Abgeschlossene Projekte am Lehrstuhl für Hybride Fertigung

Willkommen auf der Seite für abgeschlossene Projekte des Lehrstuhls für Hybride Fertigung an der BTU Cottbus-Senftenberg! Hier präsentieren wir Ihnen eine Übersicht unserer erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekte, die innovative Lösungen in der Fertigungstechnik hervorgebracht haben.

Unsere Projekte konzentrierten sich auf die Entwicklung und Optimierung von hybriden Fertigungsprozessen, die physische und digitale Technologien vereinen. Durch den Einsatz modernster Methoden und interdisziplinärer Ansätze konnten wir signifikante Fortschritte in Bereichen wie Prozessdigitalisierung, Materialforschung und Qualitätssicherung erzielen.

Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse und Erkenntnisse unserer abgeschlossenen Projekte, die nicht nur zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung beitragen, sondern auch praktische Anwendungen in der Industrie finden. Lassen Sie sich inspirieren von unseren Erfolgen und den positiven Auswirkungen auf die Zukunft der hybriden Fertigung!

Nachhaltige Additive Fertigung für Hochtemperaturanwendungen - „HTA2“

Titel:
Nachhaltige Additive Fertigung für Hochtemperaturanwendungen - „HTA2“

Laufzeit:
01.09.2024 – 31.03.2026

Förderkennzeichen:
PK 85062877

Projektziel:
Das Projekt HTA beschäftigt sich mit der Prozessentwicklung von Hochtemperaturwerkstoffen für die additive Fertigung mittels pulverbettbasiertem Laserstrahlschmelzen (PBF-LB/M). Ziel war es, eine Methodik zur Identifikation von Bauteilen zu entwickeln, die für das Additive Manufacturing geeignet sind, insbesondere für Komponenten aus dem Verbrennungs- und Turbinenbereich. In der zweiten Projektphase wurde das Fachgebiet für hybride Fertigung der BTU in die Entwicklung kostengünstiger Konzepte für das Drucken von Hochleistungswerkstoffen für größere Bauteile einbezogen. Das Projekt beinhaltete eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Industriepartnern und Berliner Forschungseinrichtungen. Der Fokus lag auf der Anwendung und Optimierung neuer Fertigungstechnologien für thermisch hoch belastbare Materialien in der der Gasturbinenfertigung. Das Fachgebiet hybride Fertigung untersucht dabei das WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) Verfahren unter Verwendung von kriechfesten Nickellegierungen.

Projektträger:
ILB Brandenburg

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Reparaturverfahren zum Recycling von AMC-Werkstoffen (AlMACoRe3)

Titel:
AlMACoRe3 - Inline-Prozesskettenentwicklung für Reparaturverfahren zum Recycling von AMC-Werkstoffen

Laufzeit:
01.11.2023 - 31.10.2025

Förderkennzeichen:
03WIR2510

Projektziel:
Das Projekt AlMACoRe, Teil des Bündnisses „Digitale Reparaturfabrik“, verfolgt das Ziel, eine Circular Economy auf Bauteilebene zu etablieren, indem es zentrale Akteure der Region vernetzt und innovative Verfahren in der Wartung, Instandhaltung und Reparatur entwickelt. Durch die Kombination von additiver Fertigung und umformtechnischen Verfahren soll eine ressourceneffiziente Inline-Prozesskette geschaffen werden, welche die Eigenschaften von AMC-Leichtbauwerkstoffen optimiert und Fehlstellen kompensiert. 
Zu den Hauptzielen gehören die Umsetzung einer Recycling-Strategie, die Weiterentwicklung von AMC-Werkstoffen sowie die Integration von Bearbeitungsköpfen für Nachbehandlungen in industriellen Prozessen. 
Das Projekt fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zielt darauf ab, regionale Strukturen in Ostdeutschland zu stärken. Zudem adressiert es Marktlücken in der mobilen Reparatur von Bauteilen mit AMC-Werkstoffen und hebt das Potenzial des WAAM-Prozesses hervor. Die Entwicklung einer gemeinsamen Herstellungsstrategie steht dabei im Mittelpunkt des Vorhabens.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Digitalen Reparaturfabrik: https://digitale-reparaturfabrik.de/projekte/

Projektträger:
BMFTR - WIR! – Wandel durch Innovation in der Region

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Fertigung eines hybriden wärmemanagement-optimierten Umformwerkzeuges

Titel:
Ultra-Leichtbaudesign und additive Fertigung eines hybriden wärmemanagement-optimierten Umformwerkzeuges zur Fertigung von pressgehärteten Hochleistungsbauteilen

Laufzeit:
01.10.2023 - 30.09.2024 (kostenneutrale Projektverlängerung bis 28.02.2025)

Förderkennzeichen:
KK5446901KL1

Projektziel:
Das Projekt entwickelt Prozessstrategien zur Herstellung von Umformwerkzeugen in Leicht- und Multi-Materialbauweise mittels WAAM. Ziel ist die Reduktion der Werkzeugmasse und -kosten durch variabel gestaltbare Leichtbaustrukturen und den Einsatz kostengünstigerer Materialien. Eine aktive in-situ Prozesskühlung ermöglicht eine schnellere Abkühlung und gezielte Gefügebeeinflussung, während geometrieoptimierte Kühlkanäle die Effizienz des Wärmemanagements verbessern. Die Forschung umfasst zudem Simulationen und experimentelle Untersuchungen zu den mechanischen, werkstofftechnischen und thermischen Eigenschaften der Strukturen.

Projektträger:
BMWK - ZIM, AiF

Bilder: