International Alumni Workshop COLLOC2022 Workshop Berlin - Brasilien

Das Netzwerk “Wirkungsforschung in Architektur und Städtebau: Interdisziplinäre Theorien und Methoden” reagiert auf den eindeutigen Bedarf an Definitionsarbeit für das Konzept der Wirkungen von gebauter Umwelt und bündelt disziplinär verstreutes Wissen, das sich jeweils auf bestimmte Wirkungsfelder fokussiert: auf bewusste und unbewusste Wahrnehmungen durch Individuen, auf individuelle oder kollektive Verhaltens- und Nutzungsmuster, und auf die Effekte, die Architektur in Sphären wie Wirtschaft, Soziales und Kultur entfaltet. So fokussiert das Netzwerk sein Arbeitsinteresse in Abgrenzung zu den bislang deutlich mehr erforschten Intentionen von Akteur:innen während der Entwurfs- oder Planungsphase von Architektur.

Das Netzwerk hat den Anspruch, innerhalb von drei Jahren die in ihm versammelten diversen Wirkungsverständnisse in einem integrierten Konzept zusammenzuführen. Wirkung wird dabei als ein multiskalarer Prozess begriffen, in dem sich kurz-, mittel- und langfristige Effekte einer baulichen Konfiguration nur im Kontext spezifischer Rahmenbedingungen entfalten können. 

International Alumni Workshop COLLOC2022 Workshop Berlin - Brasilien

Wir freuen uns, den kommenden internationalen Workshop COLLOC 2022 (Collaborative Production of Transformation Knowledge in Self-Organized Occupations) ankündigen zu können. Dieser transdisziplinäre Workshop ist Teil der COLLOC-Workshop-Reihe, die auf die Produktion von Transformationswissen abzielt. Diese Art von Wissen wird durch die Beteiligung zahlreicher Stakeholder einschließlich lokaler Akteure und Studierender, produziert, angewandt und reflektiert. Der Hybrid-Workshop findet in drei Phasen in November statt und wird vom FG Landschaftarchitektur und Freiraumplanung der TU Berlin in Kooperation mit unserem FG Stadtplanung, dem FG Habitat Unit der TU Berlin und der Fak. für Architektur und Urbanistik der Universidade Federal do Rio de Janeiro organisiert. Es werden bis zu 5 Plätze für Studierende der BTU angeboten. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit einem kurzen Motivationsstatement an Natacha Quintero González quintero(at)b-tu.de bis Freitag, 21.10.22. Mehr Infos hier 

Zivilgesellschaftliches Kulturforum Oderland-Spree ’23 "Kunst und Kuchen“ (17.9.22)

Auf dem Programm standen Fragen zu Demokratie, Dorfkultur und Standortentwicklung – oder einfacher gesagt: Wie verändert sich das Leben auf dem Land? Wer gestaltet es? Und warum ist es wichtig, sich einzubringen? 

Im Workshop "Dorfkultur trifft Reagenzglas" bearbeitete Christoph Muth mit den Teilnehmenden die Frage was die Wissenschaft an Kultur in ländlichen Räumen interessiert. Für zusätzliche Perspektivenvielfalt und Einblicke in die Praxis der zeitgenössischen Kulturproduktion im ländlichen Brandenburg sorgten die Gesprächspartner*nnen Dr. Philipp Riecken vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Christine Hoffmann von LandKunstLeben e.V. Steinhöfel und Grit Körmer von der LAG Märkische Seen sowie Vorstandsmitglied der Dorfbewegung Brandenburg e.V.

"Kunst und Kuchen"

Beitrag im "kursbuch oder-spree"

Versorgung ist eines der Themen in der aktuellen Ausgabe des »kursbuch oder-spree«. Unter dem Titel »vom essen und trinken« gehen die Autor*nnen den Fragen nach, woher Fleisch, Fisch und Gemüse eigentlich stammen, die in der Region vertrieben werden, ob Blühstreifen einen Sinn ergeben, warum man alte Sorten pflegen sollte, welche Auswirkungen die Afrikanische Schweinepest hat und wo am Ende der Verpackungsmüll landet. Emily Bereskin, Monique Jüttner und Christoph Muth haben für den Beitrag »Den Wandel leben« den Quick Shop in der Gemeinde Spreeau und die Menschen dahinter portraitiert. Der Text stellt heraus wie das Geschäft unterschiedlichste Bedürfnisse erfüllt und versucht eine Versorgungslücke in der Region zu schließen.

