Struktur
Das Fachgebiet Drahtlose Systeme ist an der Fakultät 1 der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg angesiedelt und wird von Prof. Dr. rer. nat. Peter Langendörfer geleitet.
Das Fachgebiet beschäftigt sich mit der Konzeption, Entwicklung und Analyse sicherer, resilienter und effizienter drahtloser sowie cyber-physischer Systeme. Im Mittelpunkt stehen vernetzte Systeme, die unter dynamischen, ressourcenbeschränkten oder sicherheitskritischen Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen.
Die Forschungsarbeiten des Fachgebiets verbinden methodische Grundlagen mit anwendungsnahen Fragestellungen. Dabei werden insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Kommunikation, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Resilienz betrachtet.
Thematische Ausrichtung
Die Arbeiten am Fachgebiet adressieren unter anderem folgende Themenbereiche:
- sichere und resiliente cyber-physische Systeme
- drahtlose Sensornetzwerke und IoT-Systeme
- eingebettete und ressourcenbeschränkte Systeme
- IT-Sicherheit, Netzwerksicherheit und Datenschutz
- Hardware-Sicherheit und vertrauenswürdige Systemarchitekturen
- datengetriebene Analyseverfahren und Predictive Maintenance
- Edge- und Cloud-basierte Systemarchitekturen
- künstliche Intelligenz für Analyse, Optimierung und Entscheidungsunterstützung
Forschung und Anwendung
Das Fachgebiet verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der von der Analyse und Modellierung technischer Systeme über Sicherheits- und Resilienzkonzepte bis hin zur Umsetzung in anwendungsnahen Forschungs- und Transferprojekten reicht.
Die Forschung adressiert Anwendungsfelder, in denen vernetzte, eingebettete oder ressourcenbeschränkte Systeme zuverlässig, sicher und effizient betrieben werden müssen. Dazu gehören unter anderem industrielle Anwendungen, Mobilität, digitale Infrastrukturen, IoT-Systeme, Edge-Computing sowie cyber-physische Systeme von Systemen.
Zusammenarbeit und Transfer
Neben der grundlagenorientierten Forschung ist das Fachgebiet in nationale und internationale Forschungs- und Transferprojekte eingebunden. Dabei arbeitet es mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand zusammen, um neue Methoden und Technologien für sichere, intelligente und resiliente Systeme zu entwickeln und in die Anwendung zu bringen.
