CFA: Bauhaus und Freiraum?

Gartenkunst, Landschaftsarchitektur, Gartenkultur

Das Jahr 2019 wird als Bauhaus-Jahr in Erinnerung bleiben. Das 100-jährige Jubiläum macht die Bandbreite der Forschungsaktivitäten zum Bauhaus anschaulich: Diese fokussieren in erster Linie auf Städtebau, Hochbau- und Innenarchitektur, Produktgestaltung , Grafikdesign, Typografie und Theater. Das Verhältnis zwischen Bauhaus und Freiraum hingegen ist wenig erforscht. Das ist der Anlass für ein Symposium, das im Frühjahr 2020 in Berlin stattfinden wird und das sich den Themenfeldern Gartenkunst, Landschaftsarchitektur und Gartenkultur widmen soll.

Für das Symposium werden Beiträge mit unterschiedlichen Herangehensweisen gesucht. So kann die Problemstellung anhand konkreter Werk- oder Projektanalysen bearbeitet werden. Man kann aber auch bei übergeordneten Konzepten ansetzen, beispielsweise mit einer Beleuchtung des entwurflichen Selbstverständnisses von Persönlichkeiten, die sich auf die Bauhaus-Ideen beziehen. Willkommen sind außerdem auch Forschungsarbeiten, die sich grundsätzlich mit Begriffen wie Natur oder Moderne im Verhältnis von Bauhaus und Freiraum auseinandersetzen.

Das Symposium soll einen Beitrag dazu leisten, relevante Projekte, Konzepte und Begriffe zu dem Thema zu identifizieren. Ferner soll durch das Symposium sondiert werden, mit welchen Methoden das Thema erforscht werden kann. Bei allen diesen Ansätzen wird erwartet, dass der Begriff des Bauhauses kritisch diskutiert wird. Meint man etwa die Institution in Weimar, Dessau oder Berlin, ein Netzwerk aus Akteuren, eine internationale Bewegung, ein ästhetisches Programm, oder wird Bauhaus noch ganz anders gedeutet?

Das Symposium soll Werkstattcharakter haben, das heißt, der Diskussion wird ebenso viel Raum eingeräumt wie den Vorträgen. Ausdrücklich möchten wir Forschende zur Teilnahme motivieren, die eher Probleme und Ansätze diskutieren als Antworten formulieren möchten. Der Zeitpunkt des Symposiums wurde bewusst auf das Frühjahr 2020 gesetzt: So haben Forschende, die ein Abstract einreichen, die Möglichkeit, im Jahr 2019 an einigen der vielen Veranstaltungen im Rahmen des Bauhaus-Jubiläums teilzunehmen und die Inhalte auf dem Symposium 2020 für das eigene Thema zu reflektieren. Wir freuen uns auf Beiträge in deutscher oder englischer Sprache aus allen Disziplinen. Eine Publikation der Beiträge wird angestrebt.

Sebastian Feldhusen
Dr. Lars Hopstock

Kontakt:
sebastian.feldhusen@tu-berlin.de
hopstock@b-tu.de

Umfang Abstract:      500 bis 700 Wörter
Deadline Abstract:     20. Mai 2019
Datum Symposium:   Frühjahr 2020 in Berlin

Contributions in English are welcome!

Werkstatt Welzow #TransformationLandscapes

Anmelden, mitmachen und 2 CP erhalten.

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg führt vom 20. bis zum 24. März 2019 erneut die Werkstatt Welzow zum Thema Transformation Landscapes durch. Zielsetzung der Werkstatt ist die Entwicklung neuer Leitbilder und Strategien für die Gestaltung des östlichen Stadtrandes bis zur zukünftigen Bergbaufolgelandschaft "Neue Landschaft Welzow".

Die Werkstatt stellt damit einen wichtigen – entwurfsbezogenen – Baustein in der Auseinandersetzung von Bergbaufolgelandschaften in peripheren ländlichen Räumen dar. Dabei sollen die Teilnehmer*innen neue Denkmodelle und innovative Ideen für eine künftige Folgenutzung der Flächen entwickeln. Im Fokus steht eine nachhaltige ressourcenschonende, umwelt- und klimaverträgliche Entwicklung unter weitgehender Nutzung regionaler Potenziale, um den Menschen der Region einen attraktiven Lebensraum zu gestalten. Damit einhergehend wird angestrebt, mit der Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft neue wirtschaftliche Impulse für die Stadt Welzow und ihre Bewohner zu generieren. Die Transformation vom Bergbau zur Folgelandschaft soll weit über die Stadt Welzow und die Region ausstrahlen. 

Die Veranstaltung richtet sich – aufgrund der Komplexität der Aufgabe – an Studierende der höheren Semester der Studienrichtungen Architektur, Landschaftsplanung/-architektur, Stadt- und Regionalplanung, Touristik und Design. Es ist geplant, in möglichst interdisziplinären Teams zu arbeiten.