Antrittsvorlesung "Planung als politische Praxis"

Nach zwei Jahre Pandemie präsentiert Nina Gribat ihre Antrittsvorlesung "Planung als politische Praxis" am 18.05.2022.

COLLABORATIVE DESIGN METHODS Building Communities through Spatial Interventions Summer School in Berlin | Master Exkursion

This DAAD-funded summer school addresses issues of collaboration with communities that are usually disregarded in hegemonic urban planning and architectural practice - in this case, refugees. Through expert inputs, technical visits, and immersion activities with inhabitants from a Refugee Shelter in the Märkisches Viertel neighbourhood in Berlin, the summer school aims at an exchange of academic and cultural knowledge that provides students with tools to tackle complex global dynamics. These activities will be developed in collaboration with BENN Märkisches Viertel and the shelter administration. Apart from on-site activities with the community, workshop participants will plan and develop a small-scale intervention in collaboration with the inhabitants as well as future scenarios for the area. This will allow students to experiment with other forms of dialogue between diverse urban actors and provide them with competencies in collaborative work, transdisciplinary methods and design-based practices. 

Five (5) BTU Students will work with 11 Brazilian students from the UFRJ, 15 TU-Berlin students and three (3) Master students of the ENHANCE partner Universities from the disciplines of architecture, urban design, urban planning and landscape architecture.

Weitere Informationen hier: 

COLLABORATIVE DESIGN METHODS

PLAY, PLACEMAKING, & PARTICIPATION Summer School in Puerto Rico | Master Exkursion

„Play, Placemaking, and Participation“ ist eine partizipative DesignBuild Sommerschule, welche die Gemeinde Capetillo in San Juan de Puerto Rico bei der Weiterentwicklung der selbstorganisierten „Capetillo Stadtgärtnerei“ (Gemeinschaftsgarten, Stadtwald und Gärtnerei) unterstützt. Die Gemeinde möchte das Projekt durch bauliche Ergänzungen für eine gemeinschaftliche Spiel-, Produktions- und Lernnutzung weiterentwickeln. Durch die kollaborative Realisierung von drei räumlichen Baustrukturen zur spielerischen Erschließung, zum gemeinsamen Lernen und zur Regenwassersammlung leistet diese Sommerschule einen sozialen, ökologischen und didaktischen Beitrag für die Weiterentwicklung des Gemeinschaftsprojekts. Darüber hinaus fördert sie den interkulturellen Wissensaustausch zwischen allen beteiligten Akteuren. Das Projekt wird zu gleichen Anteilen von internationalen Studierenden, deutschen und puerto-ricanischen Lehrkräften sowie lokalen Aktivist*innen, Kindern und Jugendlichen, Bauarbeiter*innen und Künstler*innen mitgestaltet und mitgebaut. Die Sommerschule thematisiert die bis dato wenig berücksichtigten Bedarfe von Kindern und Jugendlichen bei der Entwicklung öffentlicher Räume. Sie zielt darauf ab, die Bedeutung produktiver Grünräume und natürlicher Ressourcen für marginalisierte Gemeinden aufzuzeigen.

Weitere Informationen hier: 

PLAY, PLACEMAKING, & PARTICIPATION

A Data Analyst, a Sociologist, and a Planner Walk into a...: New Collaborations in Critical Urban Research

Center for Metropolitan Studies, Berlin, May 12 - 14, 2022

Along with the Institute for Digital Geography at Martin-Luther University Halle-Wittenberg, and the Center for Metropolitan Studies at the Technische Universität Berlin, the FG Stadtplanung is planning an action-oriented workshop bringing together data scientists and qualitative researchers together to critically reflect on the hurdles and intersections between the two disciplines within the field of critical urban studies. More Information can be found here.

International Alumni Workshop COLLOC2021 Workshop Berlin - Brasilien

Wir freuen uns, den kommenden internationalen Alumni-Workshop COLLOC 2021 (Collaborative Production of Transformation Knowledge in Self-Organized Occupations) ankündigen zu können. Dieser transdisziplinäre Workshop ist Teil der COLLOC-Workshop-Reihe, die auf die Produktion von Transformationswissen abzielt. Diese Art von Wissen wird durch die Beteiligung zahlreicher Stakeholder einschließlich lokaler Akteure und Studierender, produziert, angewandt und reflektiert. Der Hybrid-Workshop findet in drei Phasen zwischen November und Dezember statt und wird von der Stabsstelle Science and Society der TU Berlin (Dr. Kathrin Wieck) in Kooperation mit unserem FG Stadtplanung (Natacha Quintero González), dem FG Habitat Unit der TU Berlin (Dr. Juliana Canedo) und der Fak. für Architektur und Urbanistik der Universidade Federal do Rio de Janeiro organisiert. 

