Zwischen Himmel und Erde │ Der Wiederaufbau der Oberkirche in Cottbus

Veranstalter:
Ev. Kirchgemeinde St. Nikolai Cottbus und Fachgebiet Baugeschichte, BTU Cottbus-Senftenberg

Ausstellungort:
Oberkirche St. Nikolai Cottbus, Seitenschiff

Zeit:
zu den Öffnungszeiten der Kirche (täglich 10-17 Uhr, ab November tgl. 10-16Uhr), Eintritt frei

Ausstellungseröffnung:
Sonntag, den 24. Juni 2018, im Rahmen des Festgottesdienstes in der Oberkirche (10 Uhr)

Ausstellungsende:
Ende November 2018

Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Aufsetzung der Turmhaube haben sich Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg  mit dem Wiederaufbau der Cottbuser Oberkirche nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt und diese Geschehnisse in einen zeit- und architekturgeschichtlichen Kontext gesetzt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Wiederaufbau der Oberkirche selbst. Im Rahmen einer selbständigen Forschungsarbeit haben Carolin Müller und Eric Malek die im Kirchengemeindearchiv aufbewahrten Archivalien gesichtet und sowohl die baulichen Abläufe rekonstruiert als auch die handelnden Akteure ermittelt.

Um die Entscheidungsprozesse sowie ihre politische und gesellschaftliche Dimension zu verstehen, war es notwendig den Umgang mit Sakralbauten in dem atheistisch geprägten System der DDR insgesamt zu beleuchten. Anhand einzelner Beispiele wurde das gesamte Spektrum dieses Umgangs mit kriegszerstörten Kirchengebäuden, das vom Wiederaufbau bis zum Abriss reichte, betrachtet. Dabei geschah der Wiederaufbau keineswegs immer in unveränderter architektonischer Form, sondern erfolgte ebenso in der damals zeitgenössischen Architektursprache, mitunter stark vereinfacht. Etliche der Kirchen sind in diesem Zusammenhang der sakralen Nutzung entzogen und in Museen, Gedenkstätten, Kulturzentren oder Wohngebäude umgewandelt worden. Bei dem breitgefächerten Umgang mit sakraler Architektur spielten die politischen Entscheidungsgrundlagen ebenso eine Rolle wie die handelnden Akteure und regionalen Aspekte. Nicht zu vernachlässigen ist der Wandel, den das Verhältnis zwischen Staat und den kirchlichen Institutionen zwischen 1949 und 1989 erfuhr.

Die Ausstellung zeigt nur schlaglichtartig die einzelnen Phänomene auf und erhebt mit ihren einzelnen Beispielen keinen Anspruch auf Vollständigkeit der komplexen Vorgänge. Sie wurde am Lehrstuhl Baugeschichte unter der Leitung von Dr.-Ing. Elke Richter und Dr.-Ing. Alexandra Druzynski v. Boetticher konzipiert. Mitgewirkt haben die Studierenden der Fachrichtungen Architektur, Stadt- & Regionalplanung, Bauen & Erhalten: Kim von Appen, Ghassan Alhendi, Ahmad Alkhabib, Martin Alter, Marriet Boutez, Omar Darouzi, Semih Der, Michael Gajda, Christian Haberkorn, Sara Hardt, Paul Hartwig, Ahmad Morad Helani, Sören Linke, Kristina Mais, Eric Malek, Carolin Müller, Thu Huong Nguyen, Marcel Schneider, Mohamed Shaar, Elena Shevchenko, Frankziska Tiedtke, Raphael Tschapek, Muhammad Zhafran, Zhuo Zhao. Die Ausstellungsarchitektur entwarf Christian Haberkorn.

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