Forschungsprojekte und Aktivitäten

DLR-Institut für die Erforschung emissionsarmer Luftfahrtantriebe

Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat Anfang Juli 2020 ein Institut für emissionsarme Luftfahrtantriebe in Cottbus gegründet. Siehe hierzu die entprechende Pressemitteilung.

Zentrum für Hybrid-Elektrische Systeme

Die Firma Rolls-Royce hatte im Juli 2019 eine Absichtserklärung zur Erforschung der Technologien für zukünftige hybrid-elektrische Flugantriebe mit dem Land Brandenburg unterzeichnet, der Schwerpunkt der Forschungstätigkeiten soll an der BTU erfolgen. Hierfür ist aktuell der Aufbau eines Zentrums für Hybrid-Elektrische Systeme im Vorbereitung. Dieses Zentrum wird neben einer wissenschaftlichen Einrichtung auch ein umfangreiches Testzentrum und eine Einrichtung zur schnellen Herstellung aller erforderlichen Bauteilen mit Hilfe modernster Fertigungsmethoden umfassen. Dieses Zentrum wird systemoffen konzipiert und steht auch anderen interessierten Forschungspartnern zur Verfügung. Die UTC Lehrstühle werden mit ihren Kompetenzen das Zentrum in verschiedenen Bereichen maßgeblich tragen und unterstützen.

Virtuelles Triebwerk (VIT) - Teil 6

Zur Zeit erfolgen Planungen für den Teil 6 als Nachfolgeprogramm für das aktuell laufende VIT-V des Programms "Virtuelles Triebwerk" (VIT). Bereits seit 2003 arbeiten Wissenschaftler der BTU im Rahmen der VIT Projekte sehr erfolgreich an der Entwicklung von Analyse- und Entwurfsprozessen zur Verbesserung der Effizienz von Triebwerken.

Aktuelle Projekte

Aktuell werden innerhalb des UTC u.a. folgende Projekte bearbeitet:

Weitere Aktivitäten

Eng verzahnt ist die Forschungsarbeit mit weiteren Aktivitäten im Bereich Regionalentwicklung und Lehre.
So wurde, initiiert durch ein vom  BMBF gefördertes Innovationsforum Flugtriebwerkstechnik, die „Netzwerkinitiative Triebwerkstechnik“ gegründet, deren Leitung die BTU übernommen hat. In diesem Netzwerk arbeiten Forschungseinrichtungen, Triebwerkshersteller und KMU zusammen um die Entwicklung der Region Brandenburg/Berlin als Luftfahrtregion III zu fördern.

Weiterhin sind UTC Mitglieder in Projekte eingebunden, die sich mit der Begleitung des Strukturwandelprozesses in der Lausitz befassen, beispielsweise innerhalb des Lausitzer Zentrums für Künstliche Intelligenz (LZKI).

Seit dem Jahr 2003 gibt es die in Deutschland einmalige Studienrichtung Flug-Triebwerkstechnik, bei welcher ein wesentlicher Teil der anwendungsorientierten Lehrveranstaltungen von externen Experten unter wesentlicher Beteiligung von Rolls-Royce und außeruniversitären Forschungseinrichtungen abgehalten werden.

Das Zusammenwirken von Forschung – Lehre – Regionalentwicklung ist in dieser Form ein Alleinstellungsmerkmal und die BTU ist somit in diesem Bereich auch strategisch bestens aufgestellt.

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