
Jugendliche und Innenstadt
Die Innenstadt stellt für viele Jugendliche einen zentralen Lebensraum dar, in dem sie sich entfalten, soziale Kontakte knüpfen und ihre Freizeit gestalten können. Diese Räume sind nicht nur Zentren von Handel und Kultur, sondern auch Orte der sozialen Interaktion und Identitätsbildung. Gleichzeitig sind Jugendliche auch mit Herausforderungen konfrontiert, wie etwa fehlender Rückzugsorte oder einem Mangel an geeigneten (konsumfreien) Freizeitangeboten. Eingebettet in das hochschulübergreifende Studienprojekt des Wissensnetzwerkes Stadt und Handel e.V. zum Thema „Jugend und Innenstadt“ nahm das Masterprojekt Stadtmanagement im Sommersemester 2025 die Zielgruppe der Jugendlichen und deren Interaktion mit der Innenstadt in den Blick und entwarf Strategien, um eine (für alle Altersstufen) attraktive Innenstadt zu gestalten. Ausgehend von einer Analyse des Untersuchungsraumes Senftenberg (Brandenburg) entwickelten die Studierenden Szenarien, Leitbilder und anschließend vertiefende Zukunftsbilder für eine jugendgerechte Innenstadt. Im Ergebnis entstanden Ansätze zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, Ideen zur Leerstandsbehebung einbettet in einen partizipativen Prozess, freiräumliche Impulse für die Reaktivierung von Brach- und Stellflächen sowie Vorschläge für die digital-analoge Jugendbeteiligung. Die Ergebnisse wurden abschließend beim WSH-Studienwettbewerb eingereicht. Die vorliegende Publikation dokumentiert diesen Prozess und fasst die entwickelten Ideen, Ansätze und Vorschläge für eine künftige Entwicklung der Innenstadt Senftenbergs zusammen.
