PERsonalisierte Medizin durch FUNCTIONomics in BB: Drug-Metabolisierungsmodul für Wirkstofftests an Patientenzellen

PER-FUNCTION BB ist ein EFRE-geförderter Forschungsverbund bestehend aus der BTU Cottbus-Senftenberg (Prof. K. Scheibner und Prof. J.-H. Küpper) und Universität Potsdam (Prof. F. Jung und PD. Dr. Burkard Schulz). Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg gefördert.

Der avisierte innovative Forschungsansatz wird die Möglichkeiten der heute vorwiegend auf Genom- und Proteinebene durchgeführten Companion Diagnostics, d.h. Stratifizierung der Patienten hinsichtlich des Ansprechens auf eine Therapie, potenzieren. Die neue Technologieplattform von Patienten-individualisierten In-vitro-Wirkstofftests wird als „FUNCTIONOMICS“ in Ergänzung zu Genomics, Metabolomics und Proteomics bezeichnet. Die essentielle und im vorgelegten Forschungskonzept realisierbare Voraussetzung für FUNCTIONOMICS ist dabei, dass nicht nur der jeweilige Wirkstoff in der Verabreichungsform an Patientenzelltypen untersucht wird, sondern erstmals auch die in der Leber entstehenden aktiven Metabolite präparativ getestet werden können.

Laufzeit: 2016-2020

Verbundvorhaben zum Aufbau eines Brandenburgischen Gesundheitscampus „Konsequenzen der altersassoziierten Zell- und Organfunktionen“

Das Verbundprojekt „Konsequenzen der altersassoziierten Zell- und Organfunktionen“ (http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.432526.de) werden wissenschaftlichen und klinischen Herausforderungen in drei Themenfeldern bearbeitet. Der Verbund für Teilprojekt 1.1Altersabhängige Leber- und Endothelfunktionen besteht aus der BTU Cottbus-Senftenberg (Prof. J.-H. Küpper), dem Helmholtz Zentrum Geesthacht (HZG) in Teltow (Prof. F. Jung), dem Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI-BB) in Potsdam (Dr. C. Duschl) sowie der Universität Potsdam (Prof. G. M. Püschel).

Das Projekt adressiert das generelle medizinische Problem der unerwünscht auftretenden Arzneimittelwirkungen (UAWs). Aufgrund der direkten Verstoffwechslung der meisten Medikamente in der Leber treten UAWs dort am häufigsten auf. Die Medikamente bzw. deren Lebermetabolite können aber nach Transport über das Kreislaufsystem andere Organe schädigen und natürlich auch direkt die Blutgefäße. Individuelle Medikamentenwirkungen hängen somit stark von der Leberfunktion ab, die durch genetische Prädisposition, Lebensalter, Vorerkrankungen und bei Multimedikation dramatisch beeinträchtigt werden kann. Es soll ein Konzept zur Vorhersage von individuellen Medikamentenwirkungen auf Leber- und Endothelfunktion auf der Basis relevanter In-vitro-Systeme mit primären Zellen entwickelt werden. Darüber hinaus soll die Altersabhängigkeit von Leberfunktionen im Tiermodell untersucht werden.

Laufzeit: 2016 - 2018

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