Von der Lausitz bis Alicante: Brücken zwischen Innovationsökosystemen bauen

Eine Delegation des Lausitz Science Park reiste nach Spanien, um sich mit dem Parque Científico de Alicante über erfolgreiche Wissenschaftsparkmodelle, Start-up-Förderung und Innovationsökosysteme auszutauschen – und neue Impulse für die strukturelle Transformation der Lausitz zu gewinnen.

Das Team des Lausitz Science Park hat vom 10. bis 12. Februar 2026 gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der BTU Cottbus-Senftenberg sowie der Staatskanzlei des Landes Brandenburg eine Delegationsreise nach Spanien unternommen. Ziel des Besuchs war der Austausch mit internationalen Partnern und das Kennenlernen erfolgreicher Modelle von Wissenschaftsparks und regionalen Innovationsökosystemen.

Empfangen wurde die Delegation in Alicante durch Honorarkonsulin Nuria von Kapff. Im anschließenden Gespräch mit Esteban Pelayo, Geschäftsführer des Parque Científico de Alicante (PCA), eröffneten sich erste Perspektiven für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Regionen.

Während des Besuchs stellte das Lausitzer Team die Entwicklung und Zielsetzung des Science Parks vor. Ergänzend erläuterte Sven Tischer von der Staatskanzlei die Strategie zur strukturellen Transformation der Lausitz und betonte die zentrale Rolle von Wissenschaft, Forschung und Innovation in diesem Prozess.

Besuche im Atalayas Ciudad Empresarial und Parque Científico de la UMH-Elche

Der Wissenschaftspark in Alicante gewährte umfassende Einblicke in seine Unterstützungsangebote für Start-ups, Serviceleistungen für ansässige Unternehmen sowie in Grundstücks- und Finanzierungsmodelle. Auch die Entwicklung von Ausgründungen und Geschäftsprozessen wurde vorgestellt. Standortbesuche bei Unternehmen vor Ort machten Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette unmittelbar erlebbar.

Darüber hinaus lernte die Delegation weitere Innovations- und Industrieökosysteme der Region kennen, darunter die Atalayas Ciudad Empresarial sowie den Parque Científico de la UMH. Die Eindrücke aus diesen unterschiedlichen Strukturen lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Lausitz Science Park.

Die Reise unterstreicht die Bedeutung internationaler Kooperationen für erfolgreiche Transformationsprozesse. Der begonnene Austausch soll künftig vertieft und in konkrete gemeinsame Projekte überführt werden.

Kontakt

Sandra Spletzer
HVP Forschung und Transfer
T +49 (0) 160 92238412
spletzer(at)b-tu.de
Von links: Esteban Pelayo (PCA), Sven Tischer (Staatskanzlei), Mar Cervera (PCA), Janina Biell (BTU/Referat Strukturwandel), Sandra Spletzer und André Röhrig (beide BTU/LSP) sowie Viktor Zakar und Serghei Baltag (beideBTU/Gründungsservice). Fotos: LSP
Empfang bei Honorarkonsulin Nuria von Kapff (Mitte) in Alicante.