Im Fußballstadion der Tat auf der Spur
Im Fokus von Vortrag und Diskussion stehen die Aufgaben des Ordnerdienstes im Fußballstadion. Dazu spricht Patrick Paulick, Vorsitzender des Ausschusses Sicherheit des Fußball-Landesverbands Brandenburg (FLB). Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. Dirk Marx, Koordinator für den weiterbildenden Masterstudiengang Forensic Sciences and Engineering.
Der FLB betreut den Breitensport im Fußball in Brandenburg und erfüllt damit eine landespolitische Aufgabe. In der Kreisliga legt er die Ordnungs- und Sicherheitskriterien fest, die - abgestimmt mit dem Innenministerium des Landes - außerhalb des Vollzugs liegen und dennoch das Sportereignis konstruktiv beeinflussen. Das professionalisiert den Hobby-Fußballbetrieb.
Hintergrund
Der in Deutschland einzigartige Weiterbildungsstudiengang Forensic Sciences and Engineering (M.Sc.) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg (BTU) führt die Ringvorlesung unter der Schirmherrschaft des Fußball-Landesverbands Brandenburg e.V. (FLB) durch. Am Beispiel des FC Energie Cottbus e.V. (FCE) geht es um den Tatort „Bundesligafußballstadion“. Betriebs- und Spielsicherheit im Profifußball stehen im Fokus dieser Veranstaltungsreihe.
Ausgangspunkt hierfür ist die andauernde Diskussion, die zuletzt zu öffentlichen Bekundungen der Fanszene durch Protesthaltungen zur besten Sendezeit geführt hat. Die Ringvorlesung „DER TAT AUF DER SPUR im Fußballstadion“ ist ein erster Versuch Sicherheitsthemen objektiv und neutral zu besprechen.
Dabei wird das Thema Sicherheit als notwendigen Teil des Spielbetriebs im Profifußball aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachtet. Insofern sind Erfordernisse und Auswirkungen, aber auch Erwartungen an ein Konzept und den betreffenden Betrieb des Profifußballs auch wissenschaftlich zu untersuchen. Der Deutsche Fußballbund (DFB) unterstützt dies ausdrücklich.

