Ersti-Infos

Grundsätzliches

Das Studium, egal ob Bachelor oder Master, wird immer durch Studien- und Prüfungsordnungen und ggf. weitere Ordnungen geregelt.

Diese Ordnungen regeln unter anderem welche Leistungen Ihr nachweisen müsst und wie oft man eine Prüfung wiederholen darf und vieles mehr. So darf man zum Beispiel eine Prüfung nur 2 mal wiederholen. Besteht man sie beim 3. Versuch immer noch nicht, wird man exmatrikuliert. Man ist dann gleichzeitig bundesweit für dieses Modul gesperrt.

Durch das Erbringen von Leistungen, also dem Bestehen von Prüfungen erarbeitet Ihr Euch sogenannte Creditpoints (CP) oder auch Kreditpunkte. Ein CP entspricht einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 30 Stunden. Dabei entspricht eine Stunde 45 Minuten.

Jedem Fach, den Abschlussarbeiten (Bachelor- bzw. Masterarbeiten) und den Industriepraktika sind dann eine bestimmte Anzahl von Creditpoints zugeordnet. Also z.B. 6 für Physik oder Höhere Mathematik T I. Insgesamt ergeben sich so 180 CP für das Bachelorstudium und 120 CP für das Masterstudium. Vorgeschrieben ist, spätestens nach 2 Fachsemestern (FS) 40 CP, nach 4 FS 80 CP, nach 6 FS 120 CP und nach 8 FS 160 CP zu erreichen. (Dies bezieht sich auf das Bachelorstudium). Natürlich können in gesonderten Fällen auch Ausnahmeregelungen getroffen werden.

Modulauswahl und Prüfungsanmeldung

Für jeden Studiengang sind die Pflicht und Wahlpflichtmodule in der Prüfungsordnung geregelt. Nach der neuen Rahmenordnung von 2016 ist es ratsam die dort vorgeschlagene Reihenfolge der Module einzuhalten, da es bei Nichtbestehen zu Problemen kommen kann. Jedoch stellt sich jeder Student seinen Stundenplan mit Hilfe des Infoportals selbst zusammen. So können die Reihenfolgen schon getauscht werden (nicht empfehlenswert) oder gar andere Module hinzugefügt werden, die den Studenten interessieren.

Mit der neuen Rahmenordnung werden ab 01. Oktober 2016 (ab dem WS 16/17) zwei unterschiedliche Modularten eingeführt. Bei der Zusammenstellung des Stundenplans bitten wir euch daher zu berücksichtigen, welcher Modulart euer ausgewähltes Fach zugeordnet in der Midulbeschreibung ist. Die Modulart hat unterschiedliche Auswirkungen auf An- und Abmeldungsfristen sowie Wiederholungsmöglichkeiten:

1. MAP (Modulabschlussprüfung): Bei dieser Modulart erfolgt am Ende des Semesters eine schriftliche (in Form einer Hausarbeit oder Klausur) oder mündlichen Prüfung. Die Abgabe von Übungsaufgaben oder das Ableisten von Laborversuchen kann zur Grundvoraussetzung für die Zulassung zur Prüfung gemacht werden.

2. MCA (Continuous Assessment): Diese Modulart setzt sich aus mehreren semesterbegleitenden Teilleistungen zusammen. Hierzu können eine Präsentation sowie dessen schriftliche Ausarbeitung oder praktische Arbeiten mit Abgabe eines Berichts und abschließender Verteidigung gehören. Die Bewertung und der Arbeitsumfang einer einzelnen Teilleistung darf dabei den einer schriftlichen Prüfung nicht überschreiten.

Die Anmeldung zu den Prüfungen muss innerhalb der ersten 3 Semesterwochen entweder online, vom heimischen PC aus, oder im Hauptgebäude, im Raum 0.27 an den Computerterminals, geschehen. Die Abmeldung für Module der Art MAP kann bis eine Woche vor Beginn des Prüfungszeitraums erfolgen, in dem die Modulprüfung im Infoportal eingetragen ist. Für Module der Art MCA ist die Abmeldung nur innerhalb der ersten drei Wochen des Vorlesungszeitraum möglich. Hier gilt es also, sich schnell zu entscheiden, ob ihr dieses Modul entgültig belegen wollt! Nach Ablauf der Abmeldefrist kann man sich nur aus einem triftigen Grund von der Klausur wieder abmelden. Bei solchen Fragen ist Herr Noack vom Studierendensekretariat immer gern behilflich.

BTU-Account und E-Mail

Jeder Student bekommt einen eigenen Zugang zu den Ressourcen der Universität. Dies geschieht über den BTU-Account, welcher vorrangig der Ausweisung als immatrikulierter Student dient und beispielsweise den Zugang zur Lernplattform Moodle oder der Online-Prüfungsanmeldung ermöglicht.

Weiterhin bietet die Universität allen Studenten einen kostenlosen W-Lan Anschluss (10 GB pro Monat) und eine offizielle BTU-Webmailadresse, an welche alle E-Mails seitens der BTU gesendet werden. Weiterhin kann man mithilfe seines BTU Log-ins auch viele weitere Angebote, wie etwa kostenlose Literaturrecherchen oder Software nutzen.

Der Account muss zu beginn des Studiums manuell aktiviert werden. Dies geschieht im Hauptgebäude im Raum 0.27. Bei der Aktivierung muss ein Passwort gesetzt werden, welches eine bestimmte Länge (mindestens 8 Zeichen) und wenigstens ein Sonderzeichen enthalten muss, und welches am Ende jedes Semesters abläuft (woraufhin die Aufforderung für ein neues Passwort per E-Mail zugesendet wird).

Es ist unbedingt erforderlich sich dieses Passwort zu merken!
Der BTU-Account ist für das Studium beinahe unerlässlich!

Der Accountname besteht aus einer Zusammensetzung der ersten fünf Buchstaben des Nachnamens und den ersten Dreien des Vornamens bzw. einer Nummer bei besonders häufigen Kombinationen, je nach Name. Beispielsweise für Student Maximilian Mustermann: Mustemax. Bei der BTU-Mail wird an den Accountnamen noch @b-tu.de hinzugefügt.

Nach der Einrichtung des Accounts kann man einige Einstellungen durchführen, vor allem sollte man die Weiterleitungsfunktion aktivieren, falls man nicht die Mailplattform der BTU benutzen möchte aber nicht riskieren will, dass wichtige E-Mails nicht empfangen werden.

Praktika

Es gibt Labor- und Industriepraktika. Die Bestimmungen in dieser Ordnung beziehen sich nicht auf die Experimente und Versuche zu Chemie oder Thermodynamik usw., sondern auf die Arbeitserfahrung in Betrieben. Die Bestimmungen umfassen meist nur 2 Seiten und Du solltest die Praktikumsordnung und den Paragraphen der fachspezifischen Studienordnung, der darauf verweist lesen. Es kann zum Beispiel vorgeschrieben sein, dass man das Industriepraktikum vor der Bachelorarbeit ableistet, oder auch, dass sich das Unternehmen hauptsächlich mit biogenen Rohstoffen beschäftigen sollte. Wichtig ist der Praktikumsbericht, in dem Du Deine Erfahrungen dokumentierst. Der Bericht muss vom Unternehmen genehmigt werden (z.B. durch Unterschrift des Betreuers auf dem Titelblatt.) Die Anerkennung des Praktikums erfolgt durch formlosen Antrag beim Praktikumsbeauftragten (siehe Studiengangsübersicht). Dem Antrag sind der Bericht und die Praktikumsvereinbarung (Praktikumsvertrag) beizufügen.