A1 – Atmosphärische Flüsse und optische Merkmalsvielfalt unter Klima- und Landnutzungsveränderungen – Beobachtungen und LSM Modellierung

DFG FOR 2730 - RESPECT

PI: Prof. Dr. Katja Trachte, Prof. Dr. Jörg Bendix

Das Projekt hat zum Ziel (i) optische Merkmale für die Parametrisierung und Bewertung von Landoberflächenmodellen (LSM) abzuleiten, und (ii) Wasser- und Kohlenstoffflüsse zur Charakterisierung der jeweiligen Mikroklimate und zur Bewertung der LSM Simulationen. Hyperspektrale Fernerkundung wird zur Ableitung der PFTs und zur Erfassung optischer Merkmale, z.B. spektrale Blatt- und Kronenalbedo, eingesetzt. Die Daten werden mittels Feldspektrometrie und Drohnenaufnahmen im natürlichen Wald und den anthropogenen Ersatzsystemen während feuchter sowie trockener Klimaperioden entlang eines Höhengradienten erhoben. Unter Verwendung von langfristiger Eddy-Kovarianz-Messungen (Wasser- und Kohlenstoffflüsse), die durch Large-Eddy-Simulationen (LES) unterstützt werden, soll der Austausch zwischen den Eigenschaften der Landoberfläche (natürlicher Wald & Ersatzsystem) und der angrenzenden Atmosphäre untersucht werden.

CorsiClimAte – Saisonale und topografische Aufteilung von Dampftransport, Wolken und Niederschlag in Korsika, unter besonderer Berücksichtigung der PBL-Höhe

DFG PAK927 - Corsicarchive

PI: Prof. Dr. Jörg Bendix,Prof. Dr. Katja Trachte

Das Projekt zielt darauf ab, hydroklimatische Variabilitäten in Korsika, einem äußerst vulnerablen Gebiet im Zuge des Klimawandels, zu erforschen. Da Korsika topografisch sehr vielfältig ist, können lokale Windsysteme und Großwetterlagen auf verschiedenen Oberflächen und Höhenlagen untersucht werden. Dadurch entstehen weiterhin Unterschiede in den Wetterlagen und der planetaren Grenzschicht. Eine Kombination von Fernerkundung (remote sensing) und bodengestützter Beobachtungen liefern die Niederschlagsdaten. Die Entstehung und Entwicklung der Niederschlagsmuster werden durch hochauflösende Hydrologie- und Klimamodelle simuliert.

ClimXtreme - LAFEP – Untersuchung eines Ensembles regionaler Klimamodelle in Bezug auf Land-Atmosphäre Rückkopplungen und Extremniederschläge

BMBF - 01LP1902E

A joint research project of the 1BTU Cottbus - Senfentberg
and the 2University of Hohenheim
Subproject B2.1 of the BMBF funded Research Network on Climate Change and Extreme Events  climXtreme

PI: Dr. Klaus Keuler1, Prof. Dr. Katja Trachte1, Prof. Volker Wulfmeyer2, Dr. Kirsten Warrach-Sagy2

Dieses Projekt beschäftigt sich mit Starkniederschlagsereignissen (HPE), welche klein- und großräumige Überflutungen in Mitteleuropa (z.B. Deutschland) verursachen können. Im Fokus steht die Analyse der physikalischen Prozesse, die den HPE zugrunde liegen. Das Verständnis und erweiterte Darstellungen von HPE in numerischen Modellen tragen zu einer Verbesserung von Klimasimulationen bei. Das Hauptziel dabei ist, Fähigkeiten des ReKliEs-De Ensembles zu analysieren. Unsere Forschung wird zu einem tieferen Verständnis von Intensiv- und Extremniederschlägen führen. Weitere Studien zu Land-Atmosphären (L-A) Interaktionen sind notwendig, um zukünftige Entwicklungen von HPE im Zuge des Klimawandels zu verstehen.

NUKLEUS-KONKRET - Konvektionserlaubende Klimaszenarien für Deutschland mit regionalspezifischen Auswertungen

BMBF - 01LR2002E

NUKLEUS (Nutzbare Lokale Klimainformationen für Deutschland)  ist ein Teilprojekt des vom BMBF geförderten Forschungsnetzwerkes RegIKlim

PI: Dr. Klaus Keuler1, Prof. Dr. Katja Trachte1

Zentrale Aufgabe von NUKLEUS ist die Bereitstellung hochaufgelöster Klimainformation für Deutschland für die regionale  und lokale Klimawirkungs- und Anpassungsforschung. Dafür wird in Phase 1 der Prototyp eines in seinem Umfang bisher einmaligen Ensembles räumlich hoch aufgelöster Klimasimulationen mit drei unterschiedlichen regionalen Klimamodellen erstellt. Gesamtziel ist eine verbesserte Abschätzung der Bandbreite zukünftiger Klimaänderungen und ihrer potenziellen Auswirkungen.
Schwerpunkte von NUKLEUS-KONKRET sind die Konfiguration und Durchführung konvektionserlaubender Klimasimulationen für Deutschland mit dem regionalen Klimamodell ICON-CLM, die Extraktion nutzerspezifischer Klimadaten aus bereits existierenden regionalen Klimasimulationen, die Evaluation der mittleren Jahresgänge ausgewählter Klimaparameter für die an RegIKlim beteiligten Modellregionen und die Analyse intensiver und extremer Niederschlagsepisoden in den neu erzeugten Klimasimulationen.