Architecture Transformed – Architekturprozesse im digitalen Bildraum Projekt im DFG-Schwerpunktprogramm 2172: Das digitale Bild

"Produktion und Begriff der Architektur werden nicht nur durch ihre technisch-konstruktive Seite, sondern ebenso wesentlich durch ihre visuelle Repräsentation geprägt. Bereits der Entwurf eines Gebäudes erfolgt mittels bildnerischer Verfahren unterschiedlicher Art. Von der ersten Konzeption als Skizze oder Diagramm, über die bild- oder modellhafte Präsentation eines Wettbewerbsentwurfs, der Vorstellung eines zu erwartenden Resultats bis hin zur gestalteten Repräsentation eines ausgeführten Baus zu Zwecken der Kommunikation und Vermarktung werden seit jeher Verfahren der visuellen Modellierung und der bildlichen Repräsentation eingesetzt – von der Zeichnung, über das gebaute Modell, bis zur Fotografie. Mit den seit den 1980er Jahren sich etablierenden digitalen Technologien zum Entwurf und zur visuellen Repräsentation von Architektur kommt es hierbei zu tiefgreifenden Veränderungen, indem sich grundlegend neue Möglichkeiten zur Verbindung und Verknüpfung von technischem Entwurf und bildlicher Wiedergabe ergeben. Das Projekt unternimmt es, diese hier skizzierten, wesentlich prozessualen Zusammenhänge in Entwurf und Visualisierung in der Phase des Übergangs von den analogen zu den digitalen Planungs- und Darstellungsverfahren zu untersuchen."
(Auszug Projektzusammenfassung)

Projektitel: Architecture Transformed – Architekturprozesse im digitalen Bildraum
Schwerpunktprogramm: Das digitale Bild
DFG-Gruppe: Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften 1: Geistes- und Kulturwissenschaften

Team:
Hubert Locher, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg
Florian Henrich, Philipps-Universität Marburg
Dominik Lengyel, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Catherine Toulouse, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Kooperationspartner: Architekturmuseum der TU Berlin, Leiter Dr. Hans-Dieter Nägelke