Die folgenden Projekte werden aus EFRE-Mitteln gefördert. Das Fachgebiet Metallkunde und Werkstofftechnik bedankt sich beim Fördergeber für die Möglichkeit zur Realisierung der Forschungsvorhaben.


Beschaffung eines Funkenspektrometers zur Bestimmung der Zusammensetzung von gängigen und neuartigen Werkstoffen (EFRE-Projekt: 85007054)
Laufzeit: 11/2016 – 06/2017

Durch die Maßnahme soll ein Funkenspektrometer beschafft werden, welches nicht nur analytische Methoden zur Charakterisierung von Metallen auf Basis von Eisen, Titan, Aluminium und Nickel, sondern insbesondere auch eine zeit- und ortsaufgelöste Auswertung bietet. Durch die einfache Handhabung und die kurzen Prozesszeiten ist eine schnelle Serienprüfung möglich. Verschiedene Funkenstandsplatten ermöglichen außerdem die Prüfung variabler Geometrien. Durch die Einzelauswertung der Funken und die Steuerbarkeit der Entladungszeit und des Entladungsstroms kann zu dem ein einzigartiges Zusammensetzungstiefenprofil erstellt werden.
Die bisherigen Möglichkeiten decken dabei insbesondere die sehr leichten Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff oder Sauerstoff nicht ab, so dass eine exakte Bestimmung oftmals nicht möglich ist. Die sehr gute Auflösung eines Funkenspektrometers ermöglich ein höchstmögliches Maß an Genauigkeit für nahezu alle Elemente des Periodensystems.


Investition in innovative und ressourcenschonende Werkstoffprüftechnik für Mikro- und Nanomaterialien (EFRE-Projekt: 85007055)
Laufzeit: 09/2016 – 03/2017

Durch die Investition sollen die Kompetenzen im Bereich der mechanischen Prüfung von Mikroproben erweitert werden, welche gemeinsam mit der vorhandenen Kompetenz im Bereich der Mikrostrukturanalyse zu deutlichen Verbesserungen des Verständnisses von Werkstoffen führen werden. Hinsichtlich der Anschaffung des Prüfgeräts mit der dazugehörigen Ausstattung ergeben sich folgende Ziele und Aufgaben:
Das Ziel des servo-elektrischen Lastrahmens ist die mechanische Langzeitprüfung von oligokristallinen (oder nanokristallinen) Werkstoffen und Mikroproben, um deren veränderte Materialeigenschaften im Vergleich zu den herkömmlich geprüften polykristallinen Proben und Bauteilen detektieren zu können. Die Proben lassen sich nach verschiedenen Prüfintervallen zeitnah und effektiv für eine mikroskopische Untersuchung entnehmen, sodass eine stadienübergreifende mikrostrukturelle Analyse möglich wird.