Aktuelles


Gast-Professorin Dr. phil. Janina Puder auf der LABORA am 15.09.2026 in Berlin auf dem Panel „Maritime Arbeit, Militarisierung & Migration“

Über die Seefahrt werden weltweit etwa 90 Prozent aller Güter transportiert. Maritime Arbeit und die Infrastrukturen globaler Logistik sind damit unmittelbar mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen weltweit verbunden. Pandemien, militärische Konflikte, die zunehmende Bedeutung sogenannter „Schattenflotten“ sowie veränderte Migrationsregime haben direkte Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten und Hafenarbeiter. Zugleich bleiben die Beschäftigten, die den globalen Warenverkehr ermöglichen, in öffentlichen Debatten häufig unsichtbar oder werden abgewertet und entmenschlicht.

Im Panel diskutiert Janina Puder gemeinsam mit Lars Stubbe und Sören Wichmann (ver.di), Matthias Ristau (Deutsche Seemannsmission), Anne Engelhardt (Universität Bielefeld) sowie Jule Elena Westerheide (Ruhr-Universität Bochum) über die gegenwärtigen Herausforderungen maritimer Arbeit. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verflechtungen von Arbeit, Migration und Militarisierung sowie die Frage, wie sich die Perspektiven und Interessen der Beschäftigten in diesen globalen Transformationsprozessen stärker sichtbar machen und politisch zur Geltung bringen lassen.

Die Diskussion knüpft damit auch an aktuelle wissenschaftliche Debatten über die Bedeutung maritimer Infrastrukturen als Knotenpunkte globaler Produktions- und Zirkulationsprozesse sowie an die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten von Beschäftigten unter Bedingungen geopolitischer Konflikte, Migration und sozial-ökologischer Transformation an.

Die Veranstaltung wird Live übertragen und anschließend als Video hochgeladen. Weitere Informationen zum Programm der LABORA finden sich hier.

Hier geht es zum Videomitschnitt

Gast-Professorin Dr. phil. Janina Puder auf der Buchvorstellung: „Blockierte Transformation – Sozial-ökologische Transformationskonflikte und Widerstände – national wie international“

Die Buchvorstellung des Bands „Blockierte Transformation – Sozial-ökologische Transformationskonflikte und Widerstände – national wie international“ (erschienen im Oktober 2025) findet am 03. März 2026 in Leipzig statt. 

Dr. phil. Janina Puder stellt dort zentrale Thesen ihres gemeinsam mit Nora Räthzel verfassten Beitrags "Ohne die Veränderung der Arbeit – und damit der Produktion selbst – wird es keine echte ökologische Wende geben." im Sammelband Blockierte Transformation vor. Im Fokus der Diskussion stehen Konflikte und Blockaden sozial-ökologischer Transformation in der Produktions- und Arbeitssphäre sowie die Frage, wie Arbeitsverhältnisse, Beschäftigungsicherheit, globale Produktionsnetzwerke und ökologische Anforderungen miteinander in Spannung geraten. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit zur Diskussion über Perspektiven einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Transformation. Sie findet am 03. März 2026, 19 Uhr in der Bibliotheca Albertina der Universität Leipzig statt.

Der Eintritt ist frei.

Dr. Pflücke hält Keynote auf 9. Konferenz "Gesundheit und Arbeit" (FHNW)

Dr. rer. pol. Virginia Kimey Pflücke hält am 30. Januar 2026 die Keynote auf der Konferenz in Olten zu "Care vs. Coal: Gender and labor relations in transitioning industrial regions". Der Vortrag befasst sich mit dem Konflikt zwischen dem Industrialismus (Baethge 2001) im Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs und der sozialen und ökologischen Transformation von Regionen.

Dr. Pflücke baut darin auf empirische Forschung (gemeinsam mit Prof. Heike Jacobsen) zum Arbeitsmarkt, zu den medialen und politischen Diskursen rund um den Kohleausstieg und zur krisenhaften Erwerbsbiographie von Menschen in den Kohleregionen (insbesondere in der Lausitz).

