„Kultur und Technik“ - April 2019 (132. Sendung)

Willkommen zur neuesten Ausgabe von CampusTV. Kultur und insbesondere Kunst ist bekanntlich einem beständigem zeitlichen Wandel unterworfen und das Alte muss häufig dem Neuen weichen. Das muss jedoch nicht heißen, dass das Alte nicht des Erhaltens würdig wäre. Dieser Aufgabe nimmt sich der ehemalige BTU-Student Martin Maleschka an, der die Kunst am Bau zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik auf Film bannt und den Umgang mit den erhaltenen Kunstwerken kritisch überwacht und darüber berichtet. In dieser Folge steht er unserer Moderatorin Sophie für ein Interview im Cottbuser Stadtarchiv zu Verfügung wo er die Gelegenheit hat ein wenig über sich und seine Leidenschaft zu berichten.

Der erste Beitrag bewegt sich dagegen weg von künstlerischen Ambitionen und hin zur Elektrotechnik. Dort werden Schüler des Oberstufenzentrums Cottbus dabei begleitet wie sie unter Anleitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Robert Ebel die Grundzüge der Schaltungs- und Messtechnik erlernen. Dabei können sie bereits einen ersten Eindruck über den Studiengang bekommen, der ihnen bestimmt bei beruflichen Entscheidungen in der Zukunft helfen wird.

Im zweiten Beitrag der Sendung dreht sich alles wieder um konsumkritische Kultur. In einer immer materieller denkenden Welt tut ein Verweis auf kapitalismuskritische Alternativen eventuell ganz gut. Der Cottbuser Kost-Nix-Laden in der Deffkestraße 11 wird ein wenig unter die Lupe genommen. Der Beitrag beleuchtet das Projekt sowohl von Kunden- als auch von Seiten der Projektbetreiber und liefert damit einen umfassenden Überblick über die konsumkritische Alternative.

Wie jeden Monat versorgt euch unser Newssprecher Markus mit allen wichtigen Infos rund um den Campus und Cottbus.

Im letzten Beitrag gibt es eine Fortsetzung der Dokumentation über die syrischen Geflüchteten in Cottbus. Dieser haben sich einem Theaterprojekt als Laiendarsteller angeschlossen. Das Stück entstammt einem syrischen Intellektuellen des 7. Jahrhunderts, dient aber beispielhaft auch für aktuelle Probleme des Landes. Gesprochen wurde das Stück originalgetreu in arabischer Sprache mit einer deutschen Übersetzung.

Damit endet dann auch schon wieder diese Sendung. Vielleicht hat sie ja ein wenig dazu getaugt euch die Stadt und die Menschen mit anderen Augen sehen zu lassen. Wir wünschen auf jeden Fall einen schönen Frühling.

Bis bald
Euer CampusTV-Team