LausitzLabs startet in Cottbus: Neues Bildungsnetzwerk für den Strukturwandel

Digitale Kompetenzen, gesellschaftliche Teilhabe und Strukturwandel sind Themen des neuen Bildungsprojekts LausitzLabs. Vorgestellt wird das Vorhaben am Donnerstag, 28. Mai 2026, im Startblock B2, in Cottbus im Rahmen des öffentlichen Pop-Up Maker-Events und der Finissage der Ausstellung "zusammen:schrauben – A Culture of Repair and Making".

Ziel des neuen Verbundprojektes LausitzLabs ist ein regionales Netzwerk aus Makerspaces, Satelliten-Labs und mobilen Lernangeboten. Insbesondere Schülerinnen und Schülern, jungen Menschen in Ausbildung und pädagogischen Fachkräften ermöglicht der Zusammenschluss einen niedrigschwelligen Zugang zu digitaler Bildung, Medienkompetenz, Making und Berufsorientierung im Bereich MINT und IKT – auch außerhalb urbaner Zentren.

Im Mittelpunkt des Netzwerks steht die Frage, wie Bildung in einer Transformationsregion neu gedacht werden kann: praxisnah, offen und vernetzt. Das CoLab des Landesfachverbandes Medienbildung Brandenburg am Zentralcampus Cottbus wird dabei zum zentralen Experimentier- und Lernort für digitale und gesellschaftliche Zukunftskompetenzen.

Forschung begleitet Transformation

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) begleitet das Projekt wissenschaftlich und untersucht, wie neue Bildungsangebote regionale Kooperationen stärken, Teilhabe fördern und langfristig zur Transformation der Lausitz beitragen können. Im Fokus stehen insbesondere Bildungsökosysteme, Governance-Strukturen und nachhaltige Verankerung von Innovationen im Strukturwandel.

„LausitzLabs versteht Bildung nicht isoliert, sondern als zentralen Baustein regionaler Entwicklung. Es geht darum, neue Lernorte zu schaffen und gleichzeitig tragfähige Netzwerke für die Zukunft der Lausitz aufzubauen“, so Prof. Melanie Jaeger-Erben, Leiterin des BTU-Fachgebiets Technik- und Umweltsoziologie.

Starke Partner für die Region

Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen seit Mai 2026 bis Ende 2030 gefördert. Projektpartner sind neben der BTU die Universität Potsdam, Junge Tüftler gGmbH, mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e.V. sowie der Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V.

Strukturwandel zum Mitmachen

Die Auftaktveranstaltung verbindet den Projektstart mit praktischen Mitmachangeboten rund um Reparieren, Upcycling und gemeinschaftliches Selbermachen. Besucher können eigene Gegenstände mitbringen, reparieren oder tauschen und eine interaktive Ausstellung zum Thema Reparieren und Selbermachen besuchen.

Pop-Up Maker-Event & Finissage
„zusammen – A Culture of Repair and Making“

Datum: Donnerstag, 28. Mai 2026, 16 – 19 Uhr
Ort: CoLab / Startblock B2, Siemens-Halske-Ring 2, 03046 Cottbus

Fachkontakt

Prof. Dr. phil. Melanie Jaeger-Erben
Technik- und Umweltsoziologie
T +49 (0) 355 69-3432
melanie.jaeger-erben(at)b-tu.de

Pressekontakt

Kristin Ebert
Kommunikation und Marketing
T +49 (0) 355 69-2115
kristin.ebert(at)b-tu.de
Zwischen Werkzeug, Technik und Gemeinschaft: Das Pop-Up Maker-Event zeigt, wie praktische Fähigkeiten neue Perspektiven für den Strukturwandel eröffnen. (Foto: logonv – stock.adobe.com)