Zukunftsfähige Wohnvisionen für die Grundbachsiedlung in Olbersdorf
Die vor Ort gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Bearbeitung der Studierendenprojekte ein. Dabei spielen neben Fragen des Städtebaus und der Wohnqualität insbesondere die Themen Wiederverwendung von Bestandsmaterialien, ressourcenschonender Rückbau und nachhaltige Transformation eine zentrale Rolle. Das Projekt fördert den wissenschaftlichen Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen. Gleichzeitig sammeln die Teilnehmenden praktische Erfahrungen im Umgang mit postsozialistischen Siedlungsstrukturen und lernen unterschiedliche planerische sowie architektonische Ansätze kennen.
Betreut wurde der Workshop durch das Atelier Kohout-Tichý, ČVUT, Atelier Kooperative Architektur unter der Leitung von Prof. Henri Praeger und Prof. Dr. Jana Richter sowie das Fachgebiet Städtebau und Entwerfen unter der Leitung von Prof. Verena Schmidt. Gastgeberin des Projekts war die KWV Kommunale Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Olbersdorf mbH. Besonderer Dank gilt zudem Karsten Hummel und Martin Besta, Vertretern der KWV, die die Teilnehmenden herzlich empfangen sowie das Wochenende organisatorisch und inhaltlich engagiert begleitet und den Ideen der Studierenden große Offenheit entgegengebracht haben.
Die Durchführung des Workshops wurde im Rahmen des Programms Interreg Sachsen-Tschechien 2021-2027 aus dem Kleinprojektefonds der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa mit EU-Fördermitteln kofinanziert.



