Umgang mit generativen KI-Tools im wissenschaftlichen Arbeiten
Mit den folgenden Informationen gibt die BTU Cottbus-Senftenberg wissenschaftlich Tätigen eine Orientierung bei der Nutzung von generativen KI-Tools im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens. Die BTU Cottbus-Senftenberg lehnt den Einsatz von KI-Tools im Hochschulkontext nicht grundsätzlich ab, sondern unterstützt den sinnvollen, kritisch-reflexiven und verantwortungsvollen Einsatz ohne dabei problematische Implikationen wie urheber- und datenschutzrechtliche sowie forschungsethische Fragen zu vernachlässigen. Sie folgt den Leitlinien der DFG für den Umgang mit generativen Modellen zur Text- und Bilderstellung sowie den generellen Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis, insbesondere dem Transparenzgebot als wissenschaftliches Redlichkeitsprinzip.
Die Nutzung generativer KI-Tools sollte auf Basis fachlich-methodischer Reflexion erfolgen und Risiken sowie ethische und rechtliche Aspekte sollten angemessen berücksichtigt werden. Aufgrund der aktuell großen Dynamik in dem Themenfeld werden die nachfolgenden Hinweise regelmäßig aktualisiert und es wird zunächst auf die Erstellung einer hochschulspezifischen Leitlinie mit starren Vorgaben und Regelungen verzichtet. Die BTU prüft außerdem derzeit eine rechtskonforme Bereitstellung von generativen KI-Tools für Lehrende und Mitarbeitende der BTU.
Die generative künstliche Intelligenz (KI) ist eine spezielle Form von KI und umfasst solche Technologie, die eigenständig neue Inhalte generieren kann, beispielsweise in Form von Texten, Audio- und Videodateien, Bildern oder Codes. Dabei werden keine tatsächlich neuen Daten geschaffen, sondern lediglich bereits vorhandene Informationen aus den zugrundeliegenden Daten neu zusammengesetzt bzw. angewendet.
Kontakt
PD Dr. rer. oec. habil. Ines Brusch
Abteilungsleiterin
T +49 (0) 355 69-5500
ines.brusch(at)b-tu.de
Dr. rer. nat. Katrin Weise
DFG-Referentin
T +49 (0) 355 69-2716
katrin.weise(at)b-tu.de
