Dr. Philipp Lorig

Akademischer Mitarbeiter im Projekt "Transformationsarena Arbeitsmarkt" (Cluster 2) am Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR) am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Arbeitssoziologie an der BTU Cottbus.

Erich Weinert Str. 1-2
03046 Cottbus
LG 10, Raum 234b
lorig(at)b-tu.de

 

Akademische Ausbildung 

Seit Januar 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg im Bereich Arbeits- und Wirtschaftssoziologie

Nov. 2021- Dez.2024 Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrstuhl Politische Soziologie, Prof. Dr. Silke vanDyk/PD Dr. Stefanie Graefe, Projekt „Freiwilligkeit als Ressource im Gegenwartskapitalismus“, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

April 2018- Okt. 2021 Technische Universität Chemnitz, Institut für Soziologie,                            Lehrstuhl Arbeits- und Organisationssoziologie, Prof. Dr. Markus Hertwig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Okt. 2016- Sept. 2017 Universität Leipzig, Institut für Soziologie, Projekt „German                          legal traditions on trial“, Prof. Dr. Helena Flam, Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Feb. 2015- März 2016 Technische Universität Darmstadt, Institut für Soziologie, Lehr­stuhl Arbeits- und Organisationssoziologie, Prof. Dr. Ulrich Brinkmann, Lehrstuhl Elite- und Organisationssoziologie, PD. Dr. Stephan Voswinkel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Okt. 2010- Dez. 2013 Promotionsstipendiat der Rosa – Luxemburg - Stiftung.

Nov. 2007-Sep. 2010 Universität Trier, Institut für Soziologie. Lehrstuhl Allgemeine Soziologie, Prof. Dr. Alois Hahn, Medien- und Kultursoziologie, Prof. Dr. Michael Jäckel

2017 Promotion zum Thema „Soloselbstständige Handwerks-Dienstleister im Niedriglohnbereich: Prekäres Unternehmertum im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit“. https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/handwerk_als_prekaeres_unternehmertum-14898.html?srsltid=AfmBOornbRXqNYam_jLjDCpB01RujvHIMWt_xb1kqC6y4qU2lK-P0SwK

Ausgewählte Publikationen

Monografien und Herausgeberschaften

Schink, Philipp/Lorig, Philipp (2026) (Hrsg.): Freiwilligkeit. Eine Spurensuche in Geschichte und Gegenwart. Bielefeld, Transcript.

Lorig, Philipp/Pflücke, Virginia Kimey/Seeliger, Martin (2024) (Hrsg.): Arbeit in der Kritischen Theorie. Zur Rekonstruktion eines Begriffs. Wien, Mandelbaum.

Lorig, Philipp (2018): Handwerk als prekäres Unternehmertum. Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit, Frankfurt am Main, Campus.

Artikel

Lorig, Philipp (2026): Eine Mahlzeit ohne Preis? Freiwilligkeit, Corporate Volunteering und Agency in der Tech-Industrie. In: Schink, Philipp/Lorig, Philipp (2026) (Hrsg.): Freiwilligkeit. Eine Spurensuche in Geschichte und Gegenwart, S. 171-181.

van Dyk, Silke/Graefe, Stefanie/Lorig, Philipp (2025): Grenzauflösungen: Arbeit, Aktivität und Freiwilligkeit im digitalisierten Kapitalismus, in: Berliner Journal für Soziologie, 35 (2), 2025, S. 213-241.

van Dyk, Silke/Graefe, Stefanie/Lorig, Philipp (2024): Dissolving boundaries: work, activity, and voluntariness in digitized capitalism, in: Rethinking History,Vol. 29 (1), S.115-139. doi.org/10.1080/13642529.2024.2414681

Hertwig, Markus/Holz, Manuel/ Lorig, Philipp (2023): Solidarity and Collective Voice in the Platform Economy - A mixed methods study using forum posts of amazon mechanical turk. In: New Technology, Work and Employment, Vol.39 (2), S. 281-302. doi.org/10.1111/ntwe.12285

Lorig, Philipp/Gnisa, Felix (2022):  Interessen, Machtressourcen und kollektive Organisierung im Crowd- und Gigwork. Ein Überblick über bestehende Konzepte und Diagnosen, in: Ewen, Janis/ Nies, Sarah/ Seeliger, Marting (Hrsg.), Sozialpartnerschaft im digitalisierten Kapitalismus. Hat der institutionalisierte Klassenkompromiss eine Zukunft? Weinheim: S. 124-144.

