Wissenschaftliche Mitarbeiter

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Akademischer Mitarbeiter Fachgebiet Kulturmanagement, Arbeitsgebiet Heritage Management

Michel Venne ist das Ergebnis eines interdisziplinären Studiums, beginnend mit seinem Bachelor-Abschluss mit individueller Konzentration auf das Kulturerbe (UMass Amherst, 2015) und gefolgt von einem Master in Welterbestudien (BTU Cottbus-Senftenberg, 2018) mit Schwerpunkt Welterbe und Hochschulbildung. Während beider Studiengänge war er in der jeweiligen Fachschaft tätig. Außerdem arbeitete er am Lehrstuhl für Kulturmanagement als studentische Hilfskraft (2017-18). 

Seine Arbeitserfahrung nach dem Studium begann als Assistent des Managers für das Welterbeforum 2018 beim Institute for Heritage Management GmbH. Danach arbeitete er als Praktikant im UNESCO-Welterbezentrum Asien / Pazifik (2019), als Berater im Kulturbüro der UNESCO in Dakar (Senegal) (2019) und kehrte als Associate Project Officer für den dritten Zyklus der periodischen Berichterstattung für Asien und den Pazifik zum Welterbezentrum zurück (2020-21). 

Seit August 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturmanagement und forscht im Rahmen seiner Promotion über Hochschulbildung und den UNESCO-Kompetenzrahmen für Kulturmanagement, vor allem in Indien. Weitere berufliche Interessen sind der Aufbau von Kapazitäten, digitales Lernen und die Verwaltung des kulturellen Erbes in Asien und im Pazifikraum. In seinen Kursen ist er bestrebt, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, um sicherzustellen, dass das Kurskonzept und die Materialien in der Praxis angewendet werden können.

Kontakt

Mr. Michel Venne

LG 2B, Raum B 0.08
Konrad-Wachsmann-Allee 4
03046 Cottbus

Tel.  +49 (0) 355 69-3545

venne(at)b-tu.de 

Rikke Gram hat einen Master-Abschluss in Geschichte und Internationalen Entwicklungsstudien der Universität Roskilde und einen Master-Abschluss in Europäischer Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihr Interesse für Heritage und Museumswissenschaften begann 2012, als sie als Museumsguide im Jüdischen Museum Berlin arbeitete. Während ihres Studiums arbeitete sie am CARMAH – the Centre for Anthropological Research on Museum and Heritage. Sie schloss ihr Studium mit einer Forschungsarbeit über die Rolle von Berliner Museen für neue Migrant:innen und Geflüchtete nach dem „Sommer der Migration“ 2015 ab.

Von 2019 bis 2021 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien im Projekt Kultmix – Kulturproduktion in der Migrationsgesellschaft. Zurück in der Museumspraxis arbeitete Rikke von 2021 bis 2023 als wissenschaftliche Volontärin im Museum Pankow in Berlin. Als freiberufliche Museumsanthropologin hat sie mit einer Vielzahl von Heritage-Institutionen in Deutschland zusammengearbeitet und mehrere Ausstellungen kuratiert.

Seit September 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kulturmanagement. In ihrer Lehre fördert sie die kollaborative Arbeit und unterstützt Studierende bei der Entwicklung problemorientierter Forschungsprojekte, die auf ihren Interessen basieren.

Rikke Gram

LG 2A, Raum A 0.01
Konrad-Wachsmann-Allee 2
03046 Cottbus

Tel.  +49 (0) 355 69- 2479

gram@b-tu.de 

Nathalie Isaak ist Kulturanthropologin. Während ihres ersten Studiums der Volkskunde/Kulturgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studierte sie davon zwei Semester in Turku und Sankt Petersburg. An der Universität Weimar studierte sie zudem interkulturelles Musik- und Veranstaltungsmanagement und machte ein Praktikum in einem städtischen Kulturbetrieb. Sie ging anschließend an die Universität Hamburg und schloss ihr Studium der Empirischen Kulturwissenschaft 2022 ab. Nathalie Isaaks akademische Schwerpunkte sind unter anderem Migration, Osteuropastudien, transnationale sowie transkulturelle Perspektiven und ethnografisches Forschen. In dieser Zeit arbeitete sie als Praktikantin in einer TV-Produktionsfirma für Kulturbeiträge, als studentische Hilfskraft am Institut für Ethnologie, als Tutorin und Lehrbeauftragte. 

Nathalie Isaak ist bis 2026 fortlaufend am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg in der Lehre tätig gewesen. Von 2022 bis 2024 arbeitete sie in einem ESF-geförderten Projekt zur Beratung junger Schutzsuchender aus der Ukraine. 2025 begann sie die MUSEALOG-Weiterbildung zur Referentin für Sammlungsmanagement und Qualitätsstandards in Museen in Niedersachsen. Im Rahmen dieser Qualifikation arbeitete sie als akademisches Personal am Deutschen Sielhafenmuseum Carolinensiel an der Wattenmeerkünste.

Seit Oktober 2025 ist sie akademische Mitarbeiterin am Fachbereich Kulturmanagement der BTU. Neben ihrer dortigen Lehre plant sie zurzeit ihr Promotionsvorhaben. Ihr Forschungsinteresse liegt dabei in der Bedeutung, Deutung und Handhabung von Kultur in fragilen Gefügen, mit Fokus auf ukrainische Kulturarbeit im Zeitalter des russländischen Neoimperialismus. In ihrer Lehre und Forschung legt sie Wert auf eine kritische und reflexive Forschungshaltung, ein ethnografisch-orientiertes Vorgehen und eine Epistemologie, die sich einem relationalen sowie assembliertem Verständnis der Welt widmet.

Nathalie Isaak

LG 2A, Raum A 0.01
Konrad-Wachsmann-Allee 2
03046 Cottbus

Tel.  +49 (0) 355 69- 3814

isaak@b-tu.de