Jerichow – Reformation und dann?

Lehrende
Dipl.-Ing. Claudia Winterstein
Inhalt
Das Kloster Jerichow wurde ab dem 12. Jahrhundert errichtet und gilt als herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteinromanik. Bis heute hat nicht nur die Kirche, sondern die gesamte Klausur mit Nebengebäuden den Lauf der Zeit überdauert. Mit der Reformation wurde das katholische Chorherrenstift aufgelöst und die Bauanlage über die Jahrhunderte hinweg neuen Nutzungen zugeführt. Spuren dieser Nutzungsänderungen, Umbauten, Einbauten und alle Arten von Veränderungen lassen sich an vielen Stellen der Klosteranlage ablesen.
Das Seminar beschäftigt sich damit, diese außergewöhnlich vielfältige historische Quelle zu lesen und zu verstehen. Am Beispiel des Winterrefektoriums (Speisesaal) werden mit modernen Methoden der Bauforschung sämtliche Spuren dokumentiert und analysiert. Ziel ist es, ein Bild der jahrhundertelangen Bau- und Nutzungsgeschichte dieses Teils der Klosteranlage zu zeichnen.
Termine und Orte
Montags 17:15 – 18:45 Uhr (insgesamt 6 Termine),
Exkursionen: 13.–15. November und 4.–6. Dezember
Einführung: 12.10.2026,
Erster Seminartermin: 26.10.2026,
Letzter Seminartermin: 11.01.2027
Ort: LG2A, AU.21
Info
Teilnahmebeschränkung max. 15 Personen
Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars besteht bei Interesse die Möglichkeit, ein Thema für eine Abschlussarbeit zu entwickeln.
Studiengänge
Architektur Bachelor und Master
Stadtplanung u. Städtebau Bachelor
Stadt- und Regionalplanung Master
Bau- u. Kunstgeschichte Bachelor
Klimagerechtes Bauen Master
