Eudaimogenese – Gelingendes Leben ermöglichen: Im Dialog mit Sara Remke

"Freiheit bedarf der Beziehungen. Sie bedarf der Auseinandersetzung des Einzelnen mit anderen, mit seiner Umwelt und der Welt an sich. Eine Freiheit, die sich nur auf den einen Menschen bezieht und höchstens die anderen und die Umwelt in der Art einbezieht, dass diese durch die Freiheit des Einzelnen nicht beschränkt sein dürfen, ...

... ist eine oberflächlich verstandene Freiheit." Sara Remke

Das Thema ihres Inputs lautet: "Gelingendes Leben und eine Idee von Freiheit?!" 

Sara Remke studierte Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW, Paderborn und Münster, mit dem Abschluss als Diplom-Sozialpädagogin/Diplom-Sozialarbeiterin. Sie promovierte im Fach Erziehungswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Bildung und Kultur bei Prof. Dr. Dr. Michael Winkler am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Theorie der Sozialpädagogik. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit dem Thema: „Freiheit und Soziale Arbeit. Erkundungen bei Erich Fromm“ als Stipendiatin der Promotionsförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2018 ist sie Professorin für Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit an der KatHO NRW, Abteilung Paderborn, Fachbereich Sozialwesen mit dem Forschungsschwerpunkte: Freiheit und Soziale Arbeit/Sozialpädagogik, Digitalisierung des Sozialen.

Zur Dialogreihe:

Visionen haben vor allem in Krisensituationen Hochkonjunktur, da bisherige Selbstverständlichkeiten ihre Fraglosigkeit verlieren und neue Fragen ins Zentrum rücken. Spezialist*innen der Sozialen Arbeit diskutieren die Frage nach der Hervorbringung und Ermöglichung gelingenden Lebens ausgehend von ihren theoretischen Standpunkten. Bezugspunkt ist dabei das Theoriekonzept der Eudaimogenese von Juliane Noack Napoles.

Als Gesprächspartner*innen begrüßen wir:

Lothar Böhnisch, Annemarie Jost, Tim Krüger, Daniela Reimer, Sara Remke, Dieter Röh, Albert Scherr, Renate & Hans Thiersch, Wolfgang Wahl, Michael Winkler, Jan Volker Wirth und Irit Wyrobnik

13 Gäste aus der Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit beleuchten im Gespräch mit Prof. Dr. Juliane Noack Napoles das Thema

  • aus bezugsdisziplinärer Perspektive,
  • in unterschiedlichen Lebensphasen und
  • in Bezug zu unterschiedlichen Konzeptionen Sozialer Arbeit.

Nach einem ca. 20-minütigem Input des jeweiligen Gastes erfolgt eine für das Auditorium offene Diskussion der Vorträge und Inhalte. Den Abend lassen wir – Corona zum Trotz – zusammen virtuell ausklingen. Lassen Sie sich überraschen. 

Zur Veranstaltung.

Kontakt

Prof. Dr. Juliane Noack Napoles
Erziehungswissenschaften für die Soziale Arbeit
T +49 (0) 355 5818-414
noacknap(at)b-tu.de

Thorsten Heimann
Erziehungswissenschaften für die Soziale Arbeit
T +49 (0) 355 5818- 435
thorsten.heimann(at)b-tu.de

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