Hydrologische Messeinrichtungen

Die Messung des Gesamtabflusses aus dem Einzugsgebiet erfolgt am Auslasspunkt des Teiches. Das Auslasswehr (Wehr 2) wurde für Messungen von Ablussmengen bis zu 250 l/s gestaltet. Es handelt sich um eine Kombination eines Kippzählers mit einem Verbundwehr. Der Kippzähler wird für die Messung geringer Abflussmengen genutzt. Abflüsse, die die Kapazität des Kippzählers überschreiten, werden durch das Verbundwehr bestehend aus einem Rechteckwehr und einem zentral eingelassenem Dreieckprofil ermittelt. Zur Ermittlung der Abflussmengen wird der Teichwasserspiegel mittels zweier Drucksonden im Teich am Ende der Pontonbrücke sowie direkt am Wehr automatisch gemessen.

Im unteren Bereich des Einzugsgebietes wurden Tonwälle eingebaut, die einen Quellbereich für den Grundwasseraustritt formen. An diesem Quellbereich wurde das Wehr 1 im August 2005 errichtet. Es wurde als Dreieckswehr in einem rechteckigen 3.0 m x 0.5 m x 0.5 m großen Betonkanal konstruiert. Wegen der sehr geringen Durchflussmengen an diesem Punkt wurde das Wehr 1 mit einem 0,1-Liter-Kippzähler ausgestattet.

Rasch einsetzende Erosionsereignisse führten zur Ausbildung eines Erosionsrinnennetzwerks. Zwei Haupterosionsrinnen sind im Bereich der unterirdischen Tonwälle so tief eingeschnitten, dass Grundwasser austretitt. Die Abflusskomponenten in diesen Gullies werden mit Edelstahl-H-flumes gemessen. Dabei wird die Wasseroberfläche durch einen Ultraschallsensor beobachtet und das Wasserstandssignal in Flussraten umgerechnet. Bei Flume 1 handelt es sich um ein 1 FT-H-Flume für Abflussmengen bis zu 55 l/s und Flume 2 stellt ein 2 FT-H-Flume für Abflussmengen bis 315 l/s dar. An Flume 2 wurde ein 0,1-Liter-Kippzähler installiert. In einem zweiten Erosionsgully nahe des Quellbereichs im östlichen Flächenbereich, in dem ebenfalls Grundwasser austritt, wird der kontinuierliche Basisabfluss mit einer quer zur Fließrichtung eingebauten Sammelrinne (3.0 m x 0.5 m x 0.25 m) seit Juni 2009 gemessen. Die Wasserflüsse werden hier mit einem 1-Liter-Kippzähler erfasst.

Innerhalb des Einzugsgebietes befinden sich insgesamt 21 Grundwasserbeobachtungsrohre. 17 von ihnen wurden entlang des Rasters unmittelbar nach Fertigstellung des Hühnerwassereinzugsgebietes im September 2005 eingebaut. Zusätzliche vier Grundwasserbeobachtungsrohre befinden sich seit Mai 2008 neben den permanten Bodenschächten. Einige der Grundwasserbeobachtungsrohre sind Drucksonden zur automatischen Erfassung der Grundwasserschwankungen ausgestattet.

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