Stegreif (Archiv)

Temporäre Landschaftsskulptur

Entwurf einer temporären Landschaftsskulptur, welche zum Gartenfestival Park & Schloss Branitz realisiert wird.

Die Skulptur muss dementsprechend einfach auf- und abzubauen sein, die Materialien können aus Grünabfällen/ Ressourcen des Parkes (Absprache mit der Branitzer Parkverwaltung), aus der Kooperation mit einer ausstellenden Gärtnerei (Installation/ Garten mit den Verkaufspflanzen/ Kommunikation mit Ausstellern) oder sonstigen einfach zu beschaffenden Materialien entwickelt werden. Wichtig ist mit möglichst wenigen und einfachen Mitteln eine effektvolle Wirkung zu entfalten, Anregungen können aus dem Bereich temporäre Kunst im öffentlichen Raum als auch aus Landartprojekten kommen. 

Das Festival

Das Gartenfestival bietet neben einer Pflanzenmesse in der historischen Schlossgärtnerei ein vielfältiges kulturelles und musikalisches Rahmenprogramm als auch zahlreiche Führungen und Gondelfahrten rund um Park und Schloss Branitz. In diesem Jahr bildet das Festival den Rahmen für die Auftaktveranstaltung des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen - bewahren. Landschaft im Wandel.“

Entwurfsthema

Das Thema des Gartenfestivals „Von der Wüste zum Paradies“ als auch die historische Gestaltung des Branitzer Parks soll als zu reflektierender Ausgangspunkt und Inspirationsquelle der Konzeptentwicklung dienen:

Park Branitz war die letzte Gartenanlage, die der Gartenkünstler Fürst Pückler anlegen ließ. Es ist der Versuch, sich dem Traum vom „Garten Eden“ anzunähern. Dazu verwandelte er die „Wüste“ der alten Besitzung Branitz bei Cottbus in einen englischen Landschaftspark inklusive See- und Landpyramiden, dem Tumulus,und durchs Wasser gleitenden Gondeln.

„Die Realität ist nichts, der Traum ist alles“ (Hermann Fürst von Pückler-Muskau)

Abgabeleistungen

  • Ideenskizzen/ Konzeptdarstellungen
  • Verortung der Skulptur/ Lageplan
  • Skizzen/ Schnitte/ Perspektiven der Landschaftsskulptur (M 1:100 – 1:10)
  • Materialkonzept
  • Projekt- und Zeitplan für die Ausführung

Zeitplan

09.04   16:30   Einführung und Ausgabe der Aufgabenstellung

Exkursion Branitzer Park mit Gert Streidt (Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz) und Jörg Ackermann (Pool Production)

09.04-28.04    Bearbeitungszeitraum

14.- 15.04       Konsultation erste Ideenskizzen

29.04 15:00     Präsentation und Prämierung der Entwürfe

30.04-08.05:   Vorbereitung/ Organisation

08.05-14.05    Konstruktion/ Aufbau

15.05-17.05    Gartenfestival Park & Schloss Branitz

Stegreif 'Was kostet die Stadt?' Einführung 16.09.15

Entwurf und Ausführung einer freiräumlichen Ausstellungskonzeption für den BTU-Campus

Budget: 450 €
Anmeldung auf Moodle / Einführung 16.09.15 / Raum LG 2B

Anlass

Angelehnt an das diesjährige Motto "Gartenkultur und Wirtschaft" planen die Lehrstühle Landschaftsplanung und Freiraumgestaltung & Städtebau und Entwerfen die Bespielung des Campus-Areals durch die Schaffung einer illuminierten Freiraumroute zu dem Thema "Was kostet die Stadt - der Wert des urbanen Grüns" im Rahmen der Nacht der kreativen Köpfe

Konzept

Freiräume sind in vielfältiger Weise wertvoll für die Stadt. Was wir uns das kosten lassen zeigt die beispielhafte Preis-Beschilderung verschiedener Freiraumelemente- sowohl einmaliger Herstellungs- und Anschaffungskosten, als auch laufender Pflegekosten für jeweils einen Quadratmeter.