Gast-Prof. Dr. Janina Puder auf der Veranstaltung "ECHOLOT" "Vom Einfrieren und Überdauern – Wer träumt vom langen Leben?" in Leipzig

Am 17. Januar 2026 spricht Gast-Professorin Dr. phil. Janina Puder im Rahmen der Veranstaltungsreihe ECHOLOT im LOFFT – DAS THEATER in Leipzig. In der öffentlichen Debatte„Vom Einfrieren und Überdauern – Wer träumt vom langen Leben?“ diskutiert sie das Thema Langlebigkeit, Kryokonservierung und medizinischen Fortschritt aus einer sozial-ökologischen und gesellschaftskritischen Perspektive.

Im Mittelpunkt ihres Beitrags stehen Fragen nach Klassenverhältnissen, sozialer Ungleichheit und ungleichem Zugang zu lebensverlängernden Technologien: Wer kann sich ein langes Leben leisten – und auf wessen Kosten? Wie sind Visionen von Unsterblichkeit mit sozialen Ungleichheits- und Klassenverhältnissen verbunden? Gemeinsam mit weiteren Expert:innen diskutiert sie, wie sich wissenschaftliche Utopien zwischen Science-Fiction und Realität in bestehende Macht- und Ungleichheitsstrukturen einschreiben.

Die Veranstaltung ist kostenfrei; im Anschluss wird die Performance FROZEN BODY IN A MELTING WORLD gezeigt.

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Start Forschungsprojekt zur Transformation der Hafenarbeit in Bremerhaven von Gast-Professorin Janina Puder in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum

Zum 1. Januar 2026 ist das Forschungsprojekt „Hafenarbeit im Umbruch – Automatisierung und Wandel von Qualifikations- und Tätigkeitsstrukturen aus Sicht der Belegschaften in Bremerhaven“gestartet. Es begleitet das Praxisvorhaben Change4Port zur sozialpartnerschaftlichen Transformation im Containerumschlag.

In Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum und der BTU Cottbus-Senftenberg untersucht die Studie, wie Hafenbeschäftigte den technologischen und organisatorischen Wandel im Hafen erleben. Das Projekt wird bearbeitet von Dr. Jule Elena Westerheide (RUB), Martin Lenzner, M.Sc. (RUB) und Gastprofessorin Dr. Janina Puder (BTU). 

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Wahrnehmungen, Erwartungen und Sorgen der Beschäftigten in Bezug auf Automatisierung, veränderte Arbeitsanforderungen und Qualifizierung. Methodisch verbindet das Projekt eine standardisierte Befragung der Belegschaften mit vertiefenden Interviews, um sowohl einen breiten Überblick als auch detaillierte Einblicke in die Perspektiven der Hafenarbeiter:innen zu gewinnen.

Das Projekt läuft bis Ende 2026 und wird durch die Arbeitnehmerkammer Bremen mit 59.000 Euro gefördert.

Dissertationspreis der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie für Gast-Prof. Dr. Janina Puder

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) am 23. September 2025 in Duisburg hat die Sektion Arbeits- und Industriesoziologie den diesjährigen Dissertationspreis für herausragende Qualifizierungsarbeiten im Bereich Arbeits- und Industriesoziologie an Gast-Professorin Dr. Janina Puder verliehen. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit mit dem Titel:
„Akkumulation – Überausbeutung – Migration. Arbeit im malaysischen Palmöl-Industriellen-Komplex“. Der von den Mitgliedern der Sektion gestiftete Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre im Rahmen des DGS-Kongresses vergeben.

Veröffentlichung von Gast-Professorin Janina Puder "Reedereimachtmacht von der Kaikante bis zur Schiene? Privatisierung und Agency im Hamburger Hafen“ gemeinsam mit Jule E. Westerheide

Im September ist das Schwerpunktheft „Arbeit. Raum. Kämpfe“ der PROKLA erschienen – mit einem Beitrag von Janina Puder und Jule E. Westerheide, der erste Eindrücke aus einem laufenden Forschungsprojekt zum Strukturwandel und zur Handlungsfähigkeit von Beschäftigten im Hafen diskutiert. Der Beitrag untersucht aus der Perspektive von Labour Geography und Arbeitssoziologie, wie sich Verschiebungen der Eigentumsstrukturen im Hamburger Hafen auf Handlungsspielräume und Konfliktdynamiken von Hafenarbeiter*innen auswirken und welche Fragen sich für deren kollektive Handlungsfähigkeit (Agency) im Zuge wachsender Privatisierung und Rationalisierung stellen. 

