Finanzwissenschaft

Inhalt

Der Staat spielt eine herausragende Rolle in unserer Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, dass der Einfluss des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft stets von einer fundierten Diskussion über den angemessenen Umfang, sowie die Art und Weise der Staatstätigkeit begleitet wird. Die Finanzwissenschaft untersucht alle Formen der Staatsaktivitäten mit dem ökonomischen Instrumentarium. Die Veranstaltung stellt die fundamentale Frage, ob der Staat überhaupt in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen soll. In vielen Bereichen ist die Antwort ein klares Nein - dies gilt immer dann, wenn die Märkte hervorragend funktionieren. Staatseingriffe sind jedoch nötig, wenn Marktversagen vorliegt. Gründe für Marktversagen können beispielsweise Marktmacht, externe Effekte oder öffentliche Güter sein. Die Veranstaltung wird solche Marktfehler analysieren und mögliche korrigierende Eingriffe des Staates diskutieren, unter anderem: Wie kann man natürliche Monopole, z.B. bei der Energieversorgung oder im Telekommunikationsbereich, regulieren? Lassen sich externe Effekte im Umweltbereich mit Ökosteuern korrigieren? Wie kann der Staat eine optimale Menge öffentlicher Güter bereitstellen?

Zielgruppe

  • Bachelor / Betriebswirtschaftslehre / Prüfungsordnung 2007 
  • Bachelor / Betriebswirtschaftslehre / Prüfungsordnung 2011 
  • Bachelor / Wirtschaftsmathematik / Prüfungsordnung 2007 
  • Master / Betriebswirtschaftslehre / Prüfungsordnung 2008 
  • Master / Betriebswirtschaftslehre / Prüfungsordnung 2011 
  • Master / Wirtschaftsingenieurwesen / Prüfungsordnung 2008 
  • Master / Angewandte Mathematik / Prüfungsordnung 2008

Literatur

Blankart, Charles B., Öffentliche Finanzen in der Demokratie. Eine Einführung in die Finanzwissenschaft, 8., völlig überarb. Aufl., München: Vahlen, 2011.