Das Team »Zellbiologie und Tissue Engineering« am Institut für Biotechnologie forscht auf dem Gebiet »Zellbasierte Diagnostik und Therapie«, ein Schwerpunkt der Biotechnologie der BTU Cottbus-Senftenberg (Standort Senftenberg) im Kompetenzfeld Life Sciences.

Unsere Forschungsaktivitäten basieren auf in vivo ähnlichen 3D Gewebemodellen im Labormaßstab. Im Gegensatz zur typischen 2-dimensionalen (2D) Zellkulturtechnik werden hier Zellen im Labor in einem 3D-Zellverband kultiviert, um die Situation im Körper nachzubilden und gewebetypische physiologische Verhaltensweisen der Zellen zu ermöglichen.

Unsere Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet von Knochen und Knorpel konzentrieren sich auf die Bereiche

  • in vitro Engineering von Knorpelgewebe und seine Anwendung in der personalisierten zellbasierten Therapie von Knorpeldefekten
  • Generierung von Knorpelzelllinien für die Entwicklung von in vitro Gewebetestsystemen
  • Studien über zur physiologischen Aktivität von Osteoklasten, insbesondere bei verschiedenen Erkrankungen, und
  • die Entwicklung zellbasierter diagnostischer Testsysteme für Autoimmunerkrankungen.

Derzeit sind wir Teil des Verbundprojektes »Konsequenzen altersbedingter Zell- und Organfunktionen« des Gesundheitscampus Brandenburg. Unser Projekt beschäftigt sich mit dem Thema »Gelenkknorpel älterer Menschen - Regenerationspotenzial durch körpereigene Chondrozyten«.

Mit der Forschung eng verbunden ist das Lehrangebot, das sich über die Grundlagen der Zellbiologie, einem Einblick in zellbiologische Methoden bis hin zum Tissue Engineering und den Grundlagen verschiedener Gewebegrundtypen des Menschen in Theorie (Vorlesung, Seminar) und Praxis (Laborkurse) erstreckt. Zielgruppen für das Lehrangebot an der BTU C-S sind derzeit die Bachelor- und Masterstudiengänge Biotechnologie.
Unsere Forschungsgruppe bietet immer auch Projekte für Bachelor- und Masterarbeiten an.