biotechnologie schreibt.
Bei einem Gewicht von lediglich 243 Gramm hatte seine Brücke eine Bruchkraft von 3194 Newton, das sind umgerechnet zirka 320 Kilogramm.
Den zweiten Platz sicherte sich mit seiner „Sechskantbrücke - SW4,35“ der Einzelstarter Tim Leuschner, der als routinierter Teilnehmer antrat, um seine bisher erreichten Leistungen mit einem optimierten Brückendesign zu verbessern.
Mit seinem Projekt „Ich habe (b)Rücken“ war Paul Reckzeh aus dem dritten Semester des Bacheloerstudiengangs Maschinenbau erfolgreich und kam auf den dritten Platz.
Die Titelverteidiger der Georg Heinsius von Mayenburg Schule aus Brieske verpassten mit den Teams „Stabil“ und „Georgs Brücke“ verpassten das Podium nur knapp mit den Plätzen vier und fünf und wurden für ihr Engagement im Rahmen der Siegerehrung besonders gewürdigt.
Im traditionellen studentischen Lausitzer Brückenbauwettbewerb der Maschinenbauer ging es erneut darum, eine Brücke aus maximal 250 Eisstielen, 20 Metern Paketschnur und Holzkleber zu konstruieren, die möglichst viel Last bei möglichst geringem Eigengewicht trägt.
Der studentische Brückenbauwettbewerb wurde erneut unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sylvio Simon mit dem Fachgebiet Werkzeugmaschinen sowie von den akademischen Mitarbeitern Stephan Hernschier, Michael Weist und Pascal Fritzsche organisiert und von Sindy Schmidt, Shadi Sykora und Javor Takev unterstützt.
Die Siegerteams konnten sich wieder über Preise und Urkunden freuen. Anerkennungen für Ihre Leistungen motivierten die teilnehmenden Schüler, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.
Das Institut für Umwelttechnik und Recycling Senftenberg e.V. (IURS) förderte den parallel zum studentischen Weihnachtsmarkt ausgetragenen Wettbewerb in bewährter Weise.
Weitere Informationen und alle Ergebnisse: https://www.b-tu.de/brueckenbauwettbewerb/
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