HBSC-Studie Brandenburg Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern im Land Brandenburg

Projektbeschreibung

Die HBSC-Studie („Health Behaviour in School-aged Children“) ist ein internationales kooperatives Forschungsvorhaben, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit über 30 Jahren unterstützt wird. Das Ziel der Studie ist die Beschreibung und Analyse der subjektiven Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren.

In Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg sowie der AOK Nordost werden mit der HBSC-Studie Brandenburg zeitgleich zur internationalen und bundesweiten HBSC-Studie erstmals in Brandenburg insgesamt 3.600 Schülerinnen und Schüler sowie 1.500 Lehrkräfte an ca. 60 allgemeinbildenden Schulen befragt. Die für Brandenburg repräsentative Befragung soll Erkenntnisse zur Gesundheit, zum Gesundheitsverhalten und den Rahmenbedingungen in Familie, Schule und Freundeskreis von 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern liefern. Diese Ergebnisse werden in die Gesundheitsberichterstattung des Landes Brandenburg einfließen und Ansatzpunkte für die schulische Gesundheitsförderung liefern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Berücksichtigung des schulischen Kontexts, da ganze Schulklassen und zusätzlich die Lehrerschaft der teilnehmenden Schulen befragt werden. Gemäß des Setting-Ansatzes wird neben der Schülergesundheit auch die Gesundheit von Lehrkräften in den Blick genommen.