Die Kosten für Unterkunft und Arbeitsmaterial werden übernommen, so dass  den Teilnehmer*innen  jenseits der An- und  Abreise keine weiteren Kosten entstehen.

Die Ergebnisse werden am Sonntag, 24. März in einer öffentlichen Präsentation den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und diskutiert.

Information: Dr. Christine Fuhrmann, fuhrmann@b-tu.de

Einladung zur Preisverleihung Kulturlandschafstpreis Fürst Pückler zum Gartenfestival in Branitz

Datum: 26.05.2018 13:30

Wir laden sie ganz herzlich zur feierlichen Preisverleihung des
Kulturlandschaftspreises Fürst Pückler ein. Mit dem Preis werden
studentische Arbeiten ausgezeichnet, die einen besonderen Beitrag zur
Garten- und Parkgestaltung und zur Entwicklung der Kultur- und
Stadtlandschaft des Branitzer Parks leisten.
Der Preis wird in Zusammenarbeit durch den Förderverein Fürst
Pückler in Branitz e.V., dem Fachgebiet Landschaftsarchitektur/ BTU
Cottbus Senftenberg, der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und
Schloss Branitz und der Stadtverwaltung Cottbus ausgelobt.

Datum: 26.05.2018 13:30

Ort: Parkgärtnerei Branitz

Rahmenprogramm: Gartenfestival Branitz

13:00 Uhr Vortrag von Christian Friedrich (Stiftung Branitz):
Orientreise. Rückkehr des Fürsten Pückler und Begleiter Joladour. Ort:
Wissensgarten in der Schlossgärtnerei Branitz.

13:30 Uhr Preisverleihung Kulturlandschaftspreis Fürst Pückler. Ort:
Wissensgarten in der Schlossgärtnerei Branitz.

15:00 Uhr Ausstellungseröffnung „Sehnsucht nach Konstantinopel. Europa
sucht den Orient“. Ort: Schloss Branitz.

Infos: http://www.gartenfestival-branitz.de/

Einladung zum Forum A: Gemischte, innerstädtische Quartiere im Kontext des 6. Hochschultages der nationalen Stadtentwicklungspolitik Stadt und Region als Arbeitsort

Datum: 01.06.18
Zeit: 13:45-16:30
Ort: Berlin, Kalkscheune

Das Forum thematisiert zukunftsweisende Konzepte kleinteiliger
Produktion auf Quartiersebene. Es wird diskutiert, unter welchen
Bedingungen kleinteiliges Gewerbe und gemeinwohlorientierte,
produktive Raumpraktiken entstehen können, welche sozio-ökonomischen
Perspektiven sie für Quartiere eröffnen und welche Kooperationen
und Implikationen sie für die stadtplanerische
Praxis mit sich bringen.

Gastgeber:Lena Flamm M. Sc., BTU Cottbus-Senftenberg; Carola
Scholz, Stadtsoziologin – SRL; Astrid Messer,MHKBG NRW

Gäste: Dipl.­Ing. Anne Caroline Erbstößer, Technologiestiftung Berlin;
Dr. Stefan Gärtner, Institut Arbeit und Technik; Johanna Debik,
Montag Stiftung Urbane Räume; Dipl.­Ing. Holger Hoffschröer,
TU Dortmund; Prof. Dr.­Ing. Jan Schaaf, HS Mittweida

Info und Anmeldung:
https://dasl.de/anmeldung-6-hochschultag/

Veranstaltungs-Tip 27./28. April: MOBILISING THE PERIPHERY # 5

Am Freitag und Samstag, 27.–28. April, veranstaltet die ANCB/Aedes-Galerie am Berliner Pfefferberg ein Symposium mit Workshop zum nach wie vor hochaktuellen Thema der städtischen Peripherie. Unter dem Titel MOBILISING THE PERIPHERY # 5 Europe: From Fragmented Periphery to Metropolitan Region werden Fallbeispiele und verschiedene damit verknüpfte planerische Fragestellungen diskutiert. Hingehen!

Veranstaltungs-Tip April: "Landschaften im Film"

Noch bis Ende des Monats: In der aktuellen "Magical History Tour" widmet das Berliner arsenal Institut für Film und Videokunst sich im April der Rolle und Darstellung von Landschaften im Film.