Hier zur Ausgabe

Gastprofessorin Janina Puder und Dr. Virginia Kimey Pflücke als Kooperationspartnerinnen beim internationalen Symposium in Kassel

Am 4. und 5. Dezember 2025 findet an der Universität Kassel das internationale Symposium „Socio-Ecological Transformation in Times of Regression“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachbereich Internationale Beziehungen mit Fokus auf Lateinamerika in Kooperation mit dem Kassel Institute for Sustainability sowie dem Fachgebiet Wirtschafts- und Arbeitssoziologie der BTU Cottbus-Senftenberg, vertreten durch Gast-Professorin Janina Puder und Dr. Virginia Kimey Pflücke, beteiligt. Das Symposium bringt Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen zusammen, um Herausforderungen und Chancen sozial-ökologischer Transformationen in Zeiten regressiver Dynamiken zu diskutieren.

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Workshop zu Erfahrungen in der Arbeit mit der Kohle in den Revieren auf Labour Environmentalism Konferenz In der Rosa Luxemburg Stiftung führen Dr. Pflücke und Gastprof.in Dr. Puder einen Workshop mit Praxispartnern durch

Dr. rer. pol. Virginia Kimey Pflücke, Maximilian Hauer und Gastprofessorin Dr. phil. Janina Puder führen am 1. Dezember 2025 einen Workshop auf der  Tagung Labour Environmentalism: Krise, Perspektiven und Strategien in Berlin durch. 

Die Konferenz dreht sich um Fragen der sich zuspitzenden sozial-ökologischen Krise und darin der Organisation von Arbeit, Produktion und sozialer Reproduktion,  und wird von der Arbeiterkammer Wien, der Global Labour University, der HWR Berlin, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und anderen durchgeführt. 

Der Workshop im Stream "Konflikte um Extraktivismus" nimmt historische und aktuelle Erfahrungen von Naturzerstörung und gesundheitlichen Problemen in der Arbeit mit der Kohle in den Revieren in den Blick und sucht mit Praxispartnern (BUND Cottbus und Betriebsrat aus dem Rheinischen Revier) nach Verbindungslinien für Arbeits- und ökologische Kämpfe.

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Einweihungsfeier des 50. FrauenOrts für Bilillee Machbuba am 09.07.25 um 17.00 Zentralcampus der BTU Cottbus

Vortrag am 18./19.9.25 von Frau Dr. Virginia Kimey Pflücke auf dem Fachtag "In guter Gesellschaft?" der Bundesstiftung Gleichstellung

Titel "Geschlechterverhältnisse in Strukturwandelregionen, Wechselwirkungen, Herausforderungen, 
gleichstellungspolitische Handlungsansätze.

Dr. Virginia Kimey Pflücke nimmt am 25.09.25 auf einem Podium der DGS in Duisburg

(Soziologie Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie), Namens "Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Transformation in den Kohleausstiegsregionen" teil.

DGS2025_Transformation_Kohleausstiegsregionen

Gast-Professorin Janina Puder auf der 5. ISA-Konferenz in Rabat, Marokko

Vom 7. bis 11. Juli 2025 nimmt Gast-Professorin Janina Puder an der 5. Konferenz der International Association of Sociology (ISA) in Rabat, Marokko teil. Dort ist sie mit zwei Beiträgen vertreten: Gemeinsam mit Prof. Anja Weiß organisierte sie das Panel „Inequalities of Access and Cross-Border Labor Markets“ (8. Juli, 9:00 Uhr). Zudem hält sie einen Vortrag zu ihrer laufenden Forschung (gem. mit Jule E. Westerheide) mit dem Titel: „Work and Environmental Awareness at the Bottleneck of Global Trade: Perspectives of Port Workers on the Ecology of the Global Division of Labor“ (8. Juli, 15:00 Uhr), organisiert von Dr. Anne Engelhardt und Prof. Jörg Nowak

