
Deutsche Energiewende: Ausstieg ohne Einstieg oder Einstieg ohne Ausstieg?
Olaf Klepel, Eigenverlag, 65 Seiten, 2026, ISBN 979-8254887362
Lässt sich eine 48-stündigen Dunkelflaute durch den ausschließlichen Einsatz von Speichern und erneuerbaren Energiequellen überbrücken? Das Buch liefert eine populärwissenschaftliche Betrachtung zur Energiewende und richtet sich an naturwissenschaftlich bzw. technisch interessierte Nichtfachleute.
Die Energiewende wird mit viel Leidenschaft diskutiert. Häufig dominieren aber qualitative Betrachtungen, die Emotionen Ausdruck verleihen, aber nicht viel zum echten Verständnis beitragen. Zahlenbasierte Fakten werden dagegen häufig nur zu Teilproblemen, ohne Berücksichtigung des gesamten Systems, betrachtet.
Darüber hinaus fokussiert sich die Diskussion häufig auf finanzielle Aspekte. Es ist jedoch die Physik, die den Rahmen des Machbaren liefert. Sie legt fest, dass nur das verbraucht werden kann, das auch erzeugt wird. Die Ökonomie entscheidet dann, welche Wege hierzu machbar sind, d.h. sie bestimmt die Ausfüllung dieses Rahmens.
Anliegen des Buches ist es daher, durch eine umfassende Betrachtung physikalischer Faktoren die Machbarkeit der Energiewende zu untersuchen. Es soll der Rahmen ausgelotet werden, innerhalb dessen diskutiert werden kann. Das abschließende Urteil möge jeder sich selbst bilden.
