
Dresden Robotron Wohnimplantate als Alternative zum Abriss der Ostmoderne
Das Fachgebiet Städtebau und Entwerfen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg beschäftigt sich im Entwurfsstudio Dresden – Robotron mit der Frage nach Alternativen zum Abriss der Ostmoderne. Dies wird am Beispiel des Robotrongeländes in Dresden untersucht. Das campusartige Areal war einst das Zentrum der Halbleiterproduktion in der DDR. Die Zukunft der verbliebenen Verwaltungs- und Produktionsgebäude ist ungewiss. Es drohen großflächige Abrisse. Studierende der Masterstudiengänge Stadt- und Regionalplanung sowie Architektur entwickeln Strategien für das An-, Um- und Weiterbauen auf dem Robotrongelände. Dabei wird der Fokus insbesondere auf die Graue Energie, den Erinnerungswert sowie das räumlich gestalterische Potenzial des Bestands gerichtet. Die Konzepte reichen von Wohnimplantaten in den flexiblen Skelettbauten bis hin zur Klimaanpassung ehemals versiegelter Freiflächen.