"Landschaften sind aus Filmen nicht wegzudenken. So vielgestaltig die realen oder virtuellen Szenerien, so umfassend und divers das Potential dieser Topografien und ihrer Funktionen: Landschaften im Film erzählen Geschichten, kreieren oder spiegeln Stimmungen, greifen ihnen vor oder lassen sie ausklingen, sie übernehmen die Hauptrolle, werden zu Seelenlandschaften oder dienen als symbolreiche Kulisse, oft statisch-ruhend im rasanten Fluss der Handlung." (http://www.arsenal-berlin.de/)

Wohngartenkonzepte der Moderne

Am 16. Mai hält unser neuer Mitarbeiter Dr. Lars Hopstock einen Vortrag am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München über die Arbeitsgemeinschaft Foerster-Mattern-Hammerbacher und die Ausstellung "Heim und Garten" 1934 auf der Siedlungsausstellung München-Ramersdorf.

Die Einladung erfolgte anlässlich des von Prof. Dr. Iris Lauterbach organisierten Kolloquiums "Neue Forschungen zur Gartenkunst und Freiraumplanung in München, 1920–1945".

Winter School "Future Landscapes"

Anmelden, mitmachen und 2 CP erhalten.

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg führt vom 14. bis zum 18. März 2018 eine Winter School zum Thema Future Landscapes durch. Zielsetzung der Winter School ist die Entwicklung neuer Leitbilder und Strategien zur Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft Welzow Süd.

Die Winter School stellt damit einen wichtigen – entwurfsbezogenen – Baustein in der Auseinandersetzung von Bergbaufolgelandschaften in peripheren ländlichen Räumen dar. Dabei sollen die Teilnehmer*innen neue Denkmodelle und innovative Ideen für eine künftige Folgenutzung der Flächen entwickeln. Im Fokus steht eine nachhaltige ressourcenschonende, umwelt- und klimaverträgliche Entwicklung unter weitgehender Nutzung regionaler Potenziale, um den Menschen der Region einen attraktiven Lebensraum zu gestalten. Damit einhergehend wird angestrebt, mit der Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft neue wirtschaftliche Impulse für die Stadt Welzow und ihre Bewohner zu generieren. Die Transformation vom Bergbau zur Folgelandschaft soll weit über die Stadt Welzow und die Region ausstrahlen. 

Die Veranstaltung richtet sich – aufgrund der Komplexität der Aufgabe – an Studierende der höheren Semester der Studienrichtungen Architektur, Landschaftsplanung/-architektur, Stadt- und Regionalplanung, Touristik und Design. Es ist geplant, in möglichst interdisziplinären Teams zu arbeiten.

Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Arbeitsmaterial werden übernommen, so dass  den Teilnehmer*innen  jenseits der An- und  Abreise keine weiteren Kosten entstehen.

Information: Dr. Christine Fuhrmann, fuhrmann@b-tu.de

IFAT 2016 Forum A5

Montag 30.05.2016 13.30 – 17:30
Sponge City- Überflutungs- und Trockenheitsvorsorge - Die wassersensible Stadt
Veranstaltungsort: Messe München – ModerationHerr Peter Heiland, Infrastruktur und Umwelt, Darmstadt

Weitere Informationen unter folgendem Link:

http://www.ifat.de/messe/rahmenprogramm/forum-halle-a5/index.html

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An den Rändern der Städte


Die Publikation "An den Rändern der Städte - Strategien für die Inwertsetzung von inneren und äußeren Landschaften in Brandenburg" versammelt Tagungsbeiträge und Ergebnisse der Sommerakademie zum Themenschwerpunkt Stadtränder am Fachgebiet Landschaftsplanung und Freiraumgestaltung. Sommerakademie, Symposium und Publikation
wurden im Rahmen des Kulturlandes Brandenburg 2015 "Landschaft im Wandel – gestalten nutzen bewahren" durchgeführt.

Die Publikation thematisiert die von bisherigen innenstadtorientierten Planungen und Planwerken meist vernachlässigte Peripherie des urbanen Raums und fragt nach neuen Konzepten und Strategien der Stadt- und Freiraumentwicklung für die urbanen Ränder in Brandenburg.

Fokussiert wird die Rolle des peripheren Freiraumes in aktuellen Transformationsprozessen und die mögliche Verflechtung der Ränder mit den angrenzenden Landschaften. Hier geht es um die Qualifizierung der durch Schrumpfung frei werdenden Stadtstrukturen und um die Übergänge in alte und neue Kulturlandschaften; in Form von Flussufern, Konversionsflächen, Rückbaustandorten und Ausgleichsflächen.

Der Sammelband vereint zeitgenössische, transdisziplinäre Positionen aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis mit Beiträgen unter Anderem von Michael Koch (HCU Hamburg), Sören Schöbel-Rutschmann (TU München), Elizabeth Sikiaridi (HybridSpaceLab), Joachim Stricker (MIL Brandenburg) und Carlo W. Becker (BTU Cottbus).

Die Broschüre kann digital abgerufen oder über den Lehrstuhl als Printausgabe bezogen werden (Mail an lena.flamm@b-tu.de).etzen.

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