Aufgabenstellung

In dem Stegreif soll ein Ausstellungskonzept zu dem Thema "Was kostet die Stadt?" für den BTU-Campus entwickelt werden. Hierzu gehört die Festlegung der Route, die Auswahl der zu präsentierenden Materialien (Rasen, Gehölze, Bänke, Staudenpflanzungen, Fassaden, Leuchten, Treppen usw. aber auch Bewässerungs- und Pflegekosten etc) als auch der Entwurf der Informationstafeln/ Preisschilder, möglicher Illumination und die Kennzeichnung der Route. Das Konzept wird bei der Präsentation ggf. modifiziert oder kombiniert und in der Folge auch durch die Stegreifgruppe realisiert und in der Nacht der kreativen Köpfe betreut. Inhaltliche Zuarbeit zu den Freiraumkosten wird durch den Lehrstuhl Landschaftsplanung und Freiraumgestaltung erfolgen.

Zeitplan

16.09 14:00 Einführung und Ausgabe der Aufgabenstellung/ LG 2B 1.06
30.09 15:00 Abgabe und Präsentation des Konzeptes/ LG 2B 1.06
08.-10.10 Umsetzung
10.10 15:00 Nacht der kreativen Köpfe

Am Rand der Stadt - Sommerakademie vom 27. bis 30. Mai 2015

Strategien für die Inwertsetzung von inneren und äußeren Landschaften in Cottbus 

Im Rahmen eines 4-tägigen Workshops mit Studierenden und Lehrenden von fünf Universitäten sollen Konzepte und Strategien erarbeitet werden, in welche Richtung die inneren und äußeren Ränder der Städte entwickelt werden können. Als Referenzstadt wird die Stadt Cottbus gewählt, die sich durch eine differenzierte Typologie an Rändern auszeichnet.

Kleine Kunst Bühne Branitz

durchgeführt in Kooperation mit dem Lehrstuhl Stadttechnik

Am Gewächshaus im Branitzer Park soll eine Bühne für sommerlich musikalische Veranstaltungen entstehen. Am nördlichen Park Rand gelegen, abseits der größeren Besucherströme und umrahmt von hohen Bäumen und Gebäuden der Parkgärtnerei, bietet der rückwärtige Bereich der Orangerie Platz für Veranstaltungen und Feste. Der Pächter des Gebäudeensembles möchte hier einen saisonalen Kaffeegarten (ca. 100-150 Gäste) etablieren, welcher darüber hinaus auch Raum für musikalische und festliche Sonderveranstaltungen in historischer Umgebung bietet. Im Mittelpunkt des Stegreifs steht dabei eine zu entwerfende Bühne, die saisonal genutzt wird und von temporärem Charakter ist.

Gesucht werden Ideen zur Umsetzung, die der Historie des Ortes und den Gestaltungsprinzipien Fürst Pücklers Rechnung tragen. Baulich dauerhafte Lösungen oder Spuren sind dabei auszuschließen. Der Ort wird durch kleine Hinweise auf das bauliche und landschaftliche Erbe Pücklers geprägt. Diese können dabei als Anstoß für Gestaltungsideen und Interpretationen in die heutige Zeit dienen.

Lehrende

Dipl.-Ing. Franka Lippert
Dipl.-Ing. Stefan Simonides (LS Stadttechnik)

Schatten(t)würfe Heidelberg

durchgeführt in interdisziplinärer Kooperation mit der TU Berlin, FG Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung

Im interdisziplinären Workshop Cottbus/ Berlin wollen wir gemeinsam Strategien entwickeln um Schattenräume des urbanen Raums Heidelbergs zum Sprechen zu bringen. In interdisziplinären Teams werden spezifische Räume unter die Lupe genommen, um verschlossene Potentiale aufzudecken. Diese Potentiale sollen durch Konzepte, deren Stärke der Zusammenklang stadtplanerischer und landschaftsarchitektonischer bzw. freiraumplanerischer Strategien ist, sichtbar gemacht und weiterentwickelt werden. Synergize!

Jeweils drei bis vier Schattenräume sind zu einem übergeordneten Cluster mit programmatischer Ausrichtung zusammengefasst.

