T-Cell Der Energiewandler der Zukunft

Der Lehrstuhl Architektur und Visualisierung gestaltet im Rahmen des im Januar 2020 gestarteten Kooperationsprojekts »TurboFuelCellFuE« das Design und das Vermittlungskonzept für die T-Cell sowie die Planung der Außenhülle und des Bodenraums.

Die T-Cell ist als der relevante Energiewandler der Zukunft und in der Lage, die Anforderungen aus dem Kohle- und Atomausstieg im Sinne nachhaltiger Klimapolitik umzusetzen.

Als dezentraler Energieversorger nutzt die T-Cell ressourcenorientiert die vorhandene Infrastruktur und kann mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff betrieben werden. Ihre unübertroffene Effizienz sorgt unmittelbar für einen verringerten Schadstoffausstoß. Die T-Cell kann sich als kompakte Einheit in den öffentlichen Raum integrieren oder als Cluster betrieben auf hohe Bedarfe skaliert werden. Ihr modularer Charakter ermöglicht die dezentrale Fertigung und einen reibungslosen, gezielten Einsatz.

Das offene Designkonzept der T-Cell verleiht der dezentralen Energieversorgung ein neues Gesicht. Das Fachgebiet Architektur und Visualisierung erarbeitet Konzepte, die aufzeigen sollen, wie ein vernetztes Clustersystem aus 80.000 kompakten T-Cell Einheiten zunächst im städtischen Umfeld integriert werden und funktionieren kann.

Die T-Cell benötigt keine zusätzliche bauliche Einfassung. Sie kann sowohl in Gebäuden als auch im Freien stehen und wird durch ihre Außenhülle vor Einwirkungen geschützt. Je nach Anwendung werden unterschiedliche Funktionen und Design-Varianten gewählt. Im Zusammenspiel von Architektur und technischer Gebäudeausrüstung werden auf unterschiedliche Nutzer abgestimmte Designvarianten einschließlich Bodenraum entwickelt.

Die T-Cell zeigt sich selbstbewusst in der Öffentlichkeit und bietet vielfältige Nutzungen, während sie nachhaltig Strom und Wärme bereitstellt. Durch diese innovative und bisher einzigartige Kombination aus Energieerzeugung und öffentlichem Nutzen mit direktem und spürbarem Mehrwert soll die T-Cell unmittelbar auf Akzeptanz stoßen. Sie wird im Alltag als „Nutzung plus Energie“ erlebt und zeigt sich als Bereicherung von Architektur, Stadt und Landschaft. So verkörpert sie das Bild wirtschaftlichen, ökologischen und energiepolitischen Fortschritts.
Als begrünter Energieerzeuger artikuliert sie die ihr zugrundeliegende Vision umweltschonender Energieversorgung. Die extensiv begrünte Hülle filtert Schadstoffe aus der Luft und speichert Feuchtigkeit. Dadurch leistet sie einen positiven Beitrag für das lokale Mikroklima. Die Bewässerung erfolgt mit dem bei der Wasserstoffreaktion anfallenden Restwasser als Teil des Stoffkreislaufs. Die begrünte T-Cell stiftet darüber hinaus Identität für hochverdichtete öffentliche Räume oder fördert als „Urban Gardening“ die Kommunikation.

Weitere Informationen unter finden Sie auf der Projektwebsite oder auch in BTU News Nr. 57.

Projektbearbeiter am Lehrstuhl Architektur und Visualisierung:
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel
Dipl.-Ing. Architektin Catherine Toulouse (Projektleitung)
M. A. Ferdinand List

Projektinitiator:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Heinz Peter Berg
Lehrstuhl Verbrennungskraftmaschinen und Flugantriebe

Designvarianten der T-Cell im Kontext, Design und Visualisierung: Lehrstuhl Architektur und Visualisierung

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