Profil des Instituts für Philosophie und Sozialwissenschaften

Über uns

Das Institut für Philosophie und Sozialwissenschaften an der BTU vereint geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektiven innerhalb der Fakultät 5 für Wirtschaft, Recht und Gesellschaft. Ausgewählte Themengebiete sind soziale, politische und kulturelle Bedingungen sowie ethische Fragen der Entwicklung neuer Technologien wie insbesondere der Digitalisierung; gesellschaftliche Transformationen im Zuge von Migration und Globalisierung; institutionelle Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns; Arbeits- und Geschlechterverhältnisse und sozioökonomischer Strukturwandel; sowie Aushandlungsprozesse um Fragen der Erinnerungskultur. Stärke der Geistes- und Sozialwissenschaften an einer Technischen Universität ist es, in Forschung und Lehre aktuelle Entwicklungen in Innovations- und Produktionsprozessen in ihren gesellschaftlichen, kulturellen und ideengeschichtlichen Kontext zu stellen.

Soziologie ist die Wissenschaft vom Handeln im gesellschaftlichen Kontext. Die beiden soziologischen Lehrstühle (Wirtschafts- und Arbeitssoziologie, Prof. Dr. Jacobsen; Interkulturalität, Prof. Dr. Amelina) untersuchen zum einen die Handlungsmöglichkeiten der Einzelnen im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Bedingungen. Zum anderen werden aktuelle wirtschaftliche, politische und kulturelle Prozesse betrachtet, die für den Wandel gesellschaftlicher Verhältnisse ausschlaggebend sind. Die Forschung und die Lehre zeichnen sich durch vielfältige kritisch-reflexive Ansätze und Methoden aus. Die laufenden Forschungsprojekte befassen sich sowohl mit regionalen als auch nationalen und globalen Transformationen. Näheres zu den Forschungs- und Lehraktivitäten der Lehrstühle erfahren sie hier und hier. Als Teil des Instituts für Philosophie und Sozialwissenschaften arbeitet die Soziologie interdisziplinär mit der Philosophie zusammen.

Die Kulturphilosophie (Prof. Hans Friesen) verbindet kultur- und sozialphilosophische Forschungsansätze mit Fragen der Praktischen Philosophie. Laufende Forschungsprojekte widmen sich der Philosophie der Menschenrechte und der Migrationsethik sowie der Ethik und Ästhetik des westlichen und östlichen Denkens. In unserer Forschungsarbeit findet ein breites Spektrum von Positionen Berücksichtigung, das von klassischen Autorinnen und Autoren über Ansätze der Kritischen Theorie und des Poststrukturalismus bis hin zu ausgewählten Positionen der Analytischen Philosophie reicht. Nähere Informationen zur Kulturphilosophie finden Sie hier.

Studiengänge

Das Institut ist in mehreren Studiengängen mit Pflicht- und Wahlpflichtangeboten aktiv. Dazu gehören die universitären Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (Bachelor und Master) und Kultur und Technik (Bachelor und Master), sowie die englischsprachigen Studiengänge World Heritage Studies und Environmental Ressource Management (Bachelor und Master). Die Studiengänge Kultur und Technik werden vom Institut getragen. Abgerundet wird das Studiengangsangebot durch das PhD Programm Heritage Studies.

In den Lehrveranstaltungen des Instituts wird die kritische Reflexion von kulturellen Phänomenen und gesellschaftlichen Prozessen gefördert und es werden philosophische und sozialwissenschaftliche Methoden vermittelt. Die Kontextualisierung der eigenen Fachkultur in weitergreifenden gesellschaftlichen Entwicklungen schafft eine wichtige Voraussetzung, um im Berufsalltag inter- und transdisziplinär handlungsfähig zu sein, analytisch zu denken und vernetzt zu arbeiten.  Deshalb bietet das Institut einen Teil seines Kursangebots für das Fächerübergreifende Studium (FÜS) und Open BTU an.

Fachgebiete des Instituts für Philosophie und Sozialwissenschaften

Sozialwissenschaftliche Fachgebiete

Philosophische Fachgebiete

  • Angewandte Ethik
    (N.N.)

Philosophische Arbeitsgebiete