Bundesinnenministerium fördert DIN Standard für mobile Fahrzeugsperren

Ein deutscher Standard schafft mehr Sicherheit und hilft öffentliche Räume und Veranstaltungen besser vor Amokfahrten und terroristischen Anschlägen zu schützen.

Wenn Autos und Lastwagen zu Waffen werden, bieten mobile Fahrzeugsperren Schutz. In den vergangenen Jahren nutzten Täter immer wieder Fahrzeuge, um wahllos in Menschenmengen hinein zu fahren und zahlreiche Menschen schwer zu verletzen oder zu töten. Um Plätze und Veranstaltungsräume zukünftig besser gegen diese Angriffe schützen zu können, hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat das Projekt „Entwicklung von Zulassungsrichtlinien für mobile Fahrzeugsperren zum Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten“ gefördert. Hiermit werden Mindeststandards im Hinblick auf die Widerstandsfähigkeit und Schutzwirkung von mobilen Fahrzeugsicherheitsbarrieren geschaffen.

Unter der Verantwortung der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus Senftenberg erarbeitet ein Konsortium mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Kommunen, Herstellern, Testinstituten, Universitäten und Hochschulen ein Regelwerk bei DIN, in dem Anforderungen, Prüfmethoden und Leistungskriterien für mobile Fahrzeugsicherheitsbarrieren beschrieben werden. Mit der DIN SPEC 91414-1 „Mobile Fahrzeugsicherheitsbarrieren für Sicherheitsanforderungen - Teil 1: Anforderungen, Prüfmethoden und Leistungskriterien“ liegt nun der erste Teil vor.

Dieser neue Standard dient von nun an als Orientierungshilfe zur Absicherung von öffentlichen Straßen und Plätzen gegen Fahrzeugangriffe.

Ab dem 26. März 2021 kann der neue DIN Standard kostenlos unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden: https://www.beuth.de/de/technische-regel/din-spec-91414-1/337228584

Kontakt

Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel
Architektur und Visualisierung
T +49 (0) 355 69-4114
Dominik.Lengyel(at)b-tu.de

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