Masterstudiengang "Forensic Sciences and Engineering"

In der Polizei gibt es wenige forensische Experten, die ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse Gerichten im Rahmen eines Strafverfahrens zur Verfügung stellen. Darüber hinaus arbeiten nur wenige forensische Experten außerhalb der Polizei, obwohl es einen erheblichen Bedarf gibt: in der Versicherungsbranche, in Banken und generell in bedeutenden Wirtschaftsunternehmen. Zudem gestaltet sich die Kommunikation zwischen den Experten und Juristen oft schwierig. Dieses Phänomen wirkt sich häufig auf die Effektivität der Rechtssprechung aus und führt zu Ungerechtigkeit und schwindendem Vertrauen der Bürger/-innen in die Justiz. Folglich gibt es einen zunehmenden Bedarf an Juristen mit forensischen Kenntnissen und Sachverständigen mit forensischen Fähigkeiten in den Bereichen Strafrecht, Strafverfahren und Zivilrecht.

Forensik ist die Lehre vom Sachbeweis in Strafverfahren. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) bietet ab dem Wintersemester 2011/2012 einen gebührenpflichtigen, berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang "Forensic Sciences and Engineering" an. Der Studiengang wird in deutscher Sprache angeboten. An die Teilnehmer/-innen werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Es bedarf eines besonderen Fachwissens und einer erheblichen Verantwortung gegenüber den wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnissen. Trotz freier Beweiswürdigung der Gerichte hat der Sachbeweis eine enorme Bedeutung in einem Gerichtsverfahren. Zu bedenken ist, dass ein forensisches Gutachten entscheidend für den weiteren Lebensweg eines Menschen sein kann. Der Studiengang richtet sich an Interessierte mit einem berufsqualifizierten akademischen Abschluss: Richter, Strafverteidiger, Ankläger und Gutachter, Mitarbeiter/-innen aus Behörden, die in ihrer täglichen Arbeit mit forensischen Fragestellungen in Berührung kommen, wie Polizei, Feuerwehr, Zoll, Katastrophenschutz etc. Ferner ist der Studiengang für die Versicherungswirtschaft, für Banken und insbesondere für Gutachter und Sachverständige von Interesse, die schon jetzt als Sachverständige für Gerichte, Behörden und private Parteien tätig sind und ihre Kenntnisse im Bereich der Kriminaltechnik grundlegend erweitern wollen. Schließlich richtet sich der Studiengang an Juristen, die vertiefte Kenntnisse über kriminaltechnische Untersuchungen und Methoden für ihre Arbeit als Strafverteidiger/-in erlangen werden.

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