Forschungsprojekte

  • TRANSWEL - Mobile Welfare in a Transnational Europe: An Analysis of Portability Regimes of Social Security Rights. TRANSWEL ist ein international vergleichendes, interdisziplinäres Forschungprojekt mit Teilprojekten in 4 Ländern. Es untersucht eines der wichtigsten und kontroversesten Themen in der Europäischen Union: die sozialen Rechte von Unionsbürgern aus neuen EU-Staaten, die zum Leben und Arbeiten in alte EU-Staaten migrieren.
  • Studie: Die Lebenssituation von Geflüchteten in Brandenburg. Soziale Sicherung, familiäre Sorgearbeit und Transnationalität (Anforschung, 2018-2020, zusammen mit Niklaas Bause). Die Studie befasst sich mit der Bedeutung familiärer Beziehungen für die soziale Sicherung von Geflüchteten. Ihr Fokus richtet sich auf das Zusammenspiel von formeller und informeller sozialer Sicherung geflüchteter Männer und Frauen sowie deren Sicherungsstrategien im Kontext familiärer Konstellationen, zu denen Familienmitglieder in Herkunfts- und Drittländern gehören. Im Rahmen der Studie werden in ausgewählten Städten des Landes Brandenburg biografische Interviews sowohl mit Geflüchteten als auch mit Expert*innen im Bereich der sozialen Sicherung durchgeführt.
  • Projekt: Cottbus Postkolonial und Postsozialistisch.  Als Ergebnis eines vom Fachgebiet Interkulturalität durchgeführten Projektseminars mit dem Titel „Cottbus Postkolonial und Postsozialistisch“ im Sommersemester 2018 haben Studierende und Lehrende der BTU einen geschichtspolitischen Rundgang durch Cottbus konzipiert. Unter Leitung von Manuel Peters und Miriam Trzeciak ging es im Projekt um koloniale und sozialistische Spuren in Cottbus. Gemeinsam wurden Erinnerungsorte recherchiert, die exemplarisch für postsozialistische und postkoloniale Geschichte von Cottbus stehen und bisher wenig bis kaum im kollektiven Gedächtnis erinnert werden. Die Ansätze des Postkolonialismus und des Postsozialismus gehen jeweils davon aus, dass Kolonialismus und Sozialismus keineswegs nur in der Vergangenheit bedeutend waren. Immer noch prägen diese Herrschaftsordnungen die Verhältnisse, Praktiken und Wissensformen der Gegenwart . Das Projekt ist insofern auch als ein Beitrag gedacht, mit der Rekonstruktion der Geschichte dieser Praktiken und Wissensformen, ihre Artikulationen in der Gegenwart besser zu verstehen. Die Stadtführung soll nun weiter ausgearbeitet, online verfügbar und regelmäßig für Studierende und Bürger*innen der Stadt angeboten werden
  • Was führt dazu, dass Kinder und Jugendliche „schwierig“ werden und bleiben? Über die Konstruktion der Manifestation und der daraus folgenden Status-quo-Erhaltung im Jugendhilfesystem im Kontext gesellschaftlicher Zuschreibung „schwieriger“ Kinder und Jugendlicher in Brandenburg und Berlin. Dissertationsprojekt von Kathrin Coobs (2017–2022)
  • Wissenschaftliche Begleitung des praxisbegleitenden Fachzentrums „Soziale Arbeit im Feld von Zuwanderung und Integration“ in Brandenburg: Forschungskooperation mit ISA e. V. (2018–2020)
  • Empowerment- und Disempowermentkulturen in der Flüchtlingssozialarbeit (in Vorbereitung)
  • Wie fühlt es sich an, das Problem zu sein? Innensichten geflüchteter Jugendlicher in Brandenburg (im Aufbau)
  • Evaluation des transnationalen Projekts „Art of Inclusion“, gefördert in Rahmen von Erasmus+ (2018–2020)
  • Dialogveranstaltungen in Zeiten rechter Mobilisierung – Das Beispiel der Cottbusser Bürgerdialoge (Forschungsprojekt über die Verläufe der Bürgerdialoge in Cottbus)
  • Diversität in ländlichen Räumen der neuen Bundesländer: Lesben, Schwule, Trans* in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – gestern und heute. Un-Sichtbarkeiten, Diskriminierung und Widerständigkeiten. Ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt in Kooperation mit dem Verein „Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern“.
  • (Geschlechterreflektierende) Rechtsextremismusprävention: wissenschaftliche Begleitung der Arbeit der „Fachstelle Gender und Rechtsextremismus“ der Amadeu Antonio Stiftung
  • Strategien im Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen an Hochschulen Sozialer Arbeit
  • (soziokulturelle) Folgen der Transformationsgesellschaft Ostdeutschland – Thematisierung in der politischen Bildungsarbeit (in Vorbereitung)