  • Zwischenstadt // Zwischenstadt aufmischen
  • Fluss­ // Neckarsequenzen
  • Wege // Höhenrausch - Neue Wege gehen
  • Innenstadt // Klare Linie - Fighting Disorientation

Lehrende

TU Berlin:
Prof. Undine Giseke
Anna Neuhaus BA

TU Cottbus:
Vertr.-Prof. Dr. Carlo W. Becker
Dipl.-Ing. Franka Lippert

Plaue als Standort der „BUGA 2015 Havelregion“?

durchgeführt in Kooperation mit dem Lehrstuhl Stadtplanung und Raumgestaltung

Im Jahr 2015 wird die Bundesgartenschau erstmalig als dezentrale Ausstellung an fünf verschiedenen Standorten in der Havelregion stattfinden. Dazu gehören ausgewählte Orte in der Stadt Brandenburg an der Havel und Premnitz sowie in Rathenow, dem Amt Rhinow und der Hansestadt Havelberg. Momentan werden die vorbereitenden Planungen für die „BUGA 2015 Havelregion“ durchgeführt. Der Ortsteil Plaue der Stadt Brandenburg an der Havel setzt sich dafür ein, ebenfalls Standort dieser BUGA zu werden. Mit der Gartenstadt Plaue soll erstmalig eine Siedlung der Gartenstadtbewegung zum Ausstellungsort einer BUGA werden. Der an der Havel gelegene Schlosspark Plaue bietet Ansatzpunkte für die Auseinandersetzung mit der historischen Landschaftsgestaltung.

Im Rahmen des Stegreifs steht die Ideenfindung im Vordergrund. Die Bearbeitung erfolgt durch Einzelpersonen. Es kann zwischen den folgenden zwei Aufgabenstellungen gewählt werden.

Aufgabe A: Konzeptionelle Einbindung von Plaue in das Ausstellungskonzept

Erarbeiten Sie eine Kommunikationsstrategie für die räumliche und inhaltliche Einbindung von Plaue als Standort der „BUGA 2015 Havelregion“. Wie kann das Ausstellungskonzept der BUGA im Hinblick auf die Gartenstadt und den Schlosspark von Plaue erweitert werden?

Aufgabe B: Formen der Vermittlung und der Inszenierung vor Ort

Arbeiten Sie heraus welche Besonderheiten der Gartenstadt oder des Schloßparks Plaue potenziellen Besuchern der BUGA vermittelt werden sollen. Entwickeln Sie mögliche Formate, die zur Vermittlung dieser Inhalte geeignet sind. Entwerfen Sie darüber hinaus Ideen für die temporäre Inszenierung des jeweiligen Ortes.

Lehrende

Dipl.-Ing. Franka Lippert
Dipl.-Ing. Juliane Schulz (LS Stadtplanung und Raumgestaltung)

Neue Ausstellungsbereiche für die Slawenburg Raddusch

Die Slawenburg Raddusch ist die Rekonstruktion einer der zahlreichen ringwallförmigen Burganlagen des frühen Mittelalters in der Niederlausitz. Als lausitztypisches Bodendenkmal erinnert die Slawenburg Raddusch an eine heute weitgehend verschwundene Kultur.

Folgende Schwerpunkte können für die Bearbeitung gewählt werden:

1. Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes (M 1:200) hinsichtlich der Gestaltung des Innenbereiches der Burg.

Es soll das Schwerpunktthema der Dauerausstellung "Slawen/ Slawisches Mittelalter" in den Innenhof getragen werden. Zum einen steht hier eine Belebung des Burghofes im Mittelpunkt, zum anderen ist zu berücksichtigen, dass der Hof für große Veranstaltungen frei bleiben muss.

2. Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes (M 1:500) für den Außenbereich

Die Ideen sollten Teile der Museumspädagogik beinhalten, was sowohl Dinge ohne Begleitung als auch nur unter Anleitung betrifft; die Wegeführungen sowohl im Gelände selber als auch zwischen dem Ort Raddusch und der Slawenburg Raddusch sollten überprüft werden, eine deutliche Erweiterung des Spielbereiches ist gewünscht; des weiteren ist die Sichtachse zum Büschdorfer See und der neue Eingangsbereich zum Gelände der Slawenburg Raddusch zu berücksichtigen. Grundsätzlich besteht bei allen Bau- und Gestaltungsvorhaben in, an und um der/die Slawenburg Raddusch folgende, während der Rekonstruktion/Adaption aufgestellte, Prämisse: Alle archäologisch nachweisbaren Strukturen können mit dem originalen Baumaterial rekonstruiert/adaptiert (Holz, Erde, Sand, Lehm) werden. Moderne Gestaltungselemente sind deutlich als "modern" zu kennzeichnen. Hier wurden bislang Cortenstahl, Edelstahl, verzinktes Metall, Glas etc. eingesetzt.

