Erweiterung von Kapazitätsgrenzen durch moderne Verfahrenstechniken Automatisierte und flexible Fertigung zementgebundener Balkonplatten

Ziel des Kooperationsprojektes "Forschung und Entwicklung neuer Verfahrenstechniken zur automatisierten und flexiblen Fertigung zementgebundener Balkonplatten" (2012-2014) ist es, die Produktivität bei der Herstellung von Balkonplatten zu erhöhen. In Kooperation mit dem Unternehmen BOSIG hat das Fachgebiet Produktionswirtschaft unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dieter Specht im Rahmen des ZIM-Förderprogramms die Produktionsbereiche auf deren Anforderung an eine Automatisierung analysiert. Ergebnis des zweijährigen Projekts ist ein umfassendes auf die bestehenden Fertigungshallen ausgerichtetes Konzept, in dem die Fertigung der Balkonplatten zukünftig automatisiert erfolgt und nur ein Mindestmaß an handwerklicher Arbeit notwendig ist. Zeitgleich steigt die Variantenvielfalt bei höherer Flexibilität.

Nachdem das Unternehmen bei steigender Nachfrage nach Balkonplatten an seine Kapazitätsgrenze gekommen war, sollte die Produktion so optimiert werden, dass bei gleich bleibender Werksfläche mehr Balkonplatten in kürzerer Zeit und größerer Vielfalt hergestellt werden können. Gemeinsam wurden alle Fertigungsschritte vom Kundenauftrag über die Produktion bis zum Versand optimiert. Durch die Automatisierung von Teilbereichen und die Einführung innovativer Technologien wurden folgende Ziele erreicht:

  • Kapazitätssteigerung
  • Geringere Reklamationsquote
  • Zeitersparnis in der Fertigung
  • Größere Auswahl an Gestaltungsvarianten für den Kunden

Automatisierte kundenindividuelle Herstellung

Kernstück der Automatisierung ist die elektronische Erfassung und Verarbeitung der auftragsspezifischen Daten. Die Vernetzung der Kunden mit dem Unternehmen ermöglicht eine schnelle Auftragsbearbeitung und Koordination aller Aufträge innerhalb der Fertigung. Zudem kann gewährleistet werden, dass Kunden bei Bedarf über den exakten Stand der Auftragsbearbeitung informiert werden können. Innerhalb der Fertigung werden alle Vorgänge durch das IT-System gesteuert. Die Ausstattung der Platten sowie die Vernetzung der einzelnen Anlagen und Lagersysteme ermöglicht die Kommunikation der Anlagen untereinander und registriert die Ein- und Ausgänge der Balkonplatten. Dadurch kann der Produktionsfluss sichergestellt und die Flexibilität signifikant gesteigert werden.

Das Projekt wurde ausgezeichnet mit dem 1. Platz des Lausitzer WissenschaftsTransferpreises 2015 der Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL).

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