Deutsche Energiewende: Ausstieg ohne Einstieg oder Einstieg ohne Ausstieg?

 Olaf Klepel, Eigenverlag, 67 Seiten, 2026, ISBN 979-8254887362

 

Nehmen wir einmal an, dass  alle Windkraft- und PV-Anlagen wie geplant installiert und durch das Netz optimal mit den Verbrauchern verbunden sind. Nehmen wir an, dass auf den „Stromautobahnen“ die Elektronen allzeit freie Fahrt genießen. Lässt sich dann durch die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energien samt Speicher eine 48-stündige Dunkelflaute überbrücken?
Dieses Buch liefert eine populärwissenschaftliche Betrachtung zur Energiewende und richtet sich an naturwissenschaftlich bzw. technisch interessierte Nichtfachleute. Die Energiewende wird mit viel Leidenschaft diskutiert. Oft dominieren qualitative Betrachtungen, die Emotionen Ausdruck verleihen, aber wenig zum echten Verständnis beitragen. Zahlenbasierte Fakten werden dagegen häufig nur zu Teilproblemen und ohne Berücksichtigung des gesamten Systems betrachtet.
Nicht selten fokussiert sich die Diskussion auf finanzielle Aspekte. Es ist jedoch die Physik, die den Rahmen des Machbaren liefert. Sie legt fest, dass nur verbraucht werden kann, was auch erzeugt wurde. Die Ökonomie entscheidet dann, welche Wege hierzu machbar sind, d.h. sie bestimmt die Ausfüllung dieses Rahmens.
Anliegen des Buches ist es daher, durch eine umfassende Betrachtung physikalischer Faktoren die Machbarkeit der Energiewende zu untersuchen. Es soll der Rahmen ausgelotet werden, innerhalb dessen diskutiert werden kann. Das abschließende Urteil möge sich jeder selbst bilden.