Für viele Besucher völlig überraschend verbirgt sich in der Burgmauer eine der faszinierendsten Archäologie-Ausstellungen Deutschlands.

Im Rahmen des Stegreifentwurfes werden kreative, innovative und nachhaltige Konzepte und zukunftsweisenden Ideen für die Neugestaltung von Ausstellungsflächen im Außenbereich und im Innenhof gesucht.

Ufergestaltung Bergbaufolgelandschaft Klinge

In Zusammenarbeit mit der LMBV, Vattenfall und dem Ministerium für Infrastruktur und Raumplanung wurde ein Nutzungskonzept für die Bergbaufolgelandschaft Standortraum Jänschwalde - Klinger See erarbeitet. Dabei wurde in Würdigung der Tradition als Energieregion und der großräumigen naturschutzrelevanten Flächen das Leitbild ‚Sanfter Tourismus im Einklang mit Natur und Energie’ entwickelt. Am Südufer des Klinger Sees, dessen Flutung bis zum Jahre 2030 abgeschlossen sein soll, führt der Fürst- Pückler- Radweg entlang. Dort befindet sich der Ort Klinge mit dem Entwicklungsgebiet ‚Erholungszentrum Gosda/ Klinge‘, wofür bereits eine Rahmenplanung vorliegt.

Zwei Teilbereiche stehen für den Stegreif als zu vertiefende Entwurfsgebiete zur Auswahl:

Der Uferbereich des Klinger Sees

Im südlichen Uferbereich soll eine Badestelle ausgebaut werden. Im Entwurf ist die Einbindung der Badestelle in die übergeordneten Strukturen (Infrastruktur, Grün, Ortsanbindung) zu definieren sowie die Detaillierung der notwendigen Infrastrukur für die Badestelle auszuarbeiten. Für die Zeit bis 2030 muss eine Zwischennutzung vorgesehen werden. Diese ist in einem Phasenplan darzustellen.

Teiche

Die kleinen Teiche im rückwärtigen Bereich der vorgesehenen Badestelle entstanden zwischen 1860 und 1910 als ehemalige Tongruben. Nach der Stilllegung der ortsansässigen Ziegeleien füllten sich diese Gruben mit Grundwasser, werden aber voraussichtlich zukünftig wieder trocken fallen. Es werden innovative Ideen für die zukünftige Gestaltung der Senken gesucht, evtl. im Zusammenhang mit einer touristischen Nutzung. Die Einbindung in übergeordnete Strukturen (Infrastruktur, Grün, Ortsanbindung) ist zu klären.

Freiflächengestaltung Wilhelm-Nevoigt-Grundschule Cottbus

Schulhöfen kommt eine wichtige Rolle im schulischen Leben zu: Sie sind Treffpunkt Nummer eins für die Schüler, sind Kommunikationsraum und Ort der Bewegung, Erholung und Entspannung in den Pausen und nach dem Unterricht. In der Praxis sind Schulhöfe jedoch selten ein Aushängeschild. Sie sind meist wenig funktional und lassen jeglichen Ansatz einer Freiraumgestaltung oder konzeptionellen Gliederung vermissen. Ebenso wird das Potential als naturnahes, offenes "Grünes Klassenzimmer" und damit die Einbindung in den Unterricht bislang völlig vernachlässigt. An der Wilhelm- Nevoigt- Grundschule in Cottbus bestehen ähnliche Defizite. Der Schulhof dieser Ganztagsschule ist gezeichnet von den über Jahrzehnte umgesetzten partiellen Gestaltungsansätzen. Zwar gibt es verschiedene Funktionsbereiche (z.B. einen Bolzplatz, Spielgeräte), ein übergeordnetes Freiraumkonzept ist jedoch nicht ablesbar.

Das Außengelände der Schule ist für die Kinder (6 bis 12 Jahre) die täglich erlebte Umgebung. Die Attraktivität des Geländes besteht in der Größe der Anlage sowie dem wertvollen Baumbestand. Es bietet sowohl zahlreiche Anreize für Spiel und Bewegung, als auch Rückzugsräume und schafft damit die beste Basis für Kreativität. Die intensive Nutzung in den letzen Jahren hinterließ natürlich auch Spuren: Pflanzenschäden, Erosion, Verschattung. Nebenbei stellt sich aufgrund der teilversiegelten bzw. stark verdichteten Fläche inzwischen auch das Problem temporärer Überschwemmungen des Geländes.