Weitere Informationen hier: 

COLLOC 2021  

Alumni Programm TU Berlin COLLOC 2021

ARCHIV

SMUS Botswana Conference

Natacha Quintero Gonzalez and Anke Hagemann will be presenting their methodological reflections on the master seminar Feeding the City at the The 1st International and Interdisciplinary Conference on Spatial Methods (SMUS Conference) from 23 - 25 of September. The event will be online and hosted by the University of Botswana. Natacha Quintero Gonzalez and Anke Hagemann will be participating in session 27 "Methods in Food Studies Research with a presentation entitled: "Mapping Food Supply Chains. Approaching Translocality through Spatial Analysis and Visualisation“. Registration to the virtual conference is open until 21.09.21. For more information, please click here 

Ecologies of Fear: Spatial Policies and Imaginaries of Danger Conference

Dr. Emily Bereskin will be presenting her work at the conference Ecologies of Fear: Spatial Policies and Imaginaries of Danger held at the Kulturwissenschaftliches Institut (KWI) Essen from 2 - 4 of September. The event, held in as part of the KWI`s Fear+ Series is also being hold in conjunction with the Hera-Project Governing the Narcotic City  Dr. Bereskin´s paper is entitled, "The Preservation of Fear and the Performance of Futuring in Protracted Ethnic Conflict: A Case Study of the "Occupied Municipalities" of Cyprus. The event is open to the public via Zoom. More information including the conference program and how to register can be found here

Neue Mitarbeitende am FG Stadtplanung

Im Rahmen unserer Forschungsprojekte vergrößert sich unser Team über den Sommer.

Das Forschungsprojekt "hybrid urbanisms" wird seit Juli von Dr. Christian Rosen und ab September von Pearl Puwurayire unterstützt. Außerdem wird ab August Dr. Baris Ülker beim "Hochschulcampus Kleinstadtforschung" mitarbeiten.

Wir freuen uns über die Verstärkung und heißen alle herzlich willkommen.

"Feeding the City" Publikation

Wir freuen uns über die Erscheinung der Publikation „Feeding the City. Lebensmittelkreisläufe und die Produktion städtischer Räume".

In einem kollaborativen Prozess mit Studierenden der BTU wurden alltägliche Lebensmittel verfolgt. Vom Ort ihres Anbaus oder der Tierhaltung, über die unterschiedlichen Stationen der Lebensmittelindustrie bis zum privaten Esstisch wurden die Wege von Fruchtgummis, Hähnchenbrust und Fabrikbrot kartiert und aufgezeichnet. Damit wurde deutlich, dass städtische Räume Schnittstellen in komplexen und weitreichenden Netzwerken der Güterzirkulation bilden, und aufgezeigt, wie stark die gebaute Umwelt durch diese Versorgungssysteme geprägt ist.

Die Publikation gibt es hier.

Nominierung für den Lehrpreis 2020

Die Module des Fachgebiet Stadtplanung „Projekt Stadtplanung“ und „Experimentelle Stadtplanung“ wurden für den Lehrpreis 2020 der BTU nominiert. Mit einem Fokus auf Ernährungssystemen legen alle Module einen Schwerpunkt auf ein Kernthema unseres Fachgebiets. Weitere Infos zu den nominierten Modulen findet ihr hier:

50 Miles Menu - Your Regional Mensa

Feeding the City

Aus der Region

Ländliche Verheissung - der Podcast über das Leben auf dem Land

Der Podcast "ländliche Verheissung" widmet sich der Verbindung von Stadt und Land mit Blick auf aktuelle Trends und Herausforderungen sowie zukünftige Visionen für die Dörfer Ostdeutschlands. In der Folge: "dann machen wir es halt selber" spricht Christoph Muth, wissenschaftlicher Mitarbeiter am FG Stadtplanung zusammen mit Frank Schütz, dem ehrenamtlichen Bürgermeister von Golzow und Vorstand der Dorfbewegung Brandenburg, über Menschen, die anpacken, vernetzte Dörfer, das "urbane Rastermaß", mit dem auf das Land geschaut wird und wie er gemeinsam mit Studierenden und den Menschen in Golzow einen Dorfladen initiiert hat.