Prof. Dr.-Ing. Klaus Höschler zu Gast in der Gesprächsreihe "Lausitzer Leuchttürme"

Im Jahr 2005 wurde die BTU Cottbus-Senftenberg in den exklusiven Kreis der internationalen Universitäten aufgenommen, mit denen der Triebwerkshersteller Rolls-Royce Forschungskooperationen unterhält. Sie war damals die erste Universität Deutschlands, die Teil des internationalen Wissenschaftsnetzwerkes  wurde. Am Tag der Triebwerkstechnik, 16. November 2016, feiert die erfolgreiche Kooperation mit einer Ausstellung, Vorträgen und Laborführungen ihr zehnjähriges Bestehen. Die öffentliche Gesprächsabendreihe  "Lausitzer Leuchttürme" widmet sich diesem Jubiläum. Prof. Höschler gibt Einblicke in die Entstehung der Kooperation, in die Zusammenarbeit zwischen Rolls-Royce und der BTU, aber auch in die Wertschöpfung für die Region und die Zukunftsfelder der Triebwerkstechnik.  

Prof. Dr. Ing. Klaus Höschler begann seine berufliche Laufbahn an der RWTH Aachen. Bereits mit seinem Studium des allgemeinen Maschinenbau, Vertiefungsrichtung Turbomaschinen, legte er die Grundlagen für sein Wirken als Triebwerksingenieur. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Turbomaschinen und Strahlantriebe der RWTH Aachen promovierte er zum Thema "Modellierung des Materialverhaltens von Nickelbasiswerkstoffen zur verbesserten Vorhersage der Risseinleitung bei Turbinenscheiben im Hochtemperaturbereich". In seiner anschließenden sechzehnjährigen Tätigkeit für die Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG beschäftigte sich Prof. Höschler mit der Entwicklung und Effizienzsteigerung von Triebwerken für die Luftfahrt. Zunächst als Thermalingenieur arbeitend, stieg sein Verantwortungsbereich kontinuierlich an. Zuletzt verantwortete er als Chefkonstrukteur die Entwicklung  des Triebwerkes TP400 für das Transportflugzeug Airbus A400M. 2012 folgte Prof. Höschler einem Ruf der BTU Cottbus-Senftenberg und wurde Lehrstuhlleiter des Lehrstuhls für Flug-Triebwerksdesign.