Im Rahmen des Stegreifentwurfes werden kreative, innovative und nachhaltige Konzepte und zukunftsweisenden Ideen für die Neugestaltung der Außenanlagen des Schulgeländes gesucht. Die Ideen sollten neben einer Raumgliederung in Erlebnis- und Nutzungsräume auch Vorschläge für die Einbindung des Geländes in den naturwissenschaftlichen Unterricht beinhalten.

Folgende Schwerpunkte können für die Bearbeitung gewählt werden:

1. Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes (M 1:500) auf Grundlage möglicher Fördermittel (eigene Recherche) mit Ausarbeitung eines Details für die Beantragung.

2. Erarbeitung eines Gestaltungskonzeptes (M 1:200) hinsichtlich Außenmöblierung, Spielgeräte, Kleinarchitekturen, Corporate Design usw.

3. Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes hinsichtlich Funktion und Nutzung (Beachtung unterschiedlicher Funktionsbereiche in der Schulhofgestaltung: Ruhebereiche, Kommunikationsbereiche, Naturbereiche, Erlebnisbereiche und Aktivitätsbereiche usw.)

Königs Wusterhausen - Leben am Turm, Wohnen am Wasser

Die kleinstädtisch geprägte Gemeinde Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme- Spreewald) befindet sich im südlichen Berliner Umland in direkter Uferlage am Krüpelsee. Durch die gute infrastrukturelle Anbindung und ihre Lage im Seenland weist sie ein hohes Wachstumspotenzial auf.

Im Ortsteil Zernsdorf wurde für das Gelände eines ehemaligen Schwellen- und Betonwerkes ein B- Plan (Teilbereiche A und B) für ein modernes Wohngebiet erstellt. Im Teilbereich A besteht die geplante Bebauung aus einer Mischung von Einfamilien-, Mehrfamilien- und Reihenhäusern sowie Senioren- und Generationenwohnen. Inmitten des Wohnquartiers befindet sich eine großzügige Parkanlage, die zum See hin in einen Ufergrünzug übergeht.

Für diese Freiflächen soll ein Konzept erstellt werden, welches den historischen Turm des Schwellenwerkes mit einbezieht und die Anforderungen an eine moderne Freiraumnutzung durch Bewohner unterschiedlicher Lebensphasen erfüllt.

Lehrende

Dipl.-Ing. Franka Lippert 

Ein neuer Stadteingang für Cottbus

Das Dreieck zwischen Lipezker Straße, Paul- Hornick- Straße und Gaglower Straße sowie der gegenüber liegende Bereich der Gleisschleife befinden sich am Kreuzungspunkt zweier stark befahrener Zugangsstraßen und bilden somit den Eingang in die Stadt Cottbus.

Durch den Abriss der Plattenbauten ging die städtebauliche Fassung des Raumes verloren. Die drei noch bestehenden Zeilen werden in Kürze ebenfalls abgerissen und geben den Raum damit endgültig für eine Neuplanung frei.

Für eine Neubebauung besteht in der Stadt allerdings kein Nutzungsbedarf. Daher soll eine freiraumplanerische Lösung gesucht werden, den Stadteingang an dieser Stelle neu zu formulieren. Die Ausbildung einer Torsituation kann dabei mittels eines baulichen Objektes erfolgen, das jedoch nicht den Charakter eines Gebäudes haben muss. Im rückwärtigen Bereich muss ein Übergang zur Bestandsbebauung hergestellt werden.

Lehrende

Dipl.-Ing. Franka Lippert

Fährhafen Raddusch

Lehrende

Prof. Daldrop- Weidmann

MediClin Burg - Spreewald

Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und ein großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie mit 33 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und fünf Medizinischen Versorgungszentren in elf Bundesländern.

Eine dieser Einrichtungen soll Thema des Stegreifentwurfes sein. Die Reha- Klinik befindet sich im Biosphärenreservat Spreewald im aufstrebenden Kurort Burg. Dort wird beabsichtigt, mit Hilfe von Fördermitteln des LEADER- Programmes einen Innenhof und den vorgelagerten Außenbereich gestalterisch aufzuwerten.

