Eine baugeschichtliche Perspektive auf Verbrechen und Gedenken: NS Konzentrationslager und Gedenkstätten

Lehrende:

Dr.-Ing. Peter I. Schneider
Dr. Constanze Röhl

Termin:

1.Termin: Montag, 15.10.18, 15:30-17:00 Uhr, LG 2D, R 109
Weitere Termine Seminar: 12.11.18, 26.11.18, 10.12.18, 28.01.19
jeweils 15:30-18:45 Uhr, LG 2D R 109
Termin Übung: 22.10.18, 15:30-18:45 Uhr, LG 2D, R 109
Exkursion mit eintägigem Workshop im Dezember 2018

Studiengang:

Modul (6CP)
Architektur - Bachelor - PO 2008, PO 2014 (25302)
Stadt- und Regionalplanung - Bachelor - PO 2008, (25303), PO 2016 (25302)
Bauen und Erhalten - Master – PO 2007 (25508)

Inhalt:

Die Erinnerungskultur in Deutschland ist wesentlich geprägt durch das Gedenken an die Verbrechen des Dritten Reiches, die mit dem Holocaust in den Konzentrations- und Vernichtungslagern des NS-Regimes kulminierten. Für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und in der Vermittlung des Gedächtnisses spielen die materiellen Überreste dieser Orte eine herausragende Rolle.
Das Seminar lädt dazu ein, sich anhand eines konkreten Fallbeispiels auf theoretische und praktische Weise mit den Fragen des Umgangs und der Gestaltung eines baulichen Reliktes zu beschäftigen. Dazu werden von den TeilnehmerInnen in einem ersten Schritt die Baugeschichten einzelner Konzentrationslager sowie in einem zweiten Schritt die baulichen Maßnahmen zur Präsentation der Überreste im Rahmen der heutigen Gedenkstätten im Hinblick auf ihre Gestaltungskonzepte diskutiert.
In einem dritten Schritt erarbeiten die Studierenden auf der Grundlage selbst vor Ort zu erhebender Planungsgrundlagen Vorschläge für die Erschließung und die Präsentation der Ruinen eines Zwangsarbeiterlagers in Brandenburg.