Zentrum Effiziente Fabrik

Das Zentrum Effiziente Fabrik (ZEF) wird seit 2017 durch die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der BTU am Standort Senftenberg betrieben. Das ZEF stellt als Musterfabrik eine Beispiellandschaft innovativer Technologien in den Bereichen der Fabrikplanung und des Fabrikbetriebes vor, die den produzierenden Unternehmen zu neuen Ideen und mehr Prozesseffizienz verhelfen sollen. Am konkreten Beispiel einer Taschenlampen- und USB-Speicherstickfertigung werden die Technologien in die verschiedenen Bereiche der Herstellung, Montage und Logistik integriert und anhand betrieblicher Problemstellungen eingesetzt und präsentiert.

Das ZEF dient somit als Informationsstätte für die praktische Anwendung innovativer Technologien für Ausrüster, produzierende Unternehmen und Studenten, mit dem Ziel die Nutzung dieser Technologien zu forcieren und die Digitalisierung in dem Bereich Fabrikplanung und Fabrikbetrieb voranzutreiben. 

Die Musterfabrik im ZEF umfasst neben Veranstaltungsflächen folgende Arbeitsbereiche, in denen unterschiedliche Technologien eingesetzt werden:

  • einen Arbeitsplatz zur digitalen Planung,
  • einen Wareneingang,
  • ein Hauptlager,
  • einen 3D-Druck Fertigungsplatz,
  • zwei Vormontageplätze,
  • eine Endmontage,
  • einen Arbeitsplatz zur Prüfung und Verpackung,
  • einen Warenausgang

Alle Prozesse und Arbeitsplätze sind darüber hinaus auch digital in den vorhandenen Softwareprodukten abgebildet.

Das ZEF bietet mit dem Fachbereich ein umfangreiches Leistungsspektrum an. Nähere Informationen finden Sie dazu hier.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg.

Das ZEF überzeugt durch:

  • ein breites Lösungsspektrum moderner Techniken
  • ein unmittelbar vergleichbares Lösungsangebot durch gleiche Prozesse mit unterschiedlichen Technologien
  • einfache, schnell umsetzbare und effiziente Lösungen
  • auch manuelle Lösungen mit geringem Automatisierungsgrad
  • die Möglichkeit von Schnittstellen zu verschiedenen Systemen
  • die flexible Einsetzbarkeit der Ausstattung für unterschiedlichste Aufgabenstellungen der Industrie, Forschung und Lehre
  • das Einbeziehen methodischer Ansätze des TPS (Toyota Produktionssystems) und aufzeigen von Best-Practice-Beispielen