Orange Day am 25. November 2026 | Perspektiven auf Gewalt, Geschlecht und Prävention
Anlässlich der Orange Days – Internationale Tage gegen Gewalt an Frauen* laden die (de)zentralen Gleichstellungsbeauftragten (Sarah Kautz und Jenny Scholka), sowie die Fachgebiete Sachunterricht mit gesellschaftlichem Schwerpunkt (Gastprofessorin Dr.in Beatrice Kollinger, Jonas Bartholomé, Antonia Jenkel, Josefine Knorr & Luisa Müller), Kunstpädagogik und Didaktik des Kunstunterrichts in der Primarstufe (Dr.inMartina Janßen) und Sportpädagogik und Sportdidaktik in der Primarstufe (V.Prof. Dr. Alexander Ratzmann und Juliane Hohlfeld) zu einem gemeinsamen Aktionstag ein.
Der Tag verbindet wissenschaftliche Perspektiven, studentisches Engagement und künstlerische Zugänge zur Gewaltprävention marginalisierter Gruppen. In parallelen Workshops stehen aktuelle Forschung und pädagogische Praxis im Mittelpunkt. Eine Podiumsdiskussion fragt nach Konsequenzen für Schule und Lehrkräftebildung. Studierende der Kunst halten die Beiträge durch Graphic Recording fest. Am Abend gibt es Raum für informellen Austausch.
Anmeldung
Möglich bis spätestens 23.11.2026 per E-Mail an gleichstellung+f4@b-tu.de anmelden.
Bitte Nachname, Vorname, ggf. Titel, Workshopwunsch (1–3), Zugehörigkeit/Funktion, Teilnahme am studentisch organisierten Abend (ja/nein) sowie ggf. Hinweise für die Organisator*innen (z.B. zur Barrierefreiheit) angeben.
HINWEIS ZUM MITEINANDER
Die Veranstaltung steht für ein respektvolles, diskriminierungssensibles und solidarisches Miteinander. Wir positionieren uns ausdrücklich gegen jede Form von Gewalt, Frauenfeindlichkeit, Sexismus, Diskriminierung und Extremismus. Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen von der Veranstaltung auszuschließen, die durch extremistische, menschenverachtende, frauenfeindliche oder anderweitig diskriminierende Äußerungen oder Verhaltensweisen auffallen oder die Grundwerte der Veranstaltung erkennbar missachten.
Programm Orange Day 2026
| ab 14:00 Uhr | Ankommen Foyer des zentralen Hörsaalgebäudes Konrad-Zuse-Medienzentrum, Gebäude 11 Universitätsplatz 1 01968 Senftenberg |
| 14:15 Uhr | Begrüßung und Eröffnung Hörsaal 11.103 Sarah Kautz; Dr.in Beatrice Kollinger; Prof. Dr. Maximilian Piotraschke Grußworte vom Bürgermeister der Stadt Senftenberg; Andreas Pfeiffer |
| 14:30 - 16:00 Uhr | Drei parallel stattfindende Workshops (Räume werden noch bekannt gegeben) Workshop 1 · Dr. Moritz Bondeli (Humboldt-Universität zu Berlin): „Gewalt, Gewaltandrohungen und Politische Partizipation.“ Workshop 2 · Eva Kubitza: „Wie Geschlecht Interneterfahrungen von Grundschulkindern prägt: Prävention von und Intervention bei digitaler sexualisierter Gewalt.“ Workshop 3 · Michael Otten (Universität Vechta): „Soundtrack der Neuen Rechten – Antifeminismus in Rapmusik“ |
| 16:00 - 16.15 Uhr | Pause |
| 16:15 - 17:15 Uhr | Podiumsdiskussion Hörsaal 11.103 Bedeutung der Auseinandersetzung mit Gewalt gegen Frauen* und Möglichkeiten der Prävention und Intervention für die Lehrkräftebildung. Mit Dr. Moritz Bondeli, Eva Kubitza, Michael Otten, VProf. Dr. Alexander Ratzmann, Josefine Knorr und Luisa Müller. |
| ab 17:30 Uhr | Studentisch organisierter Abend zum Austausch Lernwerkstatt, Raum 233/234, Gebäude 4, Universitätsplatz 1, 01968 Senftenberg |

Senftenberger Agenda Diplom
Wie bereits seit 2011 fand auch in diesem Jahr wieder das Senftenberger Agenda Diplom in den Sommerferien statt. Schüler*innen der Klassen eins bis sechs bekamen die Möglichkeit an den Angeboten teilzunehmen und besondere Orte der Stadt Senftenberg zu erkunden. Erstmals fanden in diesem Jahr auch Angebote von Lehramtsstudierenden der BTU Cottbus-Senftenberg aus dem Fachgebiet Sachunterricht mit gesellschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt statt. An verschiedenen außerschulischen Lernorten wurden individuelle Angebote für die Schüler*innen in Kooperation mit der Universität in den Modulen des Sachunterrichts entwickelt und durchgeführt. Die vielfältigen Angebote fanden unter anderem an Orten wie dem Senftenberger Hafen, dem Tierpark Senftenberg, der Feuerwehr oder auch dem Rathaus statt. Damit erhielten nicht nur die teilnehmenden Kinder die Gelegenheit Senftenberg besser kennenzulernen und spannende Aktivitäten in den Ferien zu erleben. Auch die Studierenden bekamen die Möglichkeit sich an außerschulischen Lernorten auszuprobieren, ihre geplanten Angebote zu erproben und im Anschluss zu evaluieren, um Erfahrungen und Erkenntnisse für ihre zukünftige Lehrtätigkeit zu sammeln.