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Fritz-Thyssen-Stiftung fördert internationalen Workshop zu sozial-ökologischer Transformation im Logistiksektor organisiert von Gast-Professorin Janina Puder und Dr. Anne Engelhardt

Gast-Professorin Janina Puder erhält gemeinsam mit Dr. Anne Engelhardt eine Förderung zur Durchführung des internationalen Workshops zum Thema
„Sozial-ökologische Transformation und Arbeitskonflikte im Logistiksektor“. Der Workshop findet vom 15. bis 16. September 2025 in Kassel statt, in Kooperation mit der Universität Kassel, der BTU Cottbus-Senftenberg und der Universität Göttingen. Am ersten Tag stehen Arbeitskonflikte in LKW-Logistik, Luftfahrt und Hafenindustrie im Fokus, am zweiten Tag diskutieren internationale Wissenschaftler:innen globale Transformationsprozesse und deren Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen, Konflikte und soziale Reproduktion.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um frühzeitige Anmeldung.

Anmeldung: Alexandra.Krausse(at)b-tu.de

Vortrag von Gast-Professorin Janina Puder auf internationalem Workshop in Valparaíso, Chile

Am 13. März 2025 nahm Janina Puder am internationalen Workshop „Neoliberalización, cambio tecnológico, extracción y logística. Nuevos y viejos desafíos para el sector portuario frente al cambio geopolítico“ („Neoliberalisierung, technologischer Wandel, Extraktion und Logistik. Neue und alte Herausforderungen für den Hafensektor im Angesicht geopolitischer Veränderungen“) in Valparaíso, Chile teil. Der Workshop thematisierte den globalen Strukturwandel im Hafenwesen im Kontext geopolitischer, ökologischer und ökonomischer Krisen.

In ihrem Vortrag „Contested Port Labor in Times of Ecological and Economic Crisis“ beleuchtete sie die Auseinandersetzungen um Hafenarbeit aus transnationaler Perspektive.

Die Aufzeichnung ihres Vortrags ist ((engl./span.) online verfügbar.

Eine Anmeldung für regelmäßige Informationen zu den Kolloquiums und Terminen ist per Mail unter axel.anlauf(at)b-tu.de möglich.

Kolloquium im Sommer 2026 zum Transformationsraum Ostdeutschland Strukturwandel, Arbeitswelt und politische Spaltung” im Sommersemester 2026

Kolloquium „Transformationsraum Ostdeutschland: Strukturwandel, Arbeitswelt und politische Spaltung“ im Sommersemester 2026

Das Fachgebiet Wirtschafts- und Arbeitssoziologie von Gast-Prof. Dr. phil. Janina Puder, Dr. des. Axel Anlauf, Lena Mann in Kooperation mit dem Cluster 2 „Transformationsarena: Arbeitsmarkt“ von Dr. Virginia Kimey Pflücke, Lydia Engel, Maximilian Hauer, Lorena Herzog und Dr. Philipp Lorig des Zentrums für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR) laden ein zum Online-Kolloquium zum Transformationsraum Ost heute.

Wir bedanken uns herzlich für das Interesse am Kolloquium und die spannenden und produktiven Diskussionen im Sommersemester 2026. Die Vorträge und Debatten haben unterschiedliche Perspektiven auf Strukturwandel, Arbeitswelt und politische Spaltung in Ostdeutschland eröffnet und wichtige Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit diesen Themen gegeben. In Kürze werden wir die Aufzeichnungen der Vorträge wieder auf unserer Website zur Verfügung stellen. Darüber hinaus planen wir, die Diskussionen im Rahmen einer Sommerschule fortzusetzen. Weitere Informationen dazu werden wir rechtzeitig unter „Aktuelles“ bekannt geben.

Bei Fragen zum Kolloquium wenden Sie sich gerne an die Veranstaltenden

 

Kolloquium "ARBEIT, ÖKOLOGIE, KONFLIKT" im Wintersemester 2025/26

Wir bedanken uns für das Interesse am und spannenden Diskussionen im Kolloqium. Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne bei den Veranstaltenden. Die Reihe wird voraussichtlich in ähnlicher Form im Sommersemester 2026 als Kooperation mit dem ZeStuR (Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung) - Cluster 2 (zu Arbeit im Kohleausstieg) fortgesetzt.

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