Wirtschaftliche Prozesse stehen in Wechselbeziehungen zu individuellen und gesellschaftlichen Erfahrungen. Krisenerscheinungen und Umbruchprozesse im Wirtschafts- und Arbeitsleben fordern sowohl die institutionellen Rahmungen als auch individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten heraus. Über Anpassung und Veränderung wird teils implizit, teils explizit zwischen Akteuren in unterschiedlich ausgestatteten sozialen Positionen „verhandelt“. Die dabei auftretende Verteilung von Chancen und Risiken spiegelt die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse wider. Internationalisierung, Digitalisierung, ökologische Gefährdungen und weitere übergreifende Dynamiken sind wesentliche Faktoren dieser sozialen Prozesse. Forschung und Lehre am Lehrstuhl Wirtschafts- und Arbeitssoziologie widmet sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven.
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