Der Innenhof ist derzeit nicht funktionsgerecht ausgebaut. Von drei Seiten einsehbar bietet er keinerlei Privatsphäre. Daher weichen die Patienten zunehmend in den Außenbereich aus. Dieser ist jedoch ungestaltet und entspricht nicht den Sicherheitsansprüchen einer Rehabilitationsklinik.

Für beide Bereiche von insgesamt ca. 1.000 m² Bearbeitungsfläche sind innovative Ideen mit gestalterisch hohem Anspruch gesucht, die dem Ort eine neue Identität geben. Durch die Aufwertung des Freiraumes sollen auch Tagesgäste von Burg auf den Standort aufmerksam gemacht und die Frequentierung des dort befindlichen Cafés erhöht werden.

In Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten aus der Umgebung wird das Projekt mit den besten Ideen demnächst zur Ausführung kommen. Eine Vorgabe ist, dass die Maßnahmen in einem vorgegebenen finanziellen Rahmen ausführbar sind.

Lehrende

Dipl.-Ing. Franka Lippert

Volkspark Halle - Neubau eines Hochschulkindergartens mit Freiflächengestaltung

Der unter Denkmalschutz stehende Volkspark in Halle zählt zu den wichtigsten Werken der Architekturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts in Sachsen-Anhalt und den bedeutenden Orten deutscher Sozial- und Kulturgeschichte. Hier schuf sich die Hallenser Arbeiterschaft mit dem repräsentativen Volksparkgebäude eine Kultur- und Versammlungsstätte: ein modernes Volkshaus, wie es in dieser Größe und politischen Bedeutung unter den 175 Volks- und Gewerkschaftshäusern, die 1931 in Deutschland gezählt wurden, nach wie vor einzigartig ist.

Um für den traditionsreichen Ort ein zukunftsfähiges Betreiber- und Nutzungsmodell zu entwickeln, haben Bürgerinnen und Bürger 2005 den gemeinnützigen Verein Volkspark Halle e. V. gegründet, dessen erklärte Ziele der „Wiederaufbau, Erhalt und Ausbau des denkmalgeschützten Gebäudes“ sind.

In Zukunft soll der Volkspark ein offenes Haus werden, als Treffpunkt und Veranstaltungsort von und für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle. Als erstes Teilprojekt ist die Errichtung eines Hochschulkindergartens der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle für 30 Kinder vorgesehen.

Im Rahmen des Stegreifs, der in Kooperation mit dem Lehrstuhl Bauen im Bestand durchgeführt wird, werden kreative, innovative und nachhaltige Konzepte und zukunftsweisenden Ideen für den Neubau eines Kindergartens mit Freiflächen in der Burgstraße gesucht.

Lehrende

Dipl.-Ing. Christine Fuhrmann M.Sc.

Park 7 - Kultur- und Begegnungszentrum in Forst

Das Kultur- und Begegnungszentrum Park 7 in Forst wurde 1997 auf dem Gelände einer ehemaligen Tuchfabrik gegründet und bietet seitdem Raum für die verschiedensten Vereine und Initiativen der Forster Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit. Nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ versteht sich Park 7 als Projekt, dessen einzig Beständiges im permanenten Wandel liegt. Park 7 bietet als Dachorganisation den „Freiraum“ für Jugend – Kultur - und Sozialarbeit. Verschiedene Projekte und Initiativen bilden eine bunte und lebendige Gemeinschaft.

Im Rahmen des Stegreifs werden nun kreative, innovative und nachhaltige Konzepte und zukunftsweisenden Ideen für die Freiflächengestaltung des Kulturzentrums in der Parkstraße gesucht. Die Ideen sollten neben einer Raumgliederung in Erlebnis, Sport- und Nutzungsräume auch Vorschläge für eine multifunktionale Veranstaltungsbühne im Außenraum für Theater- und Musikveranstaltungen beinhalten.

Die Ausarbeitung der Ergebnisse erfolgt in Form einer Präsentation: Layout A1, Masterplan 1:500, Architekturmodell 1:500, Maßnahmenplan; Kriterien: Konzept/Idee, Nachhaltigkeit, Umgang mit modernen Materialien und Technologien

Lehrende

Dipl.-Ing. Christine Fuhrmann M.Sc.
Dipl.-Ing. Franka Lippert 

Stadtumbau Forst

Umgestaltung des Berliner Platzes in Forst

Grundschule Groß Kölzig - Schulhofgestaltung

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