„Halkyonische Tage“ – Januar 2019 (131. Sendung)

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe von CampusTV im neuen Jahr 2019. Unter „halkyonischen Tagen“ verstanden die antiken Griechen eine 14-tägige Zeit um die Wintersonnenwende zu denen gewöhnlich schönes Wetter und Windstille herrschte. Im heutigen Volksmund bezeichnet dieser Ausdruck eine schöne und gelassene kurze Zeit. Unsere Moderatorin Sophie nutzt die Ruhe dieser Zeit zu einem Besuch des jährlichen studentischen SATIRE-Festivals EI(N)FÄLLE. Im Rahmen dieses Festivals geben sich in Cottbus Studierende einzeln oder in der Gruppe, gefördert oder Autark dem Kabarett für einige schöne Tage hin. Als Interviewpartner haben sich freundlich bereit erklärt: Andres Gaber, Organisator des Festivals, sowie Stefan Vogt, Demokratieberater der Gruppe CAT-stairs und Anna Maria Brandenburg, die ebenfalls Mitglied der Gruppe CAT-stairs ist.

Eine generelle Bedeutung des Wortes „halkyonisch“ ist friedfertig. So geht es nämlich bei der Forschungsplattform „Hühnerwasser“ zu wenn die Natur sich zurückholt, was der Mensch genommen hat. Dieses Gebiet in der Nähe von Spremberg bietet forschenden die Möglichkeit die Ökosystementwicklung ab einem genau definierten „Punkt Null“ zu beobachten. Auf diese Weise können seit 2005 genaue Messwerte zur Rekultivierung eines Braunkohletagebaus frei von jeglicher anthropogener (menschlicher) Lenkung abgerufen werden. Was es damit genau auf sich hat und wie sich das Projekt entwickelt hat, erfahrt ihr in unserem ersten Beitrag.

Der zweite Beitrag handelt wohl im weiteren Sinne von Sehnsucht. Einer Sehnsucht nach Frieden, und vielleicht ist ein griechisches Wort ein guter Hinweis worum es geht. Denn viele kommen wie Bachir und Mohammed auf der Suche nach Ruhe und Frieden über Griechenland in das Gebiet der europäischen Union. Vorausgesetzt sie schaffen es über die politischen Grenzen wie die zwischen Syrien und der Türkei oder natürliche Grenzen wie über das Mittelmeer ohne unterwegs den vielfältigen Hindernissen und Gefahren zu erliegen. Die beiden angesprochenen Studenten der BTU haben es jedoch geschafft und schildern im zweiten Beitrag ihre ganz persönliche Geschichte. Eindringlich erzählen sie von den Strapazen und Problemen der 30 Tage andauernden Flucht aus ihrem Heimatland sowie ihren Beweggründen diese Reise überhaupt auf sich zu nehmen. Aus deutscher Sicht erklärt dagegen Narine George wie Sie und viele Helfer die Integration von Geflüchteten in ein Studium an der BTU ermöglicht haben.

Damit verabschiedet sich CampusTV auch schon wieder für diesen Monat. Wir wünschen allen Zuschauern, Studenten und Geflüchteten ein paar verdiente halkyonische Tage.

Euer CampusTV-Team