Gnisa, Felix/ Lorig, Philipp (2021):  Expertise und Literaturübersicht zur orts- und personengebundenen Plattformarbeit. Haus der Selbstständigen Leipzig. Im Auftrag der LMU München (Hans J. Pongratz) https://hausderselbststaendigen.info/wp-content/uploads/2022/08/publikation_plattform_final.pdf

Lorig, Philipp (2019): „Crowdwork“ im Handwerk – Traditionalisierung in der Erneuerung. In: Ludwig, Carmen et al. (Hrsg.): Entgrenzte Arbeit, (un-) begrenzte Solidarität?: Bedingungen und Strategien gewerkschaftlichen Handelns im flexiblen Kapitalismus. Münster, S. 73-88.

Lorig, Philipp (2015): Soloselbstständige Internet- Dienstleister im Niedriglohnbereich – Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen. In: Arbeits- und Industriesoziologische Studien. Jg. 8, Heft 1, Seite 55- 75. https://www.arbsoz.de/ais-studien-leser/134-soloselbststaendige-internet-dienstleister-im-niedriglohnbereich?file=files/downloads/ais-studien/AIS-15-1-05_Lorig.pdf

Lorig, Philipp (2012b): Innovative Rückschritte. Werkverträge im betrieblichen Alltag aus der Sicht von Betriebsräten. In: Express. 9/ 2012, Jg. 50.

Lorig, Philipp (2012a): Werkverträge – Die neue Lohndumping Strategie?! Studie im Auftrag der Rosa- Luxemburg- Stiftung. www.rosalux.de/publikation/id/5689/werkvertraege-die-neue-lohndumping-strategie

Lorig, Philipp/ Jäckel, Michael (2011): Wer bietet mehr? Telearbeit zwischen Prognose und Arbeitsalltag. In: Winterfeldt, Ulrich et al. (Hrsg.): Die Zukunft der Arbeit. Expertenwissen aus zehn Jahren Fachkonferenz des Instituts Arbeit und Gesundheit. Berlin, Seite 131- 152.

Lorig, Philipp (2010): Neue Arbeitsformen, neue Unsicherheiten, neue Entfremdung? Arbeit und Entfremdung im flexiblen Kapitalismus. In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung. Nr. 82, Seite 85- 98.

Philipp Lorig forscht aktuell zum Industrialismus und der (Re)-Industrialisierung in der Lausitz. Vor dem Hintergrund subsumtionstheoretischer Konzepte und industriesoziologischer Forschung innerhalb der Kritischen Theorie fragt er zum einen nach dem Einsatz von neuen Technologien und Automatisierungsprozessen in Betrieben und damit verbundenen psychischen und physischen Belastungen für die Arbeitssubjekte, zum anderen nach der Rolle der Wissenschaft und dort aktuell vorherrschenden Vorstellungen eines gelingenden Strukturwandels. 

Empirisch greift er hierbei auf qualitative Methoden, insbesondere der psychoanalytischen Sozialforschung zurück.

Schwerpunkte

  • Kapitalismustheorien
  • Subjektivierungstheorien und subjektorientierte Soziologie
  • Kritische Theorie der (Erwerbs-) Arbeit
  • Technologischer Wandel und Technikvorstellungen
  • Digitalisierung der Arbeit
  • Arbeits- und Krisenerfahrungen