Karriere in der Wissenschaft – und gleichzeitig die Frage nach Kindern?
Promotion, Drittmittelanträge, befristete Verträge, Projektlaufzeiten und internationale Mobilität prägen wissenschaftliche Karrierewege, die oft eng getaktet und stark strukturiert sind. Gleichzeitig stellt sich für viele Frauen in der Wissenschaft irgendwann eine persönliche Frage: Passt ein Kinderwunsch in dieses System - und wenn ja, wie?
Diese Frage kann sich in ganz unterschiedlichen Phasen der akademischen Laufbahn stellen: während des Studiums, in der Promotionszeit, als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder auch später in einer Professur. Es sind Entscheidungen erforderlich, mit denen viele zunächst allein. Räume, in denen offen über Kinderwunsch, Mutterschaft – aber auch über ein Leben ohne Kinder – im Kontext wissenschaftlicher Karriere gesprochen und reflektiert werden kann, sind im Wissenschaftssystem noch immer selten.
Das Netzwerktreffen wird von Lena Eckert begleitet. Sie ist Genderwissenschaftlerin, Autorin und Trainerin mit den Schwerpunkten Gender, Care-Arbeit und Gleichstellung in der Wissenschaft. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbands Mutterschaft und Wissenschaft und Mitgründerin des gleichnamigen Netzwerks. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit strukturellen Bedingungen von Elternschaft und Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